Sicherheit · Belfast und Newtownabbey
Polizei-Wasserwerfer und 16 Festnahmen in zweiter Nacht rassistischer Ausschreitungen in Belfast
Zwölf Polizisten wurden verletzt und 16 Menschen festgenommen, als ein fremdenfeindlicher Mob von bis zu 300 Personen in der zweiten Gewaltnacht in Nordirland versuchte, ein Migrantenhotel zu erreichen, nachdem ein Messerangriff eines sudanesischen Asylbewerbers rechtsextreme Proteste ausgelöst hatte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, Der Tagesspiegel, ZEIT ONLINE und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Polizei setzte erstmals einen Wasserwerfer ein, als eine Menge von 200–300 Personen Geschosse warf und versuchte, ein Migrantenhotel zu erreichen.
Randalierer im Gebiet Newtownabbey versuchten, ein Hotel zu stürmen, das bekanntermaßen Asylbewerber beherbergt, wurden aber von der Polizei blockiert.
Hadi Alodid, ein 30-jähriger Asylbewerber, wurde nach einem Angriff am Montagabend, bei dem Stephen Ogilvie auf einem Auge erblindete, wegen versuchten Mordes angeklagt.
Tommy Robinson und Musk nutzten soziale Medien, um Demonstrationen anzustacheln; Listen von Migrantenunterkünften kursierten online.
Die Familie Ogilvie verurteilte Fehlinformationen und bat um friedlichen Protest, indem sie sagte, nächtliche Unruhen seien nicht willkommen.
- 10.06.Tagsüber: Schulen und Geschäfte schließen, öffentlicher Verkehr eingestellt, Polizeiverstärkung mobilisiert.
- 10.06.Zweite Nacht: Wasserwerfer erstmals eingesetzt; Mob von bis zu 300 versucht, Migrantenhotel zu stürmen; 12 Beamte verletzt, 16 Festnahmen.
- 11.06.Polizeiverstärkung aus anderen Regionen des Vereinigten Königreichs wird erwartet.
Auslöser der Gewalt
Ein Video eines Messerangriffs am Montagabend im Norden Belfasts verbreitete sich schnell online. Das Opfer, Stephen Ogilvie, wurde mehrfach erstochen und verlor sein linkes Auge; er befindet sich nun in stabilem Zustand. Der Verdächtige, ein 30-jähriger sudanesischer Asylbewerber namens Hadi Alodid, wurde festgenommen und wegen versuchten Mordes angeklagt. Der Angriff diente als Auslöser für rechtsextreme Agitatoren, die Listen von Migrantenunterkünften verbreiteten und zu Protesten aufriefen.
Erste Nacht der Zerstörung
Am Dienstag, dem 9. Juni, setzten mehrere hundert Menschen in Belfast Fahrzeuge und Häuser in Brand, wobei sie gezielt ethnische Minderheiten und Ausländer angriffen. Bewohner mussten von Feuerwehr und Polizei gerettet werden. Der britische Minister für Nordirland, Hilary Benn, bezeichnete die Szenen als „rassistische Schlägerei“. Der Polizeichef Jon Boutcher nannte die Ausschreitungen „einen massiven Akt der Selbstzerstörung durch hirnlose Idioten“. 27 Menschen wurden obdachlos, nachdem Randalierer von Tür zu Tür gegangen waren und Ausländer ins Visier genommen hatten, so ein Minister.
Zweite Nacht und Polizeireaktion
Die Gewalt setzte sich am Mittwoch, dem 10. Juni, fort, diesmal konzentriert auf die Gebiete Newtownabbey und Glengormley nördlich von Belfast. Eine Menge von 200 bis 300 Menschen, viele maskiert, errichteten Barrikaden, setzten einen Lieferwagen und Mülltonnen in Brand und warfen Ziegelsteine, Flaschen und Molotowcocktails auf Polizisten. Die Polizei setzte erstmals einen Wasserwerfer ein, um die Menge zu zerstreuen. Zwölf Beamte wurden verletzt und 16 Personen festgenommen. Eine Gruppe versuchte, ein als Asylbewerberunterkunft genutztes Hotel zu erreichen, wurde aber von Beamten blockiert. Anderswo blieben kleinere Versammlungen in Derry, Coleraine und am Stormont weitgehend friedlich.
Rechtsextreme Aufstachelung und offizielle Verurteilung
Die Ausschreitungen wurden durch Online-Kampagnen angeheizt. Die Familie des Opfers gab über die Polizei eine Erklärung ab:
„Wir haben eine große Menge an Fehlinformationen in den sozialen Medien beobachtet. Wir möchten unmissverständlich klarstellen: Nachtzeitliche Unruhen sind nicht willkommen.“
Auswirkungen auf die Gemeinschaft und nächste Schritte
Vor den Ausschreitungen am Mittwoch schlossen viele Schulen und Geschäfte in Belfast, und Bus- und Bahnverbindungen wurden eingestellt. Polizeiverstärkung aus anderen Teilen des Vereinigten Königreichs wurde für Donnerstag erwartet. Die nordirische Regierung verurteilte die Gewalt und erklärte, sie habe Angst verbreitet und unschuldige Leben gefährdet. Minister riefen zur Ruhe auf und forderten die Menschen auf, sich nicht von Online-Stimmen in die Irre führen zu lassen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- N-tvMehrere Festnahmen in Belfast: Polizisten bei erneuten rassistischen Krawallen verletzt
- Der TagesspiegelZwölf verletzte Polizisten, 16 Festnahmen: Ausländerfeindliche Ausschreitungen in Nordirland - auch Musk rief zu Protest auf
- ZEIT ONLINENordirland: Zwölf verletzte Polizisten bei Ausschreitungen in Belfast
- Berliner ZeitungZweite Krawallnacht in Belfast: Polizei zerstreut vermummte Menge nahe Asylunterkunft mit Wasserwerfer
- Hilary Benn
- Britischer Minister für Nordirland, verurteilte die Ausschreitungen als rassistische Schlägerei
- Jon Boutcher
- Chef der Polizei von Nordirland, nannte die Ausschreitungen einen 'massiven Akt der Selbstzerstörung durch hirnlose Idioten'
- Keir Starmer
- Premierminister des Vereinigten Königreichs, bezeichnete die Gewalt als 'völlig ungerechtfertigt'
- Hadi Alodid
- Sudanesischer Asylbewerber, nach einem Messerangriff festgenommen und wegen versuchten Mordes angeklagt
- Stephen Ogilvie
- Opfer des Messerangriffs, der die Ausschreitungen auslöste; verlor ein Auge und ist in stabilem Zustand
- Tommy Robinson
- Rechtsextremer Aktivist, der nach dem Messerangriff zu Protesten aufrief
- Elon Musk
- CEO von Tesla, rief öffentlich zu Protesten gegen Migranten im Anschluss an den Angriff auf
- Orte
- Belfast
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