
Erdbeben der Stärke 6,9 vor Nordjapan, keine Tsunami-Gefahr
Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat am Donnerstagmorgen die Küste der Präfektur Iwate im Norden Japans erschüttert. Die Behörden erklärten, es bestehe keine Tsunami-Gefahr, und es gebe keine unmittelbaren Berichte über Verletzte oder Schäden.
Das Beben
Ein schweres Erdbeben der vorläufigen Stärke 6,9 ereignete sich am Donnerstag um 7:30 Uhr Ortszeit (Mittwoch 23:30 UTC) vor der Ostküste Iwates im nördlichen Honshu. Die Japanische Meteorologische Agentur lokalisierte das Epizentrum vor der Küste in einer Tiefe von etwa 50 Kilometern. Auch das Europäisch-Mediterrane Seismologische Zentrum berichtete über das Ereignis. Die Erschütterungen waren während der morgendlichen Hauptverkehrszeit bis nach Tokio zu spüren.
Tsunami und Schäden
Es wurde keine Tsunami-Warnung herausgegeben. Die Japanische Meteorologische Agentur erklärte ausdrücklich, es bestehe keine Tsunami-Gefahr, obwohl ein portugiesischsprachiger Bericht darauf hinwies, dass die Behörden vor möglichen Gezeitenänderungen warnten. Nach den neuesten Informationen gab es keine unmittelbaren Berichte über Verletzte oder Gebäudeschäden.
Seismischer Kontext
Das betroffene Gebiet hat in den letzten Monaten wiederholt starke Erdbeben erlebt, so die Associated Press. Japan liegt auf dem Pazifischen Feuerring und ist eines der seismisch aktivsten Länder der Welt. Das Beben am Donnerstag löste trotz seiner Stärke keine derartigen Warnungen oder Zerstörungen aus, wie sie bei früheren Ereignissen entlang des Japangrabens zu beobachten waren.


