Wahlen · Paris
Attal schlägt eine „Vorwahl der Demokraten“ vor, um 2027 einen LFI-RN-Stichwahlkampf zu verhindern
Gabriel Attal, in den Umfragen hinter Édouard Philippe zurückliegend, hat bei TF1 für eine Vorwahl der Demokraten geworben, um einen Stichwahlkampf zwischen Mélenchon und Le Pen zu verhindern. Die Verbündeten von Philippe und Bruno Retailleau sowie Dominique de Villepin haben den Plan zurückgewiesen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LesEchos.fr, 7sur7, 20minutes und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am Mittwoch, dem 28. Oktober, warb Gabriel Attal bei TF1 für eine „grande primaire des démocrates“, um bei der Präsidentschaftswahl am 18. April und 2. Mai eine zweite Runde zwischen LFI und RN zu verhindern.
Laurent Marcangeli von Horizons nannte die Idee verworren, und das Umfeld von Bruno Retailleau bezeichnete sie als tot geboren, weil sie Raphaël Glucksmann nicht ausschließt.
Das Umfeld von Dominique de Villepin sagte am Donnerstag, dem 29. Oktober, gegenüber AFP, Attals Team habe sie am Mittwoch kontaktiert, und sie hätten abgelehnt.
Eine Umfrage von Cluster 17 für Politico, veröffentlicht am Montag, dem 26. Oktober, ergab 18,5 % für Mélenchon, 16 % für Philippe und 13 % für Glucksmann, während Attal als einziger macronistischer Kandidat auf 12 % kam.
- 26.10.Umfrage von Cluster 17 für Politico veröffentlicht, mit Mélenchon vor Philippe
- 28.10.Gabriel Attal schlägt bei TF1 eine „grande primaire des démocrates“ vor
- 29.10.Das Umfeld von Dominique de Villepin erklärt die Ablehnung, und Maud Bregeon stellt den Plan infrage
Eine Vorwahl, um einen LFI-RN-Stichwahlkampf zu verhindern
Gabriel Attal, der Kandidat von Renaissance, hat am Mittwochabend, dem 28. Oktober, eine „grande primaire des démocrates“ vor der Präsidentschaftswahl vorgeschlagen. Er äußerte sich in der Nachrichtensendung 20 Heures auf TF1 und sagte, Ziel sei es, eine zweite Runde zwischen La France insoumise (LFI) von Jean-Luc Mélenchon und dem Rassemblement national (RN) von Marine Le Pen zu verhindern. Attal liegt in den Umfragen hinter Édouard Philippe zurück, und nachdem er monatelang erklärt hatte, einer Vorwahl grundsätzlich nicht abgeneigt zu sein, legt er nun einen konkreten Vorschlag vor. Auf eine Frage zu Philippe sagte er, wer sich dieser Sammlung verweigere, trage einen Teil der Verantwortung für die Spaltung. Der Präsidentschaftswahltermin ist der 18. April und der 2. Mai.
„Es ist Zeit, dass wir alle Verantwortung übernehmen und die Sammlung organisieren, die Millionen Franzosen sich wünschen – durch eine große Vorwahl.“
Verbündete von Philippe und Retailleau wehren sich
Horizons, die Partei von Édouard Philippe, reagierte kühl. Laurent Marcangeli, Vorsitzender der Horizons-Fraktion in der Nationalversammlung, schrieb auf X, die Idee sei verworren, verhindere keinen RN-LFI-Stichwahlkampf und lasse offen, ob die Unterlegenen den Sieger unterstützen würden. Das Umfeld von Bruno Retailleau sagte gegenüber AFP, das Projekt sei tot geboren, weil es den Umfang der Vorwahl nicht klar definiere und Raphaël Glucksmann, den von der Vorwahl der Linken gekürten Kandidaten, nicht ausschließe. Dieselbe Quelle legte nahe, Attal hätte von einer Vorwahl der gemeinsamen Plattform sprechen können. Maud Bregeon, die Regierungssprecherin, die Philippe unterstützt, sagte am Donnerstag gegenüber BFMTV und RMC, sie habe den Vorschlag nicht ganz verstanden, und wünsche sich ein Bündnis, das auf Rechte und Mitte begrenzt sei.
„In dieser Zeit großer Spannung, die wir durchleben, ist die Zeit für Klärung, nicht für Verwirrung.“
David Lisnard, Kandidat von Nouvelle Énergie (NE), begrüßte den Fortschritt hin zu einer offenen Vorwahl, die er seit zwei Jahren vorschlägt. Er sagte, die Gegner müssten ein stichhaltiges Argument vorbringen, und warnte, es werde bald zu spät sein.
