Regierung · San Fernando de Henares
Generäle der Guardia Civil bestätigen, sie hätten bei politisch sensiblen Ermittlungen gegen die Familie des Premierministers 'zur Seite treten' sollen
Die ehemaligen Leiter der UCO-Einheit sagten vor Richter Santiago Pedraz aus, dass hochrangige Kommandeure der Guardia Civil sie angewiesen hätten, bei Ermittlungen gegen Pedro Sánchez und dessen Angehörige nicht proaktiv zu sein.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, El Periódico, EL PAÍS und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Rafael Yuste und Alfonso López Malo sagten der Audiencia Nacional, dass hochrangige Kommandeure sie angewiesen hätten, bei politisch sensiblen Ermittlungen nicht proaktiv zu sein.
Der ehemalige Generaldirektor Leonardo Marcos und DAO Manuel Llamas werden als Urheber der Anweisungen genannt. Marcos verlangte einen Bericht, der kein Fehlverhalten im Fall David Sánchez feststellt.
Zeugen widersprachen der Behauptung von Generaldirektorin Mercedes González im Senat, sie habe Leire Díez bei einem Treffen mit UCO-Kommandeuren im Mai 2025 erwähnt.
Richter Pedraz untersucht, ob eine Kampagne zur Sabotage gerichtlicher Ermittlungen aus den Reihen der Guardia Civil auf Betreiben der früheren PSOE-Aktivistin Leire Díez gesteuert wurde.
Richter Pablo Lucas vom Obersten Gerichtshof warnte, dass institutionelle Loyalität besonders für Amtsträger verbindlich sei, vor dem Hintergrund anhaltender verbaler Angriffe auf Richter.
- 29.05.Yuste und López Malo treffen Mercedes González, die später behauptet, sie habe Leire Díez erwähnt; Zeugen bestreiten dies.
- 16.06.González erklärt vor dem Senat, sie habe mit den UCO-Kommandeuren über Leire Díez gesprochen.
- 26.06.Yuste und López Malo sagen vor der Audiencia Nacional aus, bestätigen die Anweisungen und bestreiten González' Version.
Anweisung zum Zurücktreten
Zwei Generäle der Guardia Civil, Rafael Yuste und Alfonso López Malo, bestätigten am 26. Juni 2026 vor Gericht, dass die Führung der Truppe ihnen gesagt habe, sie sollten „zur Seite treten“ und bei Ermittlungen mit politischen Implikationen nicht proaktiv sein. Die Aussage, die sie als Zeugen im Fall Leire Díez an der spanischen Audiencia Nacional machten, bezog sich auf Ermittlungen, darunter jene gegen den Bruder des Premierministers, David Sánchez, und seine Frau Begoña Gómez. Yuste, der die UCO von 2023 bis 2025 leitete, sagte, die Anweisung sei ihm bei einem Treffen im Juli 2024 vom damaligen stellvertretenden Einsatzdirektor (DAO) Manuel Llamas erteilt worden.
„Der Antrag der UCO war völlig spekulativ und böswillig.“
Der ehemalige Generaldirektor Leonardo Marcos bezeichnete laut Fallakten die Arbeit der UCO am Fall David Sánchez als „völlig spekulativ und böswillig“ und verlangte einen Bericht mit dem Ergebnis, „dass es nichts gab“. Yuste erklärte, er habe die Anweisungen nicht als Druck empfunden, und beide Generäle bestanden darauf, dass die Anweisungen allgemeiner Natur gewesen seien und sich nicht allein auf PSOE-bezogene Angelegenheiten bezogen hätten.
