Film & Medien · Los Angeles
Tyra Banks verklagt Netflix, weil Doku sie angeblich als Komplizin bei sexuellem Übergriff auf Kandidatin dargestellt hat
Die ehemalige Moderatorin von America's Next Top Model reichte am 13. Juni Klage ein und beschuldigte den Streamingdienst, ihr Interview für die Doku-Serie Reality Check manipuliert zu haben, um eine schädliche Erzählung zu konstruieren.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Rolling Stone, stern.de und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Banks gab ein dreieinhalb- bis vierstündiges Interview; nur 16 Minuten wurden verwendet, und sie sagt, der Schnitt habe ihre Worte zu einer verleumderischen Geschichte verdreht.
Die Klage argumentiert, die Doku-Serie habe fälschlicherweise suggeriert, Banks habe wissentlich einen Übergriff auf eine Kandidatin zugelassen und dann ihr Trauma ausgenutzt.
Die ehemalige Moderatorin fordert Entschädigung für Verdienstausfall und Rufschädigung, ohne einen konkreten Betrag zu nennen.
Weder Netflix noch die Produzenten haben sich bis zum 13. Juni 2026 öffentlich zu der Klage geäußert.
Die Klage
Tyra Banks hat rechtliche Schritte gegen Netflix eingeleitet und wirft dem Streamingdienst vor, sie in der dreiteiligen Doku-Serie Reality Check: Inside America's Next Top Model (veröffentlicht Februar 2026) verleumdet zu haben. Die am 13. Juni eingereichte Klage behauptet, die Produzenten hätten ein langes Interview selektiv bearbeitet, um ein falsches und schädigendes Bild der ehemaligen Moderatorin zu zeichnen.
„Tyra Banks nahm an der Netflix-Dokumentarserie America's Next Top Model ('ANTM') teil, weil sie der Meinung war, dass die Zuschauer ein offenes Gespräch über das Vermächtnis der Show verdient hätten – ihre Erfolge und ihre Schwächen.“
Bearbeitungsmanipulation
Banks gab ein Interview von dreieinhalb bis vier Stunden Dauer, doch nur 16 Minuten schafften es in den endgültigen Schnitt. Laut der Klageschrift wurde das Filmmaterial 'aus dem Zusammenhang gerissen und neu zusammengesetzt, um eine falsche und verleumderische Erzählung zu stützen, die nichts mit dem zu tun hat, was sie tatsächlich geäußert hat.' Die Klage argumentiert, dass Momente, in denen Banks Verantwortung übernahm, einschließlich kontroverser Aspekte der Show, absichtlich weggelassen wurden.
Vorwurf des sexuellen Übergriffs
Ein zentraler Vorwurf ist, dass die Dokumentation implizierte, Banks habe wissentlich zugelassen, dass eine Kandidatin (Shandi Sullivan, Staffel Zwei) während der Produktion sexuell missbraucht wird, und dann den Vorfall für Einschaltquoten ausgenutzt – eine Behauptung, die die Klage als 'komplette Erfindung' bezeichnet. Sullivan, deren Betrugsgeschichte ein Schwerpunkt der Show war, bezeichnet die Begegnung nun als Übergriff und hat Banks kritisiert, weil sie keine Verantwortung übernommen habe.
„Wie behandelt man Menschen als Geldkühe anstatt als Menschen? Das ist falsch, egal in welchem Jahr wir sind.“
Geforderter Schadenersatz
Banks fordert Schadenersatz für finanzielle Verluste (einschließlich künftiger Verdienstausfälle im Zusammenhang mit dem Rechtsstreit) und Rufschädigung, wobei die Höhe von einem Gericht festgelegt werden soll. Sie hat zudem ein Jury-Verfahren beantragt. Netflix und die beteiligten Produktionsfirmen haben sich noch nicht öffentlich geäußert.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Tyra Banks
- Ehemalige Moderatorin von America's Next Top Model und Klägerin in der Verleumdungsklage gegen Netflix
- Shandi Sullivan
- Kandidatin der zweiten Staffel von America's Next Top Model, zentrale Figur im Vorwurf des sexuellen Übergriffs, der in der Klage thematisiert wird
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