
Argentinien besiegt Burkina Faso 7:0 im Testspiel vor Messis Abschiedsspiel
Argentinien erzielte beim 7:0-Testspielsieg über Burkina Faso im Estadio Monumental fünf Tore in der ersten Halbzeit, nachdem die Gäste wegen Reiseverzögerungen in Marokko erst fünf Stunden vor Anpfiff eingetroffen waren.
Offensive in der ersten Halbzeit
Argentinien sicherte sich am Samstag, dem 3. Oktober 2026, einen 7:0-Sieg gegen Burkina Faso in einem Freundschaftsspiel im Estadio Monumental in Buenos Aires. Die Heimmannschaft übernahm früh im Spiel die totale Kontrolle und traf innerhalb der ersten zwölf Minuten dreimal. Lautaro Martínez eröffnete den Torreigen in der vierten Minute, und Burkina Fasos Verteidiger Moumouni Diallo lenkte den Ball vier Minuten später ins eigene Netz. Gianluca Prestianni erhöhte in der zwölften Minute auf 3:0, ehe Nicolás Paz in der 34. Minute und Julián Álvarez in der 36. Minute trafen. Argentinien ging mit einer Fünf-Tore-Führung in die Pause, nachdem die Mannschaft die erste Halbzeit dominiert hatte. Franco Mastantuono erhöhte in der 56. Minute auf 6:0, ehe der eingewechselte Giuliano Simeone in der Nachspielzeit (90+2) den Schlusspunkt setzte.
- Lautaro Martínez eröffnet den Torreigen für Argentinien
- Moumouni Diallo erzielt ein Eigentor
- Gianluca Prestianni erzielt Argentiniens drittes Tor
- Nicolás Paz erhöht auf 4:0
- Julián Álvarez erzielt das fünfte Tor der ersten Halbzeit
- Franco Mastantuono fügt Argentiniens sechstes Tor hinzu
- Giuliano Simeone besiegelt in der Nachspielzeit den 7:0-Sieg
Reiseverzögerungen in Casablanca
Burkina Faso litt während des Spiels unter akuter Erschöpfung, nachdem die Mannschaft nur fünf Stunden vor Anpfiff in der argentinischen Hauptstadt gelandet war. Das afrikanische Team war nach seinem 1:0-Sieg gegen die Zentralafrikanische Republik in der Qualifikation für den Afrika-Cup 2027 am Montag in Casablanca, Marokko, geblieben. Die geplante Reise nach Südamerika geriet ins Stocken, als ein Flugzeug-Charterunternehmen den Transport nicht bereitstellte, sodass die Spieler am Freitagabend in Casablanca festsaßen. Der Burkinische Fußballverband schilderte den operativen Zusammenbruch in einer offiziellen Pressemitteilung.
Die Reise der Nationalmannschaft wurde gestört, nachdem der Flugzeug-Charterer den ursprünglich für Mittwoch, den 30. September, geplanten Flug ohne Vorankündigung gestrichen hatte.
Schließlich wurde ein eigens gecharterter Flug organisiert, um die Mannschaft über den Atlantik zu bringen; sie landete am Samstagmorgen in Buenos Aires, nur wenige Stunden bevor sie den Platz betrat.
Scaloni testet die Kaderbreite
Argentiniens Trainer Lionel Scaloni nutzte das Freundschaftsspiel, um die Kaderbreite zu prüfen, und setzte über die neunzig Minuten 22 verschiedene Spieler ein. In der Startelf standen Emiliano Martínez im Tor, Agustín Giay und Facundo Medina als Außenverteidiger sowie Enzo Fernández neben Alexis Mac Allister im Mittelfeld. Cristian Romero führte das Team als Kapitän an, gemeinsam mit Lisandro Martínez in der Innenverteidigung, ehe beide früh in der zweiten Halbzeit ausgewechselt wurden. Drei Spieler gaben während des Spiels ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft: Verteidiger Tomás Palacios, Flügelspieler Matías Soulé und Stürmer Santiago Castro. Scaloni gab zudem den Einwechselspielern Leonardo Balerdi, Nicolás González, Valentín Barco, Leonel Flores und Torhüter Gerónimo Rulli Einsatzminuten, während Burkina Fasos Trainer Moussa Sanogo sechs eigene Wechsel vornahm.
Messi bereitet sich auf Abschiedsspiel vor
Das Samstagsspiel ging dem letzten Länderspiel von Lionel Messi voraus, das für Dienstag gegen Benin im Estadio Monumental angesetzt ist. Der 39-jährige Messi beendet damit eine 21-jährige Länderspielkarriere für Argentinien, in der er die Mannschaft zum WM-Titel 2022 in Katar und ins Finale der WM 2026 geführt hat. Die Nachfrage nach Tickets für das bevorstehende Abschiedsspiel war enorm: Plätze für bis zu 1.000 Euro waren innerhalb von zwei Stunden nach Verkaufsstart ausverkauft. Scolanis Kader bleibt in Buenos Aires, um sich auf das Dienstagsspiel gegen die westafrikanische Mannschaft vorzubereiten.