Mercedes González widersprochen
Yuste und López Malo stellten zudem direkt die Version der amtierenden Generaldirektorin Mercedes González in Frage. González hatte am 16. Juni vor dem Senat behauptet, sie habe bei einem Treffen mit den beiden Generälen am 29. Mai 2025 Leire Díez erwähnt. Auf Befragen der Staatsanwältin Elena Lorente erklärten beide Zeugen, González habe sich bei dieser Begegnung nie auf Leire Díez bezogen. Das Treffen habe dazu dienen sollen, Unterstützung für UCO-Ermittlungen mit Auswirkungen auf die PSOE auszudrücken, und die Atmosphäre sei als korrekt, aber angespannt beschrieben worden.
Der Fall Leire Díez
Richter Santiago Pedraz untersucht, ob aus den Reihen der Guardia Civil eine Kampagne zur Diskreditierung von UCO-Ermittlern orchestriert wurde und ob Anweisungen ergangen sind, Disziplinarverfahren gegen Beamte einzuleiten, die in Fällen mit Bezug zur PSOE oder zum Umfeld von Pedro Sánchez ermittelten. Einer der Privatkläger, Hazte Oir, hat bereits beantragt, Mercedes González anzuklagen, und weist darauf hin, dass sie eingeräumt habe, mehrere Treffen mit Leire Díez gehabt zu haben. González bestreitet, auf Díez' Bitte hin gegen die UCO vorgegangen zu sein. Die Untersuchung prüft auch, ob ein Treffen im Juli 2024, an dem Llamas und der damalige Leiter der Kriminalpolizei Alfonso López Malo teilnahmen, Teil eines Musters der Einflussnahme war.
Richterliche Unabhängigkeit im Fokus
Die Aussagen erfolgten vor dem Hintergrund angespannter institutioneller Beziehungen. Bei einer separaten Veranstaltung des Instituto de España warnte der Richter am Obersten Gerichtshof, Pablo Lucas, vor einer Erosion der Rechtsstaatlichkeit und rief zu Loyalität gegenüber den Institutionen auf, insbesondere von Seiten der Inhaber öffentlicher Ämter. Ana Fernández-Tresguerres, Generalsekretärin der Königlichen Akademie für Rechtswissenschaft und Gesetzgebung, bezeichnete die Kritik an der Justiz durch andere Staatsgewalten als „eine sehr schwerwiegende Verletzung demokratischer Grundsätze“.
„Wenn man nicht an einen Richter glaubt, glaubt man nicht an die Demokratie.“
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Quellen und Kontext
- LaVanguardiaEl ex jefe de la UCO confirma que les pidieron ponerse de perfil desde la DAO
- El PeriódicoEl exjefe de la UCO ratifica ante el juez que el DAO le pidió 'ponerse de perfil' en investigaciones de carácter político
- EL PAÍSDos generales ratifican que les ordenaron que la UCO se pusiera "de perfil" en causas políticas
- EL MUNDOEl ex jefe de la UCO ratifica ante el juez Pedraz que le hablaron de "ponerse de perfil" en investigaciones como la del hermano de Sánchez
- Rafael Yuste
- Ehemaliger Leiter der UCO (Zentrale Operative Einheit) der Guardia Civil, jetzt Brigadegeneral.
- Alfonso López Malo
- Ehemaliger Leiter der Kriminalpolizei der Guardia Civil, ebenfalls General.
- Santiago Pedraz
- Richter an der Audiencia Nacional, der den Fall Leire Díez untersucht.
- Leire Díez
- Ehemalige PSOE-Aktivistin, die eine Kampagne zur Sabotage gerichtlicher Ermittlungen angeführt haben soll.
- Leonardo Marcos
- Ehemaliger Generaldirektor der Guardia Civil, beschuldigt, die UCO zum Rückzug angewiesen zu haben.
- Manuel Llamas
- Stellvertretender Einsatzdirektor (DAO) der Guardia Civil, Generalleutnant, der die Anweisung zum 'Zurücktreten' überbrachte.
- Mercedes González
- Amtierende Generaldirektorin der Guardia Civil, deren Aussage von Zeugen widersprochen wurde.
- Pedro Sánchez
- Premierminister von Spanien, dessen