
AUR-Senatsfraktionschef Peiu fordert entschiedenen Protest gegen Russland wegen Drohnenverletzungen und bricht damit mit dem Schweigen seiner Partei
Petrișor Peiu, Chef der AUR-Senatoren, forderte entschiedene diplomatische Proteste gegen Russland, nachdem in den letzten Tagen drei Drohnen in den rumänischen Luftraum eingedrungen waren. Damit entfernt er sich von der dreitägigen Sprachlosigkeit des Parteichefs George Simion und der offiziellen Linie der Partei, die Moskau nicht erwähnt.
Petrișor Peiu, Chef der AUR-Senatoren, ist von der offiziellen Linie seiner Partei abgewichen, indem er Russland nach drei Drohnenverletzungen des rumänischen Luftraums innerhalb von drei Tagen explizit als Aggressor bezeichnete und entschiedene diplomatische Proteste sowie kostengünstigere Abwehrmaßnahmen forderte. Seine Haltung steht im Gegensatz zu Parteichef George Simion, der sich seit drei Tagen nicht öffentlich geäußert hat, und zu den offiziellen Stellungnahmen der AUR, die sich ausschließlich auf Kritik an der rumänischen Regierung konzentrieren.
Die Vorfälle
Drei in den rumänischen Luftraum eingedrungene Drohnen wurden innerhalb von drei Tagen abgeschossen. Eine davon wurde als ein Typ bestätigt, der von der Russischen Föderation im Krieg in der Ukraine eingesetzt wird. Am Freitag wurde eine Drohne im Kreis Buzău bei Padina abgeschossen. Zwischen der ersten Erfassung und der Neutralisierung vergingen 83 Minuten, so eine Erklärung der AUR.
Die Partei stellte infrage, wie eine nicht identifizierte Drohne so tief in den nationalen Luftraum eindringen konnte und warum Rumänien keine bodengestützten Kurzstrecken-Drohnenabwehrsysteme besitze, um die Bedrohung näher an der Grenze zu neutralisieren. Vier Kampfjets (zwei Eurofighter und zwei F-16) wurden alarmiert, und ein Raketentyp unbekannter Bauart wurde eingesetzt, um eine einzige Drohne abzuschießen.
- Erste Drohne dringt in rumänischen Luftraum ein und wird abgeschossen
- Zweiter Drohneneinfall; Luftwaffe neutralisiert Ziel
- Dritte Drohne bei Padina, Kreis Buzău, abgeschossen; 83 Minuten von Erfassung bis Neutralisierung
Peius Position
Peiu erklärte gegenüber G4Media und auf Facebook, dass Russland jedes Mal entschieden protestiert werden müsse, wenn seine Drohnen in den rumänischen Luftraum eindringen, und deutete an, dass möglicherweise auch stärkere diplomatische Maßnahmen erforderlich seien.
Gegen Russland muss jedes Mal entschieden protestiert werden, wenn russische Drohnen in unseren Luftraum eindringen. Vielleicht auch andere, stärkere diplomatische Aktionen.
Er bestand darauf, dass jede Drohne, die in den nationalen Luftraum eindringt, unabhängig von ihrem Herkunftsstaat abgeschossen werden muss, und erst danach sollte ein entschiedener Protest bei dem Staat eingelegt werden, zu dem die Drohne gehört. Peiu fügte hinzu, dass die Drohnen wahrscheinlich mit effizienteren und billigeren Waffen abgeschossen werden sollten.
Wahrscheinlich sollten sie mit effizienteren und billigeren Waffen abgeschossen werden. Mir scheint, dass der Krieg im Schwarzen Meer eskalieren wird, weshalb Rumänien dringend eine Lösung zum Abschuss von Drohnen zu einem vernünftigen Preis finden muss, der für ein so „löchriges“ Budget wie unseres tragbar ist.
Er warnte, dass der Krieg im Schwarzen Meer eskalieren werde, was Zeit zu einem entscheidenden Faktor für Rumänien mache.
Offizielle Linie der AUR und Simions Schweigen
Die offizielle Kommunikation der AUR nach dem Abschuss bei Padina beschrieb den Vorfall als „einen taktischen Erfolg für das Militär, aber ein strategisches Versagen der Regierungsführung“. Während die Professionalität der F-16-Piloten gelobt wurde, richtete die Partei ihre gesamte Kritik an das Verteidigungsministerium und die Regierung und warf ihnen Verzögerungen bei Beschaffungsentscheidungen vor. Die offizielle Erklärung vermied es, einen Staat zu nennen, der an dem bewaffneten Konflikt beteiligt ist.
George Simion, der Präsident der AUR, hat seit drei Tagen keine Nachricht in den sozialen Medien veröffentlicht – ein ungewöhnliches Schweigen, das von mehreren Medien vermerkt wurde. Dan Dungaciu, eine weitere Parteifigur, kritisierte rumänische Amtsträger für das, was er als Passivität bei der Ausrüstung der Armee ansieht.
- Petrișor Peiu (AUR-Senatsfraktionschef)
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- Offizielle Erklärung der AUR
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- George Simion (AUR-Präsident)
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## Kostenbedenken Peiu betonte die finanzielle Dimension und argumentierte, dass der Einsatz von vier Kampfjets und einem Raketentyp unbekannter Bauart zur Abwehr einer einzigen Drohne unverhältnismäßig sei. Er forderte Rumänien auf, dringend eine Lösung zum Abschuss von Drohnen zu einem vernünftigen Preis zu finden, die für das von ihm als „löchrig“ beschriebene Staatsbudget tragbar sei. Die 83-minütige Zeitspanne zwischen Erfassung und Neutralisierung sowie das tiefe Eindringen der Drohne in den Kreis Buzău wurden von der AUR als Beleg dafür angeführt, dass die bestehenden Verfahren und Ausrüstungen unzureichend seien.


