Tennis · Wien und Berlin

Becker sagt, er werde Zverev nicht trainieren, und fordert ihn auf, die deutschen Fans für sich zu gewinnen

Boris Becker sagt, er werde Alexander Zverev, den neuen Weltranglistenersten, nicht trainieren, und fordert ihn auf, die deutschen Fans näher heranzulassen – mit Verweis auf dessen russischsprachiges Umfeld und sein Schweigen zum Krieg in der Ukraine.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Der Tagesspiegel, stern.de, DIE WELT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Barcex, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2024
Wie es dazu kam
  1. 29.10.Becker gratuliert Zverev auf X unter einem ATP-Beitrag, der ihn als Weltranglistenersten nennt
  2. 31.10.Becker kommentiert eine Statistik zu Zverev auf X mit „Wow“
  3. 2.11.Beckers Spiegel-Interview über Zverevs Fan-Image erscheint

Absage an ein Traineramt – mit Verweis auf die Familie

Boris Becker hat ausgeschlossen, Alexander Zverev, den neuen Weltranglistenersten, zu trainieren, und dem „Spiegel“ erklärt, warum. Er beschrieb Zverevs Umfeld als Familienunternehmen: Zverev werde seit seiner Kindheit von seinem Vater Alexander trainiert, sein Bruder Mischa sei eng in seine Karriere eingebunden, und alle im Umfeld profitierten von Werbeverträgen und Preisgeldern. Becker sagte, er könne es nicht akzeptieren, dass ein Familienmitglied eine andere Auffassung vertrete, zumal in einer Sprache, die er nicht verstehe.

„Ich muss der Chef im Ring sein.“

Boris Becker, Ehemaliger Tennischampion und TV-Experte

Becker verwies zudem auf die Reisetätigkeit. Der 58-Jährige, der Novak Djokovic von 2013 bis 2016 trainierte, sagte, das wolle er seiner Familie nicht antun. Eine Mentorrolle bei einzelnen Grand-Slam-Turnieren, Masters-Events oder Trainingslagern könne er sich vorstellen, und entsprechende Anfragen habe es bereits gegeben, nannte aber keine Namen.

„Der Job eines Tennistrainers bedeutet enorm viel Reisen, fast jede Woche. Das will ich meiner Familie nicht antun.“

Boris Becker, Ehemaliger Tennischampion und TV-Experte

Warum deutsche Fans sich zurückhalten

Becker sagte, bei allen drei Grand-Slam-Finals in diesem Jahr hätten die Fans die Gegner Zverevs unterstützt, und das habe „Gründe“ und sei „nicht gut“. Der 29-Jährige ist der erste deutsche Weltranglistenerste seit Becker 1991 – eine Lücke, die die Berliner Zeitung mit 12.839 Tagen beziffert. Zverev gewann in diesem Jahr die French Open und die US Open und erreichte das Viertelfinale in Wien, nachdem Jannik Sinner verletzungsbedingt ausgeschieden war. Becker sagte, Zverev sei privat charmant und witzig, wirke in deutschen Interviews aber oft kurz angebunden und knapp, in englischen dagegen sympathischer.

Becker sagte, im fünften Satz wolle er das Publikum auf seiner Seite haben, und ein Spieler brauche Fans im Rücken. Zverev müsse davon womöglich mehr zulassen.

„Bei Sascha hat man nicht immer den Eindruck, dass er das will.“

Boris Becker, Ehemaliger Tennischampion und TV-Experte

Beckers Erklärungen

Becker sagte, Zverevs Eltern stammten aus Russland und er spreche mit seiner Box auf dem Platz Russisch. Zverev habe sich politisch nicht zum Krieg in der Ukraine geäußert, was Becker persönlich nachvollziehen könne, aber „nicht gut ankommt“. Becker nannte außerdem Zverevs Goldkette als Glücksbringer und seine knappe Art gegenüber deutschen Journalisten. Auf die Frage nach Vorwürfen häuslicher Gewalt sagte Becker, die Sache sei „vor Gericht geklärt“ worden und hätte mit PR-Maßnahmen besser erklärt werden können. Hintergrund in einer Quelle: Eine Ex-Freundin warf Zverev Körperverletzung vor, ein Berliner Verfahren wurde im Juni 2024 ohne Urteil gegen eine Zahlung von 200.000 Euro eingestellt, nach einer außergerichtlichen Einigung der beiden Seiten.

Eine Rivalität mit Vorgeschichte

Becker ist einer der schärfsten Kritiker Zverevs. Die Berliner Zeitung berichtet, 2025 habe er Zverevs Kampfgeist infrage gestellt, worauf Zverev konterte. Ende Oktober sagte Zverev in Wien, es gebe nur eine Person, die ihn ständig kritisiere und deren Meinung ihn nicht interessiere, weil deren frühere Prognosen falsch gewesen seien. Punto de Break berichtete, gemeint sei Becker. Auf X antwortete Becker am 29. Oktober auf einen ATP-Beitrag, der Zverev als Weltranglistenersten nannte, mit „Congratulations Sascha !!!“, und am 31. Oktober kommentierte er eine Statistik zu Zverevs Ergebnissen mit „Wow“.

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Quellen und Kontext

Wien, Berlin · Österreich, Deutschland

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