Fußball · Madrid und Barcelona
Atlético Madrid reicht FIFA-Beschwerde gegen Barcelona wegen angeblicher illegaler Kontaktaufnahme zu Stürmer Julián Álvarez ein
Der spanische Klub beschuldigt Barcelona, unerlaubten Kontakt zum argentinischen Stürmer aufgenommen zu haben, der bis 2030 unter Vertrag steht, um einen Transfer zu erzwingen. Auch der spanische Verband hat ein Disziplinarverfahren eröffnet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, N-tv, europa press und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Atlético Madrid reichte am 30. Juni eine Beschwerde bei der FIFA ein und beschuldigte Barcelona, illegalen Kontakt zu Julián Álvarez aufgenommen zu haben, der bis 2030 unter Vertrag steht.
Álvarez sagte am 22. Juni, ein Transfer sei ‚das Beste für alle‘ und er wolle ‚seinen Traum erfüllen‘.
Barcelona bot 100 Mio. €, Real Madrid 150 Mio. €; Atlético-CEO Gil Marín sagte, der Verein würde nicht einmal 200 Mio. € akzeptieren.
Das Disziplinarkomitee des spanischen Verbandes leitete am 30. Juli ein Verfahren gegen Barcelona wegen der Kontaktaufnahme zu einem vertraglich gebundenen Spieler ein.
Álvarez' Vertrag enthält eine Ablöseklausel von 500 Mio. €, und Atlético besteht darauf, ihn nicht zu verkaufen.
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- 30.07.2026RFEF leitet Disziplinarverfahren gegen Barcelona ein
Die Beschwerde
Atletico Madrid reichte am 30. Juni eine formelle Beschwerde bei der FIFA ein und beschuldigte Barcelona, illegalen Kontakt zu Stürmer Julian Alvarez aufgenommen zu haben. Der Madrider Klub wirft Barcelona vor, ohne Erlaubnis an den 26-Jährigen herangetreten zu sein und ihn ermutigt zu haben, einen Transfer zu erzwingen, was gegen die FIFA-Regeln zu Spielerkontakten während einer geschützten Vertragslaufzeit verstößt. Barcelona bestätigte gegenüber AFP, dass es die FIFA-Mitteilung über die Beschwerde erhalten habe. Atletico reichte außerdem eine Parallelbeschwerde beim spanischen Fußballverband (RFEF) ein, der zunächst eine Stellungnahme ablehnte, später aber ein Disziplinarverfahren eröffnete.
Alvarez' Wunsch zu gehen
Alvarez, der 2024 für angeblich 85 Millionen Euro von Manchester City zu Atletico wechselte, äußerte während der Weltmeisterschaft 2026 öffentlich seinen Wunsch zu gehen. Nach dem Gruppenspiel Argentiniens gegen Österreich am 22. Juni sagte er zu Reportern:
„Ich habe mit den Leuten im Verein gesprochen, mit denen ich sprechen musste, und ich denke, das Beste für alle ist ein Transfer. Ich möchte meinen Traum erfüllen.“
Er nannte kein konkretes Ziel, aber spanische Medien berichteten durchgängig, dass der Weltmeister von 2022 davon träumt, zu Barcelona zu wechseln, dem früheren Verein seines Idols Lionel Messi. Barcelona sucht einen Nachfolger für Robert Lewandowski, der den Verein am Ende der Saison 2025/26 verlassen hatte.
Die Angebote und Ablehnungen
Barcelonas Präsident Joan Laporta bestätigte Anfang Juli, dass der Klub ein Angebot über 100 Millionen Euro für Alvarez abgegeben habe. Bei einer Veranstaltung des spanischen Fußballverbandes in New York vor dem WM-Finale sagte Laporta:
„Wir haben ein Angebot bereit. Er ist ein Spieler, den unser Trainer möchte, und deshalb haben wir das Angebot Atletico Madrid unterbreitet.“
Er fügte hinzu, dass das Angebot nicht unbegrenzt gültig sei. Atletico-CEO Miguel Angel Gil Marin lehnte die Kontaktaufnahme und jede höhere Summe entschieden ab.
„Wir wollen ihn nicht abgeben. Wir haben das 100-Millionen-Euro-Angebot nicht angenommen und werden auch keins über 150 oder 200 annehmen.“
Real Madrid hatte bereits am 9. Juni ein Angebot über 150 Millionen Euro abgegeben, das Atletico ebenfalls ablehnte. Spanische Medien deuteten dieses Angebot als eine Taktik von Real-Madrid-Präsident Florentino Perez, um einen möglichen Transfer zu Barcelona zu erschweren und ein Wahlkampfversprechen zu erfüllen.
- Angebot Barcelona
- 100 Mio. €
- Angebot Real Madrid
- 150 Mio. €
- Ablöseklausel
- 500 Mio. €
Daten aus dem Artikeltext
Disziplinarverfahren
Am 30. Juli eröffnete das Disziplinarkomitee des RFEF ein Verfahren gegen Barcelona wegen der Kontaktaufnahme zu einem vertraglich gebundenen Spieler. Das Komitee setzte Barcelona eine Frist zur Vorlage seiner Argumente. Atletico hatte bereits im Juni gewarnt, Barcelona wegen „Verhandlungen mit einem vertraglich gebundenen Spieler während der geschützten Frist“ anzuzeigen, wie Gil Marin erklärte. Die FIFA-Beschwerde und das nationale Verfahren könnten zu Sanktionen führen, falls Barcelona gegen Transferbestimmungen verstoßen haben sollte.
Zeitleiste des Streits
Alvarez' Vertrag bei Atletico läuft bis zum 30. Juni 2030 und enthält eine Ablöseklausel von 500 Millionen Euro. Der Streit liegt nun bei den Fußballverbänden, während Atletico darauf besteht, seinen Starstürmer nicht zu verkaufen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ANSA.itReclamo dell'Atletico Madrid alla Fifa contro il Barcellona - Calcio
- N-tvKonflikt um Star-Stürmer: Atlético eskaliert Transfer-Streit mit Flick-Klub
- europa pressLa RFEF abre expediente disciplinario al Barça por tantear a Julián...
- Notícias ao MinutoAtletico Madrid queixa-se à FIFA por arbordagem do Barcelona a Alvarez
- Julián Álvarez
- Argentinischer Stürmer von Atlético Madrid, Gegenstand des Transferstreits
- Joan Laporta
- Präsident des FC Barcelona, bestätigte das 100-Mio.-€-Angebot
- Miguel Ángel Gil Marín
- CEO von Atlético Madrid, lehnte Angebote ab und kündigte die Beschwerde an
- Florentino Pérez
- Präsident von Real Madrid, gab ein 150-Mio.-€-Angebot ab, das als taktischer Schachzug gedeutet wurde
- Robert Lewandowski
- Ehemaliger Stürmer von Barcelona, dessen Abgang die Lücke schuf, die Álvarez füllen soll
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