Makroökonomie · Rom

Istat: Italiens Wohlbefinden verbessert sich, doch 5,4 Millionen leben in absoluter Armut

Der Wohlbefindensbericht 2025 von Istat zeigt die meisten Indikatoren verbessert, doch mehr als 5,4 Millionen Menschen lebten in absoluter Armut, und der Süden bleibt weiter hinter dem Rest des Landes zurück.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Fanpage, Adnkronos, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom · Italien

Ein gemischtes Bild auf nationaler Ebene

Istat hat am Montag, 26. Oktober, in Rom die 13. Ausgabe seines Bes-Berichts (Benessere equo e sostenibile – gerechtes und nachhaltiges Wohlbefinden) vorgestellt. Von den 132 Indikatoren, die mit dem Vorjahr vergleichbar sind, verbesserten sich 54, 55 blieben stabil und 23 verschlechterten sich. Über den längeren Zeitraum ist das Bild positiver: 70 von 133 Indikatoren verbesserten sich, 24 verschlechterten sich, und 39 zeigten keinen klaren Trend. Dem Bericht zufolge ist Italien in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit am stärksten, während Bildung und Ausbildung, Beschäftigung und Work-Life-Balance sowie Innovation, Forschung und Kreativität Schwachpunkte bleiben.

Wohlbefindens-Indikatoren im Vergleich zum Vorjahr, 2025Indikatoren
Verbessert
54 Indikatoren
Stabil
55 Indikatoren
Verschlechtert
23 Indikatoren

Daten aus dem Artikeltext

Armut und Einkommen

Mehr als 5,4 Millionen Italienerinnen und Italiener lebten 2025 in absoluter Armut, und Familien in absoluter Armut machten 8,0 % der ansässigen Haushalte aus und umfassten 9,3 % der Einwohner. Die Lage großer Familien und von Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind bleibt laut Bericht schwieriger. Italiens Armuts- oder Ausgrenzungsrisiko lag 2025 bei 22,6 % der Einwohner, gegenüber 20,9 % in der Europäischen Union insgesamt, womit das Land auf Platz 21 von 27 Mitgliedstaaten liegt. Eine separate Armutsgefährdungsquote von 18,6 % liegt 2,3 Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt, wie ANSA aus demselben Bericht meldete. Das durchschnittliche verfügbare Pro-Kopf-Einkommen stieg 2024 in jeweiligen Preisen um 2,4 %, nach einem Plus von 3 % im Jahr zuvor, und die Realeinkommen stiegen über die beiden Jahre zusammen um 2,2 %.

Nord-Süd-Gefälle

Der Abstand zwischen Zentrum-Nord und Mezzogiorno bleibt in den meisten Bereichen bestehen. Die absolute Armut von Personen lag 2025 im Süden bei 11,5 %, nach 12,5 % im Jahr 2024, verglichen mit 8,5 % im Norden (8,8 % im Jahr 2024) und 7,4 % in der Mitte (7,6 % im Jahr 2024). Nur 7,5 % der Menschen gaben landesweit an, große Schwierigkeiten zu haben, über die Runden zu kommen, doch im Süden erreichte dieser Anteil 12,3 %, während die Mitte 4,7 % verzeichnete – ein Wert, der sich gegenüber dem Vorjahr verschlechterte.

Absolute Armutsquote nach Gebiet, 2024 vs. 2025%
Süden 2024
12.5 %
Süden 2025
11.5 %
Norden 2024
8.8 %
Norden 2025
8.5 %
Mitte 2024
7.6 %
Mitte 2025
7.4 %

Daten aus dem Artikeltext

Friaul-Julisch Venetien und die beiden autonomen Provinzen Trient und Bozen liegen in mindestens 10 der 12 Wohlfahrtsbereiche über dem nationalen Durchschnitt. Kampanien, Apulien und Kalabrien liegen in mindestens 10 der 12 darunter. Jede Region im Norden und in der Mitte verzeichnet mit Ausnahme von Latium überdurchschnittliche Ergebnisse bei mindestens der Hälfte der regionalen Indikatoren, während die meisten Indikatoren im Süden unter dem nationalen Niveau liegen – mit Ausnahme der Abruzzen. Die Abruzzen und Sardinien bewegen sich häufig im nationalen Durchschnitt, während das Aostatal und Ligurien bei Innovation und Forschung zurückliegen.

Gesundheit, Sicherheit und Beschäftigung

Die Lebenserwartung in Italien erreichte 2025 83,7 Jahre, den höchsten je verzeichneten Wert, 0,2 Jahre mehr als 2024 und als 82,6 Jahre im Jahr 2014. Männer wurden im Durchschnitt 81,7 Jahre alt, Frauen 85,7 Jahre. Bei der Sicherheit schneiden mehrere südliche Regionen – mit Ausnahme Kampaniens – besser ab als der nationale Durchschnitt, während große Metropolregionen im Zentrum-Nord, beginnend mit Latium, eine höhere Inzidenz bestimmter Eigentumsdelikte und Gewalttaten verzeichnen. Istat setzt zudem die Beschäftigungsquote 8,5 Prozentpunkte unter den EU-Durchschnitt, wobei die Lücke bei Frauen besonders groß ist.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Organisationen
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