Villepin lehnt ab, und in der Mitte wachsen die Zweifel
Dominique de Villepin, der frühere Premierminister aus der Ära Chirac, der seine eigene Präsidentschaftskandidatur vorbereitet, hat eine Teilnahme abgelehnt. Sein Umfeld sagte am Donnerstag, dem 29. Oktober, gegenüber AFP, Attals Team habe sie am Mittwoch, vor dem TF1-Auftritt, kontaktiert, und sie hätten das Team höflich abgewiesen. Das Lager Villepins deutete das Angebot als Eingeständnis des Scheiterns von Attal, der in den Umfragen feststecke, und erklärte, die bloße Opposition gegen Le Pen und Mélenchon sei noch kein Wiederaufbauplan für das Land.
Eine Umfrage von Cluster 17 für Politico, veröffentlicht am Montag, dem 26. Oktober, sah Mélenchon bei 18,5 % der Wahlabsichten, vor Philippe mit 16 %, drei Punkte weniger als im September, und Raphaël Glucksmann mit 13 %. Attal, als einziger macronistischer Kandidat getestet, käme auf 12 %, ein Punkt weniger.
- Jean-Luc Mélenchon
- 18.5 %
- Édouard Philippe
- 16 %
- Raphaël Glucksmann
- 13 %
Daten aus dem Artikeltext
Erwan Balanant, MoDem-Abgeordneter, forderte einen anderen Kandidaten, der in den vergangenen zehn Jahren nicht an der Macht war und ein breites Spektrum zusammenführen könnte. Perrine Goulet, eine Zentrums-Politikerin aus der Nièvre, drängte darauf, Egos beiseitezulegen und eine Persönlichkeit zu finden, die eine Regierung der Einheit führen könne. Ludovic Mendes, ein macronistischer Mandatsträger, sagte, die Kampagne zünde bei den Militanten nicht, und bezeichnete die Spaltung als tödlich.
„Keiner der beiden wird sich durchsetzen können, wir müssen zu etwas anderem übergehen.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LesEchos.frPräsidentschaftswahl 2027: Gabriel Attal versucht mit seiner „großen Vorwahl“ Edouard Philippe aufzurüttelnPrésidentielle 2027 : avec sa " grande primaire ", Gabriel Attal cherche à bousculer Edouard Philippe · Original auf Französisch
- 7sur7Villepin weigert sich, an der von Attal vorgeschlagenen „Vorwahl der Demokraten“ teilzunehmenVillepin refuse de participer à la "primaire des démocrates" proposée par Attal · Original auf Französisch
- 20minutes„Wir brauchen einen anderen Kandidaten...“, warnen Macronisten, die von Philippe und Attal enttäuscht sind" Il faut un autre candidat... ", alertent des macronistes déçus par Philippe et Attal · Original auf Französisch
- BFMTVEin „verworrenes“ Projekt: Die Entourage von Edouard Philippe und Bruno Retailleau nimmt die Idee einer „Vorwahl der Demokraten“ sehr kühl aufUn projet "cafouilleux": les entourages d'Édouard Philippe et de Bruno Retailleau accueillent très froidement l'idée d'une "primaire démocrates" · Original auf Französisch
- Gabriel Attal
- Renaissance-Kandidat bei der Präsidentschaftswahl 2027, der die Vorwahl vorgeschlagen hat
- Édouard Philippe
- Bürgermeister von Le Havre und in den Umfragen vor Attal liegender Kandidat, dessen Lager die Vorwahl ablehnt
- Jean-Luc Mélenchon
- Führer von La France insoumise, der in der Umfrage von Cluster 17 vorn liegt
- Marine Le Pen
- Kandidatin des Rassemblement national im Präsidentschaftsrennen 2027
- Bruno Retailleau
- Kandidat der Les Républicains, dessen Umfeld das Projekt zurückwies
- Raphaël Glucksmann
- Der von der Vorwahl der Linken gekürte Kandidat, den der Vorschlag nicht ausschließt
- Dominique de Villepin
- Früherer Premierminister aus der Ära Chirac, der eine Präsidentschaftskandidatur vorbereitet und die Teilnahme abgelehnt hat
- Maud Bregeon
- Regierungssprecherin, die Édouard Philippe unterstützt
- Laurent Marcangeli
- Vorsitzender der Horizons-Abgeordnetengruppe in der Nationalversammlung
- David Lisnard
- Kandidat von Nouvelle Énergie, der seit zwei Jahren eine offene Vorwahl vorschlägt
- Erwan Balanant
- MoDem-Abgeordneter, der einen anderen Kandidaten der Mitte forderte
- Perrine Goulet
- Zentrums-Politikerin aus der Nièvre, die eine Regierung der Einheit forderte
- Ludovic Mendes
- Macronistischer Mandatsträger, der die Kampagne als nicht zündend beschrieb
- Orte
- Paris, Frankreich, Le Havre
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