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Sicherheit · London

BBC zahlt jüdischer Produzentin mehr als 400.000 Pfund nach Antisemitismus-Vorwürfen

Die BBC hat Lucie Kon, einer ehemaligen Executive Producerin des Oscar-prämierten Films Mr Nobody Against Putin, mehr als 400.000 Pfund gezahlt. Kon sagt, Kollegen hätten nach den Anschlägen vom 7. Oktober antisemitische Bemerkungen gemacht; die BBC erklärt, keinen der Vorwürfe bestätigt zu haben.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Press.pl, der Standard, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

London · Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. Anschläge vom 7. OktoberVon der Hamas angeführte Anschläge in Israel; Kon sagt, Kollegen hätten danach antisemitische Bemerkungen gemacht
  2. April, nach den OscarsKon entlassen, 19 Tage nach ihrer Rückkehr von den Oscars
  3. 26.10.Telegraph, LBC und BBC News veröffentlichen Kons Darstellung und die Zahlung von 400.000 Pfund

Eine Zahlung von 400.000 Pfund

Die BBC hat mehr als 400.000 Pfund an Lucie Kon gezahlt, eine ehemalige Redakteurin und Executive Producerin des Oscar-prämierten Dokumentarfilms Mr Nobody Against Putin, wie The Telegraph und die britische Nachrichtenagentur PA berichten. Der Standard beziffert die Summe auf mehr als 400.000 Pfund (rund 477.600 Euro) und schreibt, sie sei nach einem Verfahren wegen mutmaßlich ungerechtfertigter Kündigung vereinbart worden. Der Telegraph stellte die Zahlung als Entschädigung für Antisemitismus dar, während die BBC erklärt, keinen der Antisemitismus-Vorwürfe bestätigt zu haben. Kon bezeichnet das Geld als Nachzahlung im Zusammenhang mit ihrer Freistellung und als Vergleich für eine durch das Verfahren verursachte gesundheitliche Beeinträchtigung. Der Sender räumt ein, es habe „Versäumnisse“ im Umgang mit ihr gegeben, die sich „persönlich“ auf sie ausgewirkt hätten, ohne zu sagen, worin diese bestanden.

Bemerkungen nach den Anschlägen vom 7. Oktober

Kon sagt, nach den von der Hamas angeführten Anschlägen vom 7. Oktober hätten Kollegen Zionisten wie sie als „böse“ bezeichnet, und sie habe eine Reihe von Beschwerden über ihren Umgang erhoben. Sie half, eine Gruppe zur Vertretung jüdischer Mitarbeiter zu leiten, und trug die Probleme an den damaligen Generaldirektor Tim Davie heran. In einem Interview mit LBC sagte sie, man habe ihr mitgeteilt, sie könne den Nova-Film nicht betreuen, als sie ihn erstmals anbot, weil sie Jüdin sei und sie das befangen mache.

„Mir wurde gesagt, ich könne den Nova-Film nicht betreuen, als ich ihn zum ersten Mal anbot, weil ich Jüdin sei und mich das befangen mache.“

Lucie Kon

Kon sagte gegenüber LBC zudem, sie habe das Gefühl gehabt, Kollegen versichern zu müssen, dass sie „eine akzeptable Zionistin“ sei. Sie sagte, Teile ihrer internen Beschwerde seien bestätigt worden, die meisten aber nicht. Später sei sie von Kündigung bedroht worden, habe sich für ihre eigene Stelle bewerben müssen und in der Woche, in der sie bei den Emmys war, erfahren, dass sie nicht berücksichtigt werde.

Kündigung und der Streit um die Öffentlichkeitsarbeit

Kon wurde laut LBC im April entlassen, 19 Tage nach ihrer Rückkehr von den Oscars. Sie sagte, sie glaube nicht, dass die BBC institutionell antisemitisch sei, aber ein Problem mit Gruppendenken habe.

„Ich denke, dass es bei der BBC ein Problem mit Gruppendenken gibt.“

Lucie Kon

Der Evening Standard merkt an, dass der frühere Generaldirektor Tim Davie im November angekündigt habe, nach einer Reihe von Skandalen beim Sender zurückzutreten. Die folgende Zeitleiste stellt Kons Darstellung den in der Berichterstattung genannten Daten gegenüber.

Der Telegraph berichtet zudem, Mitarbeiter der BBC-Öffentlichkeitsarbeit hätten sich geweigert, We Will Dance Again zu bewerben, den 2024 mit einem Emmy ausgezeichneten Dokumentarfilm über die Opfer des Anschlags auf das Nova-Festival, den Kon als Executive Producerin betreute. Laut der Zeitung war Kon gezwungen, eine freiberufliche PR-Agentur zu engagieren, nachdem das interne Team ihr angeblich gesagt habe, der Film sei „zu politisch“. Die BBC erklärt, zu Personalangelegenheiten im Einzelfall keine Stellung zu nehmen.

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