Die baskische Regierung und Testa Residencial Socimi erzielten am 21. Oktober 2026 eine Grundsatzvereinbarung über 510 Wohnungen zu einem Preis von 100 Millionen Euro.
Der Schutzstatus, der im November 2028 auslaufen sollte, wird dauerhaft festgeschrieben, und die Mieterinnen und Mieter können in ihren Wohnungen bleiben.
Itxaso sagte, die Zentralregierung werde 31 Millionen Euro beitragen, während El Mundo berichtete, die baskische Regierung stelle 69 Millionen Euro bereit.
Die EH-Bildu-Kandidatin Nerea Kortajarena begrüßte die Einigung, warf Bürgermeister Jon Insausti jedoch vor, im Rat von Etxegintza seine ausschlaggebende Stimme für die Interessen eines Bauträgers genutzt zu haben.
Die baskische Regierung hat mit Testa Residencial Socimi, einer mit dem US-Investmentfonds Blackstone verbundenen Gesellschaft, eine Grundsatzvereinbarung über den Erwerb des Oberflächenrechts an 510 geschützten Wohnungen im Viertel Benta Berri in San Sebastián (Donostia) erzielt. Das Wohnungsbauministerium gab den Abschluss am Mittwoch, 21. Oktober 2026, bekannt, Wohnungsbauminister Denis Itxaso stellte die Einzelheiten auf einer Pressekonferenz vor. Der Preis liegt bei 100 Millionen Euro, was laut LaSexta und La Vanguardia etwa 196.000 Euro pro Wohnung entspricht. Die Regionalregierung besitzt bereits den Grund und Boden unter den Gebäuden, während Testa das Oberflächenrecht hält, das bis 2069 gilt. Nach Abschluss des Kaufs werden Grundstück und Wohnungen unter einem einzigen öffentlichen Titel stehen. Der Kaufvertrag soll vor Ende 2026 unterzeichnet werden.
Die Wohnungen gehen auf ein öffentliches Wohnungsbauprojekt zurück, das die baskische Regierung 1994 an ein Joint Venture von Metrovacesa und Vallehermoso vergab, das ein 75-jähriges Oberflächenrecht an dem Grundstück erhielt. Die ersten Mieterinnen und Mieter zogen 1998 im Rahmen einer geschützten Mietregelung ein. Der Schutzstatus wurde im November 1998 förmlich für 30 Jahre eingetragen und lief im November 2028 aus. Testa Homes, von Blackstone kontrolliert, erwarb die Wohnblöcke im Jahr 2016. Anfang 2026 erhielten etwa 40 Mieterinnen und Mieter Mitteilungen, dass ihre Mietverträge nicht verlängert würden, und die Bewohner organisierten sich über den Verein Alokairu, unterstützt von Stop Desahucios. El Mundo berichtete, die Mieter hätten gewarnt, Testa wolle das Ende des Schutzes nutzen, um Mieten zu erhöhen oder laufende Verträge zu kündigen, um neuen Mietern mehr abzuverlangen. Testa verwaltet laut El Mundo rund 14.000 Wohnungen in ganz Spanien.
San Sebastiáns Bürgermeister Jon Insausti begrüßte die Vereinbarung und schrieb sie dem geeinten Auftreten der Stadt zu, darunter ein am 26. März verabschiedeter Ratsbeschluss, der die Regionalregierung aufforderte, eine Lösung zu finden. Er lobte die baskische Regierung unter Lehendakari Imanol Pradales und sagte, er sei nicht dafür, mit „Geierfonds“ zusammenzuarbeiten.
„Die Einheit und die Stärke der Menschen in San Sebastián haben eine Lösung gebracht.“
Nerea Kortajarena, die EH-Bildu-Kandidatin für das Bürgermeisteramt in San Sebastián, nannte die Einigung ebenfalls eine gute Nachricht für die 510 Familien, argumentierte aber, sie hätte nie nötig sein dürfen. Sie sagte, ihre Koalition habe ein Vorkaufsrecht für diese Wohnungen bereits 2014 im baskischen Parlament vorgeschlagen.
„Eine andere Wohnungspolitik ist möglich, die die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellt.“
Kortajarena warf Insausti zudem vor, im Rat von Etxegintza seine ausschlaggebende Stimme genutzt zu haben, um bei der Vergabe von El Infierno die Interessen eines Bauträgers zu stützen, womit er den Willen einer Mehrheit des Ratsplenums ignoriert habe. El Mundo deutete die Ankündigung als einen Wahl-„Matchball“ für Itxaso, der als sozialistischer Bürgermeisterkandidat für Mai 2027 gehandelt wird, während die Wahlen vom 29N weniger als 40 Tage entfernt sind. El Confidencial beschrieb den Schritt als Coup der PNV im Wahlkampf.
Itxaso sagte, die Zentralregierung werde 31 Millionen Euro zum Kauf beitragen, während El Mundo berichtete, die baskische Regierung steuere 69 Millionen Euro bei.
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Die baskische Regierung hat eine Grundsatzvereinbarung über den Kauf des Oberflächenrechts an 510 geschützten Wohnungen in Benta Berri in San Sebastián erzielt. Die Mieterinnen und Mieter bleiben in ihren Wohnungen, und der Schutzstatus wird dauerhaft festgeschrieben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, europa press, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht .