Sicherheit · Westattika, Arta und Ioannina

Griechische Polizei zerschlägt Bande, die sich als DEDDIE-Strommitarbeiter ausgab – sechs Festnahmen

Sechs Menschen wurden am Donnerstag, 5. November 2026, in Westattika festgenommen, nachdem die Polizei einen Ring zerschlagen hatte, der Anwohner betrog, indem er sich als Mitarbeiter des Stromverteilers ausgab. Bislang hat die Polizei die Gruppe mit 24 Betrugs- und Diebstahlsfällen in Verbindung gebracht, bei denen es um mehr als 565.000 Euro geht.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική, H Kαθημερινή, Ειδήσεις und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Westattika, Arta, Ioannina, Preveza · Griechenland

Die Festnahmen

Beamte der Direktion zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität zerschlugen die Gruppe am Nachmittag des Donnerstag, 5. November 2026. Die Operation wurde von der Unterabteilung für die Verfolgung von Wirtschaftsdelikten mit Unterstützung spezieller Einsatzeinheiten in einem Gebiet Westattikas durchgeführt. Sechs Personen wurden festgenommen und der zuständigen Staatsanwaltschaft übergeben. Nach Angaben der Polizei sind bislang 24 vollendete und versuchte Betrugs- und Diebstahlsfälle aufgeklärt, der unrechtmäßige Erlös übersteigt 565.000 Euro. Fünf Festnahmen erfolgten im Telefon-Callcenter der Gruppe, eine sechste Person wurde in einem anderen Teil desselben Gebäudes festgenommen, das zur Lagerung des Diebesguts diente.

So ging die Gruppe vor

Nach Angaben der Polizei war die Gruppe mindestens seit Juli 2026 aktiv und hatte ihre Mitglieder in klare Rollen aufgeteilt. Einige waren „Direktoren“, andere Telefonisten, die zugleich das Geld und die Wertsachen abholten, wieder andere waren für die Bewachung des Diebesguts zuständig. Täglich riefen die Mitglieder Bürgerinnen und Bürger an, die sie nach dem Zufallsprinzip aus gedruckten Telefonbüchern und Websites ausgewählt hatten. Sie gaben sich als DEDDIE-Mitarbeiter aus, verwiesen auf ein angebliches Stromleck oder eine technische Störung im Netz und überredeten die Opfer, Bargeld und Wertsachen zusammenzupacken und an zugänglichen Stellen innerhalb oder außerhalb ihrer Wohnungen zu deponieren. Andere Mitglieder suchten diese Wohnungen anschließend auf und nahmen die Gegenstände mit. Um eine Entdeckung zu vermeiden, wechselte die Gruppe häufig die Räumlichkeiten ihres Callcenters sowie ihre Telefonleitungen und die von ihr verwendeten Rufnummern.

Sichergestellte Gegenstände

Bei Durchsuchungen von zwei Wohnungen wurden 4.100 Euro in Bargeld, 12 Mobiltelefone, 28 Gold-Sovereigns, 60 Armbänder, 118 Ohrringteile, 63 Armbanduhren, 29 Ringe, 47 Ketten und vier Kreuze gefunden. Die Beamten stellten zudem ein Jagdgewehr, neun lose Seiten aus einem gedruckten Telefonbuch mit Kontaktdaten und Wohnadressen von Bürgerinnen und Bürgern sowie handschriftliche Notizen sicher. Die Stückzahlen der Gegenstände zeigt die Grafik unten.

Bei der Bande in Westattika sichergestellte GegenständeGegenstände
Gold-Sovereigns
28 Gegenstände
Armbänder
60 Gegenstände
Ohrringteile
118 Gegenstände
Armbanduhren
63 Gegenstände
Ringe
29 Gegenstände
Ketten
47 Gegenstände
Kreuze
4 Gegenstände
Mobiltelefone
12 Gegenstände

Daten aus dem Artikeltext

Weitere Betrugsfälle in Arta, Ioannina und Preveza

Unabhängig davon berichtete ERT, wie von in.gr weitergegeben, über Fälle in Arta, Ioannina und Preveza. Laut ERT riefen die Täter ältere Menschen an, gaben sich als Steuerberater oder DEDDIE-Mitarbeiter aus und nutzten verschiedene Vorwände, um sie dazu zu bringen, Geld und Schmuck vor ihren Wohnungen zu hinterlegen, wo Komplizen die Wertsachen abholten. Fünf Telefonbetrugsfälle in diesen drei Städten umfassen eine Gesamtbeute von mehr als 80.000 Euro, vier Personen wurden identifiziert. In Arta wurde ein Mann im Zusammenhang mit drei am 29. September registrierten Fällen identifiziert, bei denen die Beute etwa 40.000 Euro betrug. In Ioannina wurde ein Mann wegen eines Betrugs am selben Tag identifiziert, bei dem 600 Euro und Schmuck im Wert von 15.000 Euro erbeutet wurden. Ein Mann und eine Frau sind in der Akte zu einem am 26. September registrierten Betrug in Preveza erfasst, bei dem die Beute 25.000 Euro betrug. Die Akten sollen den Staatsanwaltschaften vorgelegt werden, die Polizei arbeitet weiter daran, weitere Beteiligte zu identifizieren.

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