Fußball · Madrid und Barcelona

Atlético Madrid reicht FIFA-Beschwerde gegen Barcelona wegen angeblicher illegaler Kontaktaufnahme zu Stürmer Julián Álvarez ein

Der spanische Klub beschuldigt Barcelona, unerlaubten Kontakt zum argentinischen Stürmer aufgenommen zu haben, der bis 2030 unter Vertrag steht, um einen Transfer zu erzwingen. Auch der spanische Verband hat ein Disziplinarverfahren eröffnet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, N-tv, europa press und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid, Barcelona · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 30.06.2026Atlético reicht Beschwerde bei FIFA und RFEF ein
  2. 01.07.2026Laporta bestätigt Barcelonas 100-Mio.-€-Angebot, es sei nicht unbegrenzt
  3. 30.07.2026RFEF leitet Disziplinarverfahren gegen Barcelona ein

Die Beschwerde

Atletico Madrid reichte am 30. Juni eine formelle Beschwerde bei der FIFA ein und beschuldigte Barcelona, illegalen Kontakt zu Stürmer Julian Alvarez aufgenommen zu haben. Der Madrider Klub wirft Barcelona vor, ohne Erlaubnis an den 26-Jährigen herangetreten zu sein und ihn ermutigt zu haben, einen Transfer zu erzwingen, was gegen die FIFA-Regeln zu Spielerkontakten während einer geschützten Vertragslaufzeit verstößt. Barcelona bestätigte gegenüber AFP, dass es die FIFA-Mitteilung über die Beschwerde erhalten habe. Atletico reichte außerdem eine Parallelbeschwerde beim spanischen Fußballverband (RFEF) ein, der zunächst eine Stellungnahme ablehnte, später aber ein Disziplinarverfahren eröffnete.

Alvarez' Wunsch zu gehen

Alvarez, der 2024 für angeblich 85 Millionen Euro von Manchester City zu Atletico wechselte, äußerte während der Weltmeisterschaft 2026 öffentlich seinen Wunsch zu gehen. Nach dem Gruppenspiel Argentiniens gegen Österreich am 22. Juni sagte er zu Reportern:

„Ich habe mit den Leuten im Verein gesprochen, mit denen ich sprechen musste, und ich denke, das Beste für alle ist ein Transfer. Ich möchte meinen Traum erfüllen.“

Julián Álvarez, Argentinischer Stürmer von Atlético Madrid

Er nannte kein konkretes Ziel, aber spanische Medien berichteten durchgängig, dass der Weltmeister von 2022 davon träumt, zu Barcelona zu wechseln, dem früheren Verein seines Idols Lionel Messi. Barcelona sucht einen Nachfolger für Robert Lewandowski, der den Verein am Ende der Saison 2025/26 verlassen hatte.

Die Angebote und Ablehnungen

Barcelonas Präsident Joan Laporta bestätigte Anfang Juli, dass der Klub ein Angebot über 100 Millionen Euro für Alvarez abgegeben habe. Bei einer Veranstaltung des spanischen Fußballverbandes in New York vor dem WM-Finale sagte Laporta:

„Wir haben ein Angebot bereit. Er ist ein Spieler, den unser Trainer möchte, und deshalb haben wir das Angebot Atletico Madrid unterbreitet.“

Joan Laporta, Präsident des FC Barcelona

Er fügte hinzu, dass das Angebot nicht unbegrenzt gültig sei. Atletico-CEO Miguel Angel Gil Marin lehnte die Kontaktaufnahme und jede höhere Summe entschieden ab.

„Wir wollen ihn nicht abgeben. Wir haben das 100-Millionen-Euro-Angebot nicht angenommen und werden auch keins über 150 oder 200 annehmen.“

Miguel Ángel Gil Marín, CEO von Atlético Madrid

Real Madrid hatte bereits am 9. Juni ein Angebot über 150 Millionen Euro abgegeben, das Atletico ebenfalls ablehnte. Spanische Medien deuteten dieses Angebot als eine Taktik von Real-Madrid-Präsident Florentino Perez, um einen möglichen Transfer zu Barcelona zu erschweren und ein Wahlkampfversprechen zu erfüllen.

Angebote für Julián Álvarez im Vergleich zur AblöseklauselMio. €
Angebot Barcelona
100 Mio. €
Angebot Real Madrid
150 Mio. €
Ablöseklausel
500 Mio. €

Daten aus dem Artikeltext

Disziplinarverfahren

Am 30. Juli eröffnete das Disziplinarkomitee des RFEF ein Verfahren gegen Barcelona wegen der Kontaktaufnahme zu einem vertraglich gebundenen Spieler. Das Komitee setzte Barcelona eine Frist zur Vorlage seiner Argumente. Atletico hatte bereits im Juni gewarnt, Barcelona wegen „Verhandlungen mit einem vertraglich gebundenen Spieler während der geschützten Frist“ anzuzeigen, wie Gil Marin erklärte. Die FIFA-Beschwerde und das nationale Verfahren könnten zu Sanktionen führen, falls Barcelona gegen Transferbestimmungen verstoßen haben sollte.

Zeitleiste des Streits

Alvarez' Vertrag bei Atletico läuft bis zum 30. Juni 2030 und enthält eine Ablöseklausel von 500 Millionen Euro. Der Streit liegt nun bei den Fußballverbänden, während Atletico darauf besteht, seinen Starstürmer nicht zu verkaufen.

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