Kirill Dmitrijew, der Sondergesandte des Kremls für Auslandsinvestitionen und ein wichtiger Verhandlungsführer mit Washington, teilte Journalisten am Rande des St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF) mit, dass am folgenden Tag eine Vereinbarung unterzeichnet werde.
„Was den Tunnel betrifft, werden wir morgen Neuigkeiten haben: Wir unterzeichnen ein Abkommen zur Fortsetzung der Planung. Es wird einen Tunnel geben.“
Dmitrijew hatte die Tunnelidee erstmals im Oktober 2025 vorgebracht und vorgeschlagen, ihn nach Präsident Wladimir Putin und Donald Trump zu benennen. Das Projekt würde die Region Tschukotka im russischen Fernen Osten mit Alaska quer durch die Beringstraße verbinden – eine Distanz von etwa 82 Kilometern bei einer maximalen Tiefe von 90 Metern. Dmitrijew schätzte die Kosten mit konventionellen Baumethoden auf über 65 Milliarden Dollar, mit Tunnelbohrtechnologie von Elon Musks The Boring Company auf unter 8 Milliarden Dollar, bei einer Bauzeit von acht Jahren.
Die Tunnelgespräche finden vor dem Hintergrund des anhaltenden russischen Krieges in der Ukraine und weitreichender US-Sanktionen statt. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte am Mittwoch, Russland sei an gemeinsamen Wirtschaftsprojekten mit den USA interessiert, sofern Washington die Handelsbeziehungen nicht an eine Friedensregelung für die Ukraine kopple.
„In dem Maße, wie die amerikanische Seite bereit ist, die Perspektiven einer Normalisierung der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen von einer ukrainischen Regelung zu entkoppeln, oder in dem Maße, wie eine ukrainische Regelung zustande kommt, hoffen wir, dass der Weg für die Umsetzung einer ganzen Reihe von Wirtschaftsprojekten offen sein wird.“
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erklärt, er glaube nicht, dass Russland den Krieg beenden wolle. Die Ukraine weigert sich, Territorium in den vier Regionen aufzugeben, die Russland nach eigenen Angaben annektiert hat; Russland kontrolliert derzeit etwa 20 % des Landes. Selenskyj berichtete zudem, dass Russland den USA ein Kooperationspaket im Wert von 12 Billionen Dollar vorgeschlagen habe.
Der Beringstraßentunnel ist seit Jahrzehnten ein russisches Ziel. Die Meerenge, die Ostasien von Westnordamerika trennt und den nördlichen Pazifik mit dem Arktischen Meer verbindet, stellt die natürliche Grenze zwischen Russland und den USA dar. Das fortschreitende Abschmelzen des arktischen Eises eröffnet neue, schnellere Handelswege zwischen Europa und Asien, was dem Vorschlag strategisches Gewicht verleiht. Das in einigen Berichten als interkontinentale Friedensbrücke bezeichnete Projekt wäre die erste direkte Landverbindung zwischen Amerika und Asien.
Dmitrijews Ankündigung signalisiert, dass die Planungsarbeiten fortgesetzt werden, auch wenn sich das Projekt noch in einem vorläufigen Stadium befindet. Russland steht derzeit unter weitreichenden US-Sanktionen, die weitgehend mit dem Krieg zusammenhängen, und Trumps Bemühungen, den Konflikt zu beenden, haben keinen Durchbruch erzielt, obwohl sowohl er als auch Putin in den letzten Tagen erklärt haben, sie glaubten, dass das Ende des Konflikts nach mehr als vier Jahren intensiver Kämpfe nahe sei.
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Pollar unterstützenDiplomatie · St. Petersburg und Moskau
Kreml-Gesandter Kirill Dmitrijew gab bekannt, dass Russland und die USA am 5. Juni ein Abkommen unterzeichnen werden, um die Planung eines Tunnels unter der Beringstraße fortzusetzen – ein Projekt, das er erstmals im vergangenen Herbst vorgeschlagen hatte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Reuters, LaSexta, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht .