Wahlen · L'Isle-sur-la-Sorgue und Paris
François Bayrou schlägt Fahrplan für zentristische Vorwahl vor der französischen Präsidentschaftswahl 2027 vor
Der MoDem-Vorsitzende François Bayrou legte Regeln für eine Online-Vorwahl der Zentristen fest, um bis Februar einen einzigen Präsidentschaftskandidaten zu bestimmen, und forderte die Rivalen auf, sich zu vereinen, um eine Stichwahl zwischen den Extremen zu vermeiden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Figaro.fr, 20minutes, BFMTV und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Der Plan verlangt von den Kandidaten, bis Ende Oktober zehn parlamentarische Unterstützer zu gewinnen, sieht eine Online-Erstrunde um den 15. Januar vor und endet mit einer Stichwahl Ende Januar.
François Bayrou warnte, dass Spaltungen unter Zentristen, Sozialdemokraten und Gaullisten es Marine Le Pen und Jean-Luc Mélenchon ermöglichen würden, in die zweite Runde der Präsidentschaftswahl einzuziehen.
Bayrou forderte die ehemaligen Premierminister Édouard Philippe, der Vorwahlen ablehnt, und Gabriel Attal zur Teilnahme auf, um Wählerlegitimität aufzubauen, während er bestätigte, selbst nicht anzutreten.
Der zentristische Senatsführer Hervé Marseille und der Regionalpräsident von Hauts-de-France, Xavier Bertrand, lehnten die Vorwahlidee während der MoDem-Zusammenkunft in L'Isle-sur-la-Sorgue ab.

- Mitte JanuarWähler geben ihre Stimmen in der Online-Erstrunde ab
- Ende JanuarDie zweite Runde findet fünfzehn Tage nach der ersten Runde statt
- Anfang FebruarDer zentristische Block bestätigt einen einzigen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl
Der Vorwahlvorschlag
Auf dem MoDem-Parteitag in L'Isle-sur-la-Sorgue im Département Vaucluse am 20. September 2026 stellte Parteivorsitzender François Bayrou einen Vorschlag zur Organisation einer Vorwahl für das von ihm so genannte zentrale Flussbett vor. Der MoDem-Vorsitzende argumentierte, dass sich die gemäßigten Kräfte von den Sozialdemokraten bis zu den Gaullisten für die Präsidentschaftswahl 2027 hinter einem einzigen Banner vereinen müssten. Bayrou warnte, dass eine Aufspaltung der gemäßigten Stimmen im ersten Wahlgang zu einer Stichwahl zwischen Marine Le Pen und Jean-Luc Mélenchon führen würde, und bezeichnete einen solchen Ausgang als tödliche Bedrohung für Frankreich.
„Wenn wir nicht zusammenstehen, diese Kräfte, die sich lange Zeit gegenübergestanden haben, von den Sozialdemokraten bis zu den Gaullisten, einschließlich natürlich all jener, die sich dem Zentrum verschrieben haben, haben wir keine Chance zu gewinnen.“
Regeln und Zeitplan für die Auswahl
Bayrou legte konkrete Bedingungen zur Bestimmung eines einzigen Kandidaten fest. Potenzielle Bewerber müssten einen Qualifikationsfilter durchlaufen, der die Unterstützung von zehn Parlamentariern vor Ende Oktober erfordert. Der Vorschlag sieht zwei Monate bis Ende Dezember für Fernsehdebatten und Wahlkampftreffen zwischen den Kandidaten vor. Die erste Wahlrunde würde online um den 15. Januar stattfinden, gefolgt von einer zweiten Runde fünfzehn Tage später. Dieser Zeitplan soll bis Anfang Februar einen vereinbarten Kandidaten hervorbringen, um politische Fragmentierung zu verhindern.
Direkte Appelle an rivalisierende Persönlichkeiten
In seiner Abschlussrede richtete Bayrou konkrete Bemerkungen an die ehemaligen Premierminister Édouard Philippe und Gabriel Attal. Philippe hat das Konzept einer Vorwahl wiederholt abgelehnt, während Attal es nicht formell ausgeschlossen hat. Bayrou, der bestätigte, dass er selbst nicht bei der Präsidentschaftswahl antreten werde, argumentierte, dass ein Vorwahlsieg demjenigen, der den gemäßigten Block vertritt, größere Autorität verleihen würde. Er forderte beide Führungspersönlichkeiten auf, ihre Kandidaturen den französischen Wählern zu unterwerfen, anstatt dem Wettbewerb auszuweichen.
„Wovor habt ihr Angst? Wo ist das Problem? Ihr werdet vom französischen Volk gewählt. Und ihr werdet zusätzliche Legitimität haben.“
Parteipositionierung und politischer Gegenwind
Die MoDem bewertet ihre Zukunft nach zehn Jahren in der Regierung an der Seite von Emmanuel Macron, nach dem 2017 geschlossenen Bündnis. Parteifunktionäre betonten das Ziel, eine geordnete Nachfolge am Ende von Macrons zweiter Amtszeit vorzubereiten. Am Wochenende lud Bayrou mehrere externe politische Persönlichkeiten zu der Konferenz ein, darunter den ehemaligen Mitte-Links-Premierminister Bernard Cazeneuve, den ehemaligen Minister Jean-Louis Borloo und Xavier Bertrand, während er auch den ehemaligen EU-Kommissar Thierry Breton als potenziellen Kandidaten nannte.
Trotz Bayrous Appell unterstützte keiner der eingeladenen Gäste den Vorwahlmechanismus. Xavier Bertrand, der Präsident des Regionalrats von Hauts-de-France, der sein eigenes Präsidentschaftsangebot verfolgen will, äußerte sich ablehnend gegenüber dem Wettbewerb. Widerstand kam auch von Hervé Marseille, dem Vorsitzenden der zentristischen Senatoren im französischen Senat. Marseille argumentierte, dass parteiübergreifende Debatten während der parlamentarischen Haushaltsverhandlungen, hoher Treibstoffpreise und internationaler Spannungen unangemessen seien.
„Ich glaube nicht an diesen Stichwahlmechanismus, und das ist ein Unterschied, den ich möglicherweise mit François habe. Es ist nicht an der Zeit, sich abzuschotten und über unsere kleinen Probleme zu sprechen.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Le Figaro.frPrésidentielle 2027 : à la rentrée du MoDem, François Bayrou s'accroche à sa primaire et en précise les modalités
- 20minutesMême sans candidats, Bayrou détaille les conditions de sa primaire au centre
- BFMTVDates, parrainages, vote... François Bayrou détaille les conditions de la primaire du "grand fleuve central" qu'il souhaite mettre en place pour vaincre les extrêmes à la présidentielle
- SudOuest.frPrésidentielle 2027 : à quoi pourrait ressembler la primaire des " non-alignés " voulue par François Bayrou ?
- François Bayrou
- Vorsitzender der Demokratischen Bewegung (MoDem) und ehemaliger Regierungsminister
- Édouard Philippe
- Ehemaliger Premierminister Frankreichs und aussichtsreicher Präsidentschaftskandidat
- Gabriel Attal
- Ehemaliger Premierminister Frankreichs und zentristische politische Persönlichkeit
- Marine Le Pen
- Vorsitzende der Parlamentsfraktion des Rassemblement National
- Jean-Luc Mélenchon
- Vorsitzender und Gründer von La France Insoumise
- Bernard Cazeneuve
- Ehemaliger Premierminister Frankreichs, der die Mitte-Links vertritt
- Jean-Louis Borloo
- Ehemaliger französischer Regierungsminister und Mitte-Rechts-Politiker
- Xavier Bertrand
- Präsident des Regionalrats von Hauts-de-France
- Thierry Breton
- Ehemaliger EU-Kommissar, von Bayrou als potenzieller Präsidentschaftskandidat genannt
- Hervé Marseille
- Vorsitzender der zentristischen Parlamentsgruppe im französischen Senat
- Orte
- Paris
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen