
Bahnkabel an mehreren Stellen in Kalabrien durchtrennt, Zugverkehr in der gesamten Region eingestellt
Unbekannte Täter haben am frühen Morgen des 9. Juli an mehreren Stellen des kalabrischen Schienennetzes Kabel durchtrennt, was eine vollständige Einstellung des Zugverkehrs von Battipaglia bis Paola und in der gesamten Region erzwang.
Sabotage auf den Schienen
Der Schienenverkehr in Kalabrien kam am Morgen des 9. Juli zum Erliegen, nachdem an mehreren Stellen vorsätzlich Kabel durchtrennt worden waren. Der Schaden wurde auf der Tyrrhenischen Strecke zwischen San Lucido und Longobardo sowie auf der Ionischen Strecke zwischen Cutro und Isola di Capo Rizzuto entdeckt. Die Behörden bestätigten, dass die Tat vorsätzlich war, und bezeichneten sie als böswilligen Angriff unbekannter Täter.
- Zugverkehr in ganz Kalabrien eingestellt, nachdem Kabel an mehreren Stellen durchtrennt wurden.
- Schrittweise Wiederaufnahme beginnt; Ersatzbusse werden eingesetzt.
- Techniker arbeiten an der Wiederherstellung der vollständigen Infrastruktur; Verspätungen und Ausfälle halten an.
Beeinträchtigung in der gesamten Region
Die Sabotage blockierte alle Züge auf den Strecken Salerno–Paola, Catanzaro Lido–Taranto, Sibari–Paola und Cosenza–Paola. Die Verbindungen wurden von Battipaglia (Salerno) bis Paola (Cosenza) eingestellt, die Sperrung wurde dann auf das gesamte regionale Netz ausgeweitet. Hochgeschwindigkeits-, Intercity- und Regionalzüge waren von Verspätungen, Streckeneinschränkungen oder Ausfällen betroffen. Es wurden Ersatzbusse eingesetzt, um gestrandete Fahrgäste zu unterstützen.
Schrittweise Erholung
Der Zugverkehr begann ab 8:20 Uhr schrittweise wieder anzulaufen, wie der Infrastrukturbetreiber RFI mitteilte. Techniker wurden entsandt, um die beschädigten Kabel zu reparieren und die volle Funktionsfähigkeit wiederherzustellen. Trotz des teilweisen Neustarts waren im Laufe des Tages noch Restverspätungen und Ausfälle zu erwarten, während die Reparaturarbeiten fortgesetzt wurden.

