Barclays streicht rund 5.000 Stellen, etwa 5 % seiner weltweiten Belegschaft; 1.000 Stellen sind bereits gestrichen, 4.000 weitere sollen bis Ende 2026 folgen.
Mehr als 16.000 Barclays-Beschäftigte nutzen Claude, und KI-Systeme verarbeiten laut Mediafax etwa 120.000 E-Mails pro Tag.
Der Vorsteuergewinn im dritten Quartal stieg um 12 % auf 2,3 Mrd. Pfund, nach 2,1 Mrd. Pfund ein Jahr zuvor – dazu ein Aktienrückkauf von 500 Mio. Pfund.
Die Erträge im Aktienhandel stiegen um 47 %, im Handel mit festverzinslichen Papieren fielen sie um 19 %; die Erträge der Investmentbank erreichten 3,1 Mrd. Pfund.
Barclays streicht in diesem Jahr rund 5.000 Stellen, etwa 5 % seiner weltweiten Belegschaft, weil die Bank mehr künstliche Intelligenz in ihre Prozesse einbaut. Das Institut teilte mit, 1.000 Stellen seien bereits gestrichen, weitere 4.000 sollen bis Ende 2026 wegfallen. Nach Angaben von Mediafax, das sich auf Reuters beruft, nannte Finanzvorständin Anna Cross denselben Zeitplan; die verbleibenden 4.000 Stellen sollen bis zum Ende des letzten Quartals des Jahres verschwinden. Das Handelsblatt berichtete, Barclays habe Ende 2025 weltweit etwa 93.000 Menschen beschäftigt. Die meisten betroffenen Stellen sind operativer und funktionaler Art, der größte Anteil entfällt auf das britische Privatkundengeschäft, doch auch die Investmentbank ist betroffen.
Daten aus dem Artikeltext
Barclays begründet den Abbau mit Investitionen in Technologie und erklärt, KI mache einige Arbeitsprozesse effizienter. Das Handelsblatt berichtet, die Bank wolle ihre Kosten strukturell senken, um Kapazität für Investitionen freizumachen; eine einfachere Organisation und KI-getriebene Effizienzgewinne stünden im Zentrum der Präsentation. Mediafax zufolge nutzen bereits mehr als 16.000 Barclays-Beschäftigte Claude, einen von Anthropic entwickelten KI-Assistenten, den die Bank Anfang Oktober 2026 ausweitete. Derselbe Bericht besagt, KI-Systeme verarbeiteten etwa 120.000 E-Mails pro Tag und verringerten damit den Umfang repetitiver Arbeit. Die Bank will, dass bis Ende 2026 die Hälfte ihrer Softwareentwickler Claude Code nutzt. Wie viele der gestrichenen Stellen direkt durch Automatisierung ersetzt werden, hat Barclays nicht gesagt.
Der Vorsteuergewinn stieg im Quartal von Juli bis September um 12 % auf 2,3 Mrd. Pfund, nach 2,1 Mrd. Pfund ein Jahr zuvor. Il Sole 24 Ore bezeichnet diese Zahl als im Rahmen der durchschnittlichen Analystenprognose von 2,4 Mrd. Pfund, während Bloomberg berichtete, das Quartal habe mehrere wichtige Schätzungen verfehlt. Das Handelsblatt hält dagegen, das Ergebnis habe die Analystenerwartungen in etwa getroffen. Die Bank kündigte zudem einen Aktienrückkauf im Wert von 500 Mio. Pfund an und plant für dieses Jahr Ausschüttungen an die Aktionäre von insgesamt 2,8 Mrd. Pfund. Die harte Kernkapitalquote (CET1) lag bei 14,2 %, die Eigenkapitalrendite (Return on Tangible Equity) erreichte im dritten Quartal 11,7 %. Vorstandschef C. S. Venkatakrishnan sagte, er sei mit der anhaltenden operativen und finanziellen Dynamik der Bank zufrieden; Barclays sei auf Kurs, alle Ziele für 2026 zu erreichen, oder habe sie bereits erreicht.
Daten aus dem Artikeltext
Die Investmentbank verbuchte Erträge von 3,1 Mrd. Pfund, laut Handelsblatt leicht unter den Analystenschätzungen. Die Erträge im Aktienhandel stiegen um 47 % und übertrafen damit den durchschnittlichen Zuwachs von 37 %, den die fünf größten US-Banken meldeten. Die Erträge im Handel mit festverzinslichen Papieren fielen um 19 %, ein stärkerer Rückgang als bei den US-Wettbewerbern. Der Zuwachs im Aktiengeschäft war der stärkste der Handelsbereiche der Bank in diesem Quartal.
Daten aus dem Artikeltext
Die verbleibenden 4.000 Stellen sollen bis Ende 2026 gestrichen sein. Mit den Zahlen von Barclays begann die Berichtssaison der großen europäischen Banken. Il Sole 24 Ore weist darauf hin, dass der erste Haushalt von Finanzminister John Healey für den 28. Oktober geplant ist und zusätzliche Steuern für Banken einführen könnte, was die Ergebnisse britischer Kreditinstitute überschatten dürfte.
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Barclays baut rund 5 % seiner Belegschaft ab: 1.000 Stellen sind bereits gestrichen, 4.000 weitere sollen bis Ende 2026 folgen. Der Abbau kommt, während der Vorsteuergewinn im dritten Quartal um 12 % auf 2,3 Mrd. Pfund stieg.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Telegraph, Mediafax.ro, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht .