Diplomatie · Rom und Washington

Trump und Meloni liefern sich Wortgefecht wegen Italiens Weigerung, US-Stützpunkte während des Iran-Kriegs bereitzustellen

US-Präsident Donald Trump warf der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni vor, Militäroperationen während des Iran-Konflikts behindert zu haben, indem sie den Zugang zu italienischen Luftwaffenstützpunkten verweigerte, und wies ihren Versuch, die Beziehungen zu reparieren, als opportunistisch zurück. Meloni entgegnete, dass ihre Popularität auf der Verteidigung nationaler Interessen beruhe, nicht auf ausländischen Freundschaften.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Fanpage, il Giornale.it, Il Sole 24 ORE und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom, Washington · Italien, Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 19.06.Trump-Interview ausgestrahlt: behauptet, Meloni habe um ein Foto gebettelt, und sagt, sie mache ihn mitleidig.
  2. 20.06.Trump postet auf Truth Social und greift Meloni wegen der Iran-Operationen und ihrer Zustimmungswerte an.
  3. 20.06.Meloni antwortet auf Instagram, verteidigt die Souveränität und fordert Trump auf, sich um seine eigene Popularität zu kümmern.

Der Streit um die Luftwaffenstützpunkte

Trump sagte, Italien habe durch die Weigerung, Washington die Nutzung italienischer Start- und Landebahnen während des Militärfeldzugs gegen den Iran zu erlauben, eine erhebliche logistische Belastung verursacht. Er stellte die Verweigerung als Verrat dar, trotz dessen, was er als Hunderte Milliarden Dollar an US-Verteidigungsausgaben pro Jahr für Italien und andere NATO-Mitglieder bezeichnete.

„Sie hat uns nicht einmal die Nutzung der italienischen Start- oder Landebahnen gestattet, was erhebliche logistische Unannehmlichkeiten verursacht hat, obwohl die Vereinigten Staaten Hunderte Milliarden Dollar pro Jahr für die Verteidigung Italiens und der anderen sogenannten NATO-Verbündeten bereitstellen.“

Donald Trump, Präsident

Trumps Schimpftirade in den sozialen Medien

In einem Beitrag auf Truth Social vom 20. Juni behauptete Trump, Meloni habe während des G7-Gipfels in Évian, Frankreich, wiederholt um ein Foto mit ihm gebettelt, um ihre sinkenden Zustimmungswerte zu verbessern. Er brachte ihre innenpolitische Schwäche mit ihrer Weigerung in Verbindung, den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern, und sagte, dass sie, nachdem die USA den Iran militärisch besiegt hätten, nun wieder befreundet sein wolle, nur um ihre Umfragewerte zu steigern.

„Nachdem die Vereinigten Staaten den Iran militärisch besiegt haben, will sie wieder befreundet sein, um ihre Umfragewerte zu verbessern. Nein danke.“

Donald Trump, Präsident

Melonis Erwiderung

Meloni antwortete am selben Tag mit einer auf Instagram auf Englisch veröffentlichten Stellungnahme. Sie argumentierte, dass ihre Popularität von ihrer Fähigkeit abhänge, Italiens nationale Interessen zu verteidigen, nicht von ihrer Beziehung zu ausländischen Führungspersönlichkeiten, und stellte fest, dass es ihr Ansehen nicht gesteigert habe, Trumps Freundin zu sein. Sie betonte, dass die Nutzung amerikanischer Stützpunkte in Italien durch Abkommen geregelt sei, die respektiert werden müssten und nicht verletzt werden könnten, solange sie Ministerpräsidentin sei, und unterstrich, dass Italien eine souveräne Nation sei.

„Präsident Trump, diese ständigen, unprovozierten Angriffe sind sinnlos. Was meine Popularität betrifft, so hat Ihre Freundschaft sicherlich nicht geholfen, noch hängt sie von meiner Beziehung zu Ihnen ab. Meine Popularität hängt von meiner Fähigkeit ab, die nationalen Interessen Italiens zu verteidigen, und genau das habe ich immer getan. Die Nutzung der Stützpunkte unterliegt Abkommen, die wir stets respektiert haben und die nicht verletzt werden können, solange ich Ministerpräsidentin bin. Italien bleibt eine souveräne Nation. Meine Popularität geht Sie jedenfalls nichts an. Ich schlage vor, dass Sie sich um Ihre eigene kümmern.“

Giorgia Meloni, Ministerpräsidentin Italiens

Eskalation und mediales Echo

Der Austausch folgt auf ein Fernsehinterview vom 19. Juni, in dem Trump sagte, Meloni habe ihn um ein Foto angefleht und dass er Mitleid mit ihr habe, eine Bemerkung, die italienische Journalisten verteidigten, nachdem einige Politiker die Übersetzung in Frage gestellt hatten. Der Streit lenkte auch die Aufmerksamkeit auf einen Tippfehler in Trumps Beitrag (Gigiorgia statt Giorgia), der an seinen Patzer von 2019 erinnert, als er Giuseppi Conte schrieb. Das Wortgefecht wird als ernsthafte diplomatische Kluft zwischen Rom und Washington gedeutet.

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