Wirtschaft · Madrid
Spanischer Arbeitgeberverband CEOE fordert Sozialversicherung zur Übernahme der ersten 15 Krankheitstage, um Unternehmen um 17 Milliarden Euro jährlich zu entlasten
Die größte spanische Unternehmensorganisation schlägt vor, dass die staatliche Sozialversicherung die ersten 15 Tage der vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit vollständig finanziert, um die Kosten von den Unternehmen abzuwälzen, während die Arbeitsunfähigkeit täglich 1,4 Millionen Arbeitnehmer erreicht und die Gesamtrechnung auf 33 Milliarden Euro steigt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, EL MUNDO, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
CEOE bittet Sozialversicherung, erste 15 Tage zu übernehmen, um Unternehmen um 17 Milliarden Euro zu entlasten
1,4 Millionen Arbeitnehmer täglich abwesend; Gesamtrechnung erreicht 33 Milliarden Euro
Vorschläge umfassen Ausstellungsbefugnis für mutuas, mehr Kontrolleure und schnellere Untersuchungen
Steigende Arbeitsunfähigkeit
1,4 Millionen Arbeitnehmer fehlen ihrem Arbeitsplatz täglich aufgrund vorübergehender Arbeitsunfähigkeit (IT), wie aus Daten hervorgeht, die die CEOE am Dienstag auf einer Konferenz in Madrid vorlegte. Die jährlichen Kosten dieser Krankheitsausfälle sind auf 33 Milliarden Euro gestiegen, eine Summe, die sich fast gleichmäßig auf Unternehmen (17 Milliarden Euro) und die Sozialversicherung verteilt.
„Dies ist ein landesweites Problem.“
Die aktuelle Belastung der Unternehmen
Nach geltenden Regeln sind die ersten drei Tage der Krankmeldung unbezahlt, sofern kein Tarifvertrag etwas anderes vorsieht. Zwischen dem vierten und dem fünfzehnten Tag muss der Arbeitgeber 60 % der Bemessungsgrundlage des Arbeitnehmers zuzüglich der Sozialbeiträge zahlen. Erst ab dem sechzehnten Tag übernimmt die Sozialversicherung. Da 69 % aller IT-Episoden weniger als 15 Tage dauern, lastet der Großteil der Kosten direkt auf den Unternehmen.
Die unmittelbaren Forderungen der CEOE
Zum Abschluss der Veranstaltung sagte CEOE-Präsident Antonio Garamendi, die Sozialversicherung solle sowohl die Leistungszahlung als auch die Sozialbeiträge für die ersten 15 Tage einer gewöhnlichen Krankmeldung übernehmen. Er bezeichnete dies als dringende Übergangslösung, solange die Regierung es versäume, die Ursachen zu beheben.
„Wenn Sie kein Heilmittel zur Behebung dieses Problems bereitstellen, ersparen Sie mir wenigstens die Kosten.“
Der Verband fordert weiterhin, dass Unternehmen von den Beiträgen für gemeinsame Risiken bei Krankmeldungen befreit werden, die länger als ein Jahr dauern – eine Kategorie, die sich aufgrund von Verwaltungsengpässen im öffentlichen Gesundheitswesen zuletzt verdoppelt hat.
Angestrebte Strukturreformen
Über den Vorschlag zur Kostenverlagerung hinaus erneuerten die CEOE und ihre Mitgliedsorganisationen die Forderung nach tiefergreifenden Änderungen. Sie wollen, dass Unfallversicherungen (mutuas) ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen dürfen, eine Befugnis, die derzeit öffentlichen Ärzten vorbehalten ist. Sie forderten zudem mehr medizinisches Fachpersonal und Kontrolleure, schnellere ärztliche Kontrolluntersuchungen nach drei, sechs und neun Monaten statt erst nach einem vollen Jahr sowie die Wiedereinführung der Kündigung wegen krankheitsbedingter Fehlzeiten, die die Regierung 2020 abgeschafft hatte.
„Das Kernproblem ist keine Krise der öffentlichen Gesundheit, sondern Ineffizienzen in der Verwaltung, im Gesundheitswesen und ein ungeeigneter Rechtsrahmen.“
Reaktion und nächste Schritte
Die CEOE hat den Vorschlag der Regierung noch nicht förmlich vorgelegt, da der entsprechende Tisch des sozialen Dialogs noch nicht einberufen wurde. Garamendi betonte, der Verband sei gesprächsbereit sowohl mit der Exekutive als auch mit den Gewerkschaften, beharrte jedoch darauf, dass die aktuelle Situation eine untragbare Belastung für die Unternehmen darstelle.
- Arbeitgeber
- 17 Mrd. €
- Sozialversicherung
- 16 Mrd. €
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La RazónLa CEOE reclama que la Seguridad Social asuma el coste íntegro de la baja laboral los primeros 15 días
- EL MUNDOGaramendi cree que las empresas no deberían pagar las bajas mientras el Gobierno no luche contra el absentismo: "Arréglenlo"
- eldiario.esLos empresarios piden que las mutuas den el alta médica y recuperar el despido por "absentismo"
- LaVanguardiaLa CEOE reclama que la Seguridad Social pague los primeros 15 días de baja
- Antonio Garamendi
- Präsident des Spanischen Arbeitgeberverbandes (CEOE)
- Rosa Santos
- Direktorin für Beschäftigung, Vielfalt und sozialen Schutz bei der CEOE
- Orte
- Madrid
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