Konflikte · Washington, Camp David und Ankara
Trump rückt von Zusage ab, Ukraine Patriot-Raketen herstellen zu lassen – Bedenken wegen Technologietransfer
Präsident Donald Trump sagte am Freitag, die USA hätten „nicht zugestimmt“, der Ukraine die Produktion von Patriot-Abfangraketen zu erlauben. Damit nahm er eine am 8. Juli auf dem NATO-Gipfel in Ankara gemachte Zusage zurück und begründete dies mit der Befürchtung, die Technologie könnte eines Tages gegen die USA eingesetzt werden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, The Telegraph, BBC und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Nachdem Trump Selenskyj auf dem NATO-Gipfel in Ankara am 8. Juli versprochen hatte, die USA würden eine Lizenz für den Bau von Patriot-Raketen in der Ukraine erteilen, sagte Trump am 31. Juli bei einer Kabinettssitzung in Camp David: „Wir haben dem nicht zugestimmt.“
Trump verwies auf das Risiko, dass Empfänger später feindselig werden könnten, und nannte historische Fälle, in denen US-amerikanische Waffen später gegen amerikanische Interessen eingesetzt wurden. Er bezeichnete die Patriot als „schwer, diese Art von Technologie aus der Hand zu geben.“
Selenskyj traf sich diese Woche in Washington mit Führungskräften von Lockheed Martin. Botschafterin Olha Stefanishyna sagte, das Unternehmen sei „voll und ganz“ der Vertiefung der Zusammenarbeit verpflichtet, und Vertreter des Unternehmens planen, bald die Ukraine zu besuchen.
Eine russische Rakete zerstörte eine Drohnenproduktionsanlage in Kiew, die der in Delaware registrierten Firma Terminal Autonomy gehört. Tass berichtete, die Anlage habe bis zu 1.000 Drohnen pro Monat produziert, was die Verwundbarkeit jedes Verteidigungsproduktionsstandorts in der Ukraine unterstreicht.
- 8.07.Trump sagt Selenskyj auf dem NATO-Gipfel in Ankara: „Wir werden Ihnen eine Lizenz geben, Patriots zu bauen.“
- 28.07.Selenskyj besucht das Weiße Haus; sagt später Fox News, Trump habe „akzeptiert, dass er uns Lizenzen geben wird.“
- 30.07.Trump sagt der Financial Times, er sei „nicht sicher“ wegen der Lizenz: „Wir lizenzieren eigentlich keine Ausrüstung.“
- 31.07.Trump sagt bei einer Kabinettssitzung in Camp David: „Wir haben dem nicht zugestimmt. Wir reden darüber.“
Von der Zusage zum Rückzieher
Präsident Donald Trump machte am Freitag öffentlich einen Rückzieher. Bei einer Kabinettssitzung in Camp David sagte er Reportern, die Vereinigten Staaten hätten „nicht zugestimmt“, der Ukraine die Herstellung von Patriot-Abfangraketen zu erlauben. Die Aussage gab eine überraschende Zusage auf, die er am 8. Juli gemeinsam mit Präsident Wolodymyr Selenskyj am Rande des NATO-Gipfels in Ankara, Türkei, gemacht hatte. Damals sagte Trump: „Wir geben ihnen das Recht, Patriots zu bauen“ und versprach, „ihnen zu zeigen, wie es geht.“
„Wir haben dem nicht zugestimmt. Wir reden darüber, aber es ist schwer, diese Art von Technologie aus der Hand zu geben.“
Selenskyj hatte dem Sender Fox News Anfang der Woche nach einem nicht-öffentlichen Treffen im Weißen Haus mit Trump gesagt, der Präsident habe „akzeptiert, dass er uns Lizenzen geben wird.“ Trumps jüngste Äußerungen widersprechen diesem Verständnis direkt.
Die Technologie und das Risiko
Trump begründete sein Zögern mit der Sensibilität der Raketensysteme und der Gefahr der Proliferation. Er betonte, die Patriot sei eine „unglaubliche“ Waffe, und sagte, die USA müssten „sehr vorsichtig sein, wem sie erlauben, sie zu bauen.“ Er sprach auch die Möglichkeit an, dass Empfänger später feindselig werden könnten – ein Szenario, das sich seiner Aussage nach „ein paar Mal im Laufe der Jahre“ ereignet habe. Die New York Times verwies auf ein Beispiel: Die unter dem Schah an den Iran verkauften US-amerikanischen F-14-Kampfflugzeuge wurden Jahrzehnte später während Trumps Krieg mit dem Iran durch israelische Luftangriffe zerstört.
„Diejenigen, denen man diese Technologie gibt, können sich eines Tages gegen einen wenden.“
Die Patriot-PAC-3-Rakete bleibt die einzige Waffe im Arsenal der Ukraine, die russische ballistische Raketen abschießen kann. Russland hat seine Luftangriffe verstärkt, und der Ukraine gehen chronisch die Abfangraketen aus. Selenskyj hatte auch Tomahawk-Marschflugkörper angefordert, die Trump als „tödlich – eine offensiv, eine defensiv“ beschrieb.
Lockheed-Martin-Treffen und ukrainischer Optimismus
Während seines Besuchs in Washington in dieser Woche traf Selenskyj mit Führungskräften von Lockheed Martin zusammen, einem von zwei US-amerikanischen Unternehmen, die das Patriot-System bauen. Er postete auf X, man habe „die weitere Entwicklung unserer Zusammenarbeit erörtert, mit Schwerpunkt auf gemeinsamer Produktion und Technologieaustausch.“ Die ukrainische Botschafterin Olha Stefanishyna sagte am Donnerstag, sie sei zuversichtlich, dass Lockheed Martin „voll und ganz der Vertiefung der Zusammenarbeit verpflichtet“ sei, und Führungskräfte des Unternehmens planten, bald die Ukraine zu besuchen.
Trotz Trumps Rückzieher haben ukrainische Beamte seit der Zusage von Ankara mit Pentagon-Vertretern und Branchenvertretern getroffen, um Details auszuarbeiten. Von ANSA zitierte Verteidigungsexperten merkten an, dass es selbst mit einer Lizenz Jahre dauern würde, bevor die ersten in der Ukraine gebauten Patriot-Raketen aus einer künftigen Fabrik kommen könnten.
„Lockheed Martin ist voll und ganz der Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Ukraine verpflichtet.“
Gesandte entsandt; Frieden, nicht Raketen
Trump sagte der Financial Times am Donnerstag, sein Fokus liege auf der Beendigung des Krieges, nicht auf der Lieferung von Waffen. Er kündigte an, dass seine beiden Gesandten, Jared Kushner und Steve Witkoff, in den kommenden Tagen zu ihrem ersten Besuch in die Ukraine reisen würden. „Ganz einfach gesagt: Wir wollen, dass der Krieg in der Ukraine mit Russland beendet wird“, sagte Trump. Auf die Frage nach der Patriot-Lizenz fügte er hinzu: „Ich suche nicht nach Raketen. Ich suche nach Frieden.“
„Es ist eine sehr außergewöhnliche Waffe, und wir müssen ein bisschen vorsichtig sein, wem wir Lizenzen erteilen. Wir lizenzieren eigentlich keine Ausrüstung.“
Selenskyj sagte am Freitag, er habe ein „gutes“ Telefonat mit Vizepräsident JD Vance geführt, bei dem sie an sein Treffen im Weißen Haus anknüpften, wobei die Luftverteidigung im Mittelpunkt des Gesprächs stand.
Russische Bedrohung für Produktionsstandorte
Jede in der Ukraine gebaute Patriot-Fabrik würde sofort zu einem russischen Ziel werden. ANSA berichtete, dass eine russische Rakete letzte Woche eine Drohnenproduktionsanlage in Kiew zerstört habe, die der in Delaware registrierten Firma Terminal Autonomy gehört. Damit sei sie das erste US-amerikanische Unternehmen, das im Konflikt von russischen Streitkräften bombardiert wurde. Tass berichtete unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium, die Anlage habe bis zu 1.000 Drohnen pro Monat produziert, „unter Beteiligung von Spezialisten eines ukrainisch-amerikanischen Unternehmens.“ Unabhängig davon berichtete Die Welt, dass Boeing, das die Lenksysteme für PAC-3-Raketen baut, zögere, diese Technologie an Drittländer weiterzugeben.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The New York TimesTrump Backs Away From Deal to Let Ukraine Build Patriot Missiles
- The TelegraphTrump backtracks on promise to give Ukraine Patriot blueprints
- BBCTrump now 'not sure' about letting Ukraine build Patriot missiles
- France 24Fabrication de missiles Patriot : Donald Trump revient sur son feu vert accordé à l'Ukraine
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, der seine Zusage vom 8. Juli, der Ukraine eine Lizenz zur Herstellung von Patriot-Raketen zu erteilen, zurücknahm.
- Volodymyr Zelensky
- Präsident der Ukraine, der Patriot-Produktionslizenzen anstrebte und sich diese Woche mit Trump im Weißen Haus traf.
- Olha Stefanishyna
- Ukrainische Botschafterin, die sagte, Lockheed Martin sei voll und ganz der Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Ukraine verpflichtet.
- Jared Kushner
- Trump-Gesandter und Schwiegersohn, der in den kommenden Tagen die Ukraine besuchen soll.
- Steve Witkoff
- Trump-Gesandter und ehemaliger Immobilienmagnat, der gemeinsam mit Jared Kushner die Ukraine besuchen soll.
- JD Vance
- Vizepräsident der Vereinigten Staaten, der am Freitag ein Telefonat mit Selenskyj über Luftverteidigung führte.
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