Tennis · Wien und Berlin
Becker sagt, er werde Zverev nicht trainieren, und fordert ihn auf, die deutschen Fans für sich zu gewinnen
Boris Becker sagt, er werde Alexander Zverev, den neuen Weltranglistenersten, nicht trainieren, und fordert ihn auf, die deutschen Fans näher heranzulassen – mit Verweis auf dessen russischsprachiges Umfeld und sein Schweigen zum Krieg in der Ukraine.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Der Tagesspiegel, stern.de, DIE WELT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der 58-jährige Becker sagt, er müsse der Chef im Ring sein, und wolle nicht fast jede Woche reisen, daher sei eine Trainertätigkeit vom Tisch. Eine Mentorrolle bei einzelnen Grand Slams, Masters-Events oder Trainingslagern könne er sich vorstellen.
Becker sagt, die Unterstützung für Zverev sei in allen drei Grand-Slam-Finals in diesem Jahr schwach gewesen, und der 29-Jährige, der erste deutsche Weltranglistenerste seit Becker 1991, müsse mehr davon zulassen.
Becker sagt, Zverevs Eltern stammten aus Russland, er spreche mit seiner Box Russisch und habe sich politisch nicht zum Krieg in der Ukraine geäußert, was „nicht gut ankommt“.

- 29.10.Becker gratuliert Zverev auf X unter einem ATP-Beitrag, der ihn als Weltranglistenersten nennt
- 31.10.Becker kommentiert eine Statistik zu Zverev auf X mit „Wow“
- 2.11.Beckers Spiegel-Interview über Zverevs Fan-Image erscheint
Absage an ein Traineramt – mit Verweis auf die Familie
Boris Becker hat ausgeschlossen, Alexander Zverev, den neuen Weltranglistenersten, zu trainieren, und dem „Spiegel“ erklärt, warum. Er beschrieb Zverevs Umfeld als Familienunternehmen: Zverev werde seit seiner Kindheit von seinem Vater Alexander trainiert, sein Bruder Mischa sei eng in seine Karriere eingebunden, und alle im Umfeld profitierten von Werbeverträgen und Preisgeldern. Becker sagte, er könne es nicht akzeptieren, dass ein Familienmitglied eine andere Auffassung vertrete, zumal in einer Sprache, die er nicht verstehe.
„Ich muss der Chef im Ring sein.“
Becker verwies zudem auf die Reisetätigkeit. Der 58-Jährige, der Novak Djokovic von 2013 bis 2016 trainierte, sagte, das wolle er seiner Familie nicht antun. Eine Mentorrolle bei einzelnen Grand-Slam-Turnieren, Masters-Events oder Trainingslagern könne er sich vorstellen, und entsprechende Anfragen habe es bereits gegeben, nannte aber keine Namen.
„Der Job eines Tennistrainers bedeutet enorm viel Reisen, fast jede Woche. Das will ich meiner Familie nicht antun.“
Warum deutsche Fans sich zurückhalten
Becker sagte, bei allen drei Grand-Slam-Finals in diesem Jahr hätten die Fans die Gegner Zverevs unterstützt, und das habe „Gründe“ und sei „nicht gut“. Der 29-Jährige ist der erste deutsche Weltranglistenerste seit Becker 1991 – eine Lücke, die die Berliner Zeitung mit 12.839 Tagen beziffert. Zverev gewann in diesem Jahr die French Open und die US Open und erreichte das Viertelfinale in Wien, nachdem Jannik Sinner verletzungsbedingt ausgeschieden war. Becker sagte, Zverev sei privat charmant und witzig, wirke in deutschen Interviews aber oft kurz angebunden und knapp, in englischen dagegen sympathischer.
Becker sagte, im fünften Satz wolle er das Publikum auf seiner Seite haben, und ein Spieler brauche Fans im Rücken. Zverev müsse davon womöglich mehr zulassen.
„Bei Sascha hat man nicht immer den Eindruck, dass er das will.“
Beckers Erklärungen
Becker sagte, Zverevs Eltern stammten aus Russland und er spreche mit seiner Box auf dem Platz Russisch. Zverev habe sich politisch nicht zum Krieg in der Ukraine geäußert, was Becker persönlich nachvollziehen könne, aber „nicht gut ankommt“. Becker nannte außerdem Zverevs Goldkette als Glücksbringer und seine knappe Art gegenüber deutschen Journalisten. Auf die Frage nach Vorwürfen häuslicher Gewalt sagte Becker, die Sache sei „vor Gericht geklärt“ worden und hätte mit PR-Maßnahmen besser erklärt werden können. Hintergrund in einer Quelle: Eine Ex-Freundin warf Zverev Körperverletzung vor, ein Berliner Verfahren wurde im Juni 2024 ohne Urteil gegen eine Zahlung von 200.000 Euro eingestellt, nach einer außergerichtlichen Einigung der beiden Seiten.
Eine Rivalität mit Vorgeschichte
Becker ist einer der schärfsten Kritiker Zverevs. Die Berliner Zeitung berichtet, 2025 habe er Zverevs Kampfgeist infrage gestellt, worauf Zverev konterte. Ende Oktober sagte Zverev in Wien, es gebe nur eine Person, die ihn ständig kritisiere und deren Meinung ihn nicht interessiere, weil deren frühere Prognosen falsch gewesen seien. Punto de Break berichtete, gemeint sei Becker. Auf X antwortete Becker am 29. Oktober auf einen ATP-Beitrag, der Zverev als Weltranglistenersten nannte, mit „Congratulations Sascha !!!“, und am 31. Oktober kommentierte er eine Statistik zu Zverevs Ergebnissen mit „Wow“.
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Quellen und Kontext
- Der TagesspiegelTennis: Zu viel Familie? Warum Becker Zverev nicht trainieren will
- stern.deBecker nennt Gründe, warum Zverez in Deutschland nicht beliebt ist
- DIE WELTTennis-Idol Becker: "Er muss mehr zulassen" - Darum ist Zverev laut Becker kein Publikumsliebling
- Berliner ZeitungRussisch in der Box, Schweigen zur Ukraine: Beckers Erklärung für Zverevs Image
- Boris Becker
- Ehemaliger Tennischampion und TV-Experte, der Zverevs Fan-Image kritisierte und ein Traineramt bei ihm ausschloss
- Alexander Zverev
- Deutscher Tennisspieler, der Anfang November 2026 Weltranglistenerster wurde
- Novak Djokovic
- Spieler, den Becker von 2013 bis 2016 trainierte
- Jannik Sinner
- Spieler, der verletzungsbedingt ausschied und damit Zverevs Aufstieg an die Spitze ermöglichte
- Orte
- Wien, Berlin, Deutschland, Russland, Ukraine
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