Sicherheit · Müssen, Hamburg und Berlin

Verdacht auf Weltkriegsbombe bei Müssen legt Bahnstrecke Hamburg–Berlin lahm

Bewohner zweier Straßen in Müssen wurden am Dienstagmorgen, 27. Oktober 2026, aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen, während die Behörden einen Verdachtsfall auf eine Bombe aus Kriegszeiten prüfen, die bei Bauarbeiten am örtlichen Bahnhof gefunden wurde.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, Berliner Zeitung, Der Tagesspiegel und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Müssen, Hamburg, Berlin · Deutschland

Bombenfund stoppt Strecke Hamburg–Berlin

Am Dienstagmorgen, 27. Oktober 2026, stießen Bauarbeiter am Bahnhof Müssen in Schleswig-Holstein auf einen Gegenstand, den die Polizei als verdächtig bezeichnete. Nach derzeitigem Erkenntnisstand könne es sich um einen Sprengkopf handeln, teilte die Polizei mit. Die Website der Deutschen Bahn sprach von der Entschärfung einer Weltkriegsbombe zwischen Hamburg und Berlin. Die Bahnverbindung zwischen den beiden Städten war an diesem Morgen unterbrochen, die Sperrung betraf sowohl den Fern- als auch den Regionalverkehr. Auch die Regionalbahnlinie RE1 zwischen Hamburg und Rostock ist betroffen, die Deutsche Bahn richtete einen Schienenersatzverkehr ein.

Bahnverkehr und Umleitungen

Die Deutsche Bahn teilte mit, alle ICE-Züge zwischen Hamburg und Berlin würden ausfallen, ebenso alle ICE-Verbindungen zwischen Hamburg und Rostock. Eine Bahnsprecherin sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa), der Fernverkehr werde großräumig umgeleitet, es sei mit Teilausfällen zu rechnen. Die Verbindungen Berlin–Hamburg–Amsterdam verkehren nun zwischen Berlin und Osnabrück über Hannover, ohne Halt in Hamburg-Bergedorf und Hamburg-Harburg, die Züge halten stattdessen im Hauptbahnhof Hannover. Fahrgäste wurden aufgefordert, mit Verspätungen zu rechnen und vor der Abreise zu prüfen, wie ihre Verbindungen betroffen sind. Für die Strecke Hamburg–Rostock richtete das Unternehmen einen Busersatzverkehr ein; die Strecke Hamburg–Rostock bleibt bis auf Weiteres gesperrt.

Evakuierung und Notunterkunft

Die örtliche Gefahrenabwehrbehörde in Müssen forderte die Bewohner der Bergstraße und der Bahnhofstraße auf, ihre Häuser umgehend zu verlassen. Das zu evakuierende Gebiet erstreckt sich rund 200 Meter um die Fundstelle, der Ort hat etwa 1.200 Einwohner. Wie viele Menschen betroffen sind, konnte die Polizei nicht sagen. In der Sporthalle Zum Sportplatz 3, 21516 Müssen, wurde eine Notunterkunft eingerichtet; Menschen, die sie nicht aus eigener Kraft erreichen können, wurden aufgefordert, sich an die Einsatzkräfte vor Ort zu wenden. Eine Hotline für Hilfe wurde nicht eingerichtet, weil der Fund unerwartet kam; die Notrufnummern 110 und 112 sollten nur in absoluten Notfällen gewählt werden.

Entschärfung steht noch aus

Bei dem Gegenstand handelt es sich bislang nur um einen Verdacht. Die Polizei teilte mit, der Kampfmittelräumdienst müsse klären, ob es sich um Munition handelt; das Team sei alarmiert worden und aus Kiel auf dem Weg. Die Behörden warteten noch auf das Eintreffen des Teams am Fundort. Die Deutsche Bahn hat noch keinen Zeitpunkt für die Entschärfung festgelegt, daher bleiben die Sperrungen vorerst bestehen, ein Termin für die Freigabe wurde nicht genannt.

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