
Erdbeben der Stärke 6,2 erschüttert Ostindonesien, keine Tsunami-Gefahr
Ein Erdbeben der Stärke 6,2 hat am Freitagmorgen vor der Küste Ostindonesiens stattgefunden. Die lokalen Behörden erklärten, es bestehe keine Tsunami-Gefahr und es lägen keine unmittelbaren Berichte über Schäden oder Opfer vor.
Das Erdbeben
Ein Erdbeben der Stärke 6,2 wurde am Freitag um 11:31 Uhr Ortszeit (05:31 Uhr MEZ) im Meer vor Ostindonesien registriert, so der United States Geological Survey (USGS). Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von etwa 120 Kilometern, 58 Kilometer westlich der Stadt Tobelo, der Hauptstadt des Regierungsbezirks Nordhalmahera in der Provinz Maluku.
Keine Tsunami-Gefahr
Die indonesische Agentur für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik (BMKG) bestätigte, dass von dem Beben keine Tsunami-Gefahr ausgeht. Die lokalen Behörden hatten nach ersten verfügbaren Informationen weder Verletzte noch Sachschäden gemeldet.
Reaktionen der Anwohner
Das Beben war bis nach Ternate zu spüren, einer Stadt 114 Kilometer vom Epizentrum entfernt. Omar Abbas, ein dortiger Anwohner, schilderte der Nachrichtenagentur Agence France-Presse den Moment.
Ich hatte mich auf eine Bank an der Straße gesetzt, um einen Kaffee zu trinken, als mein Sitz plötzlich anfing zu wackeln. Ich geriet für einen Moment in Panik, weil ich immer noch ein Trauma von früheren Erdbeben habe.
Seismischer Kontext
Indonesien liegt auf dem pazifischen „Ring of Fire

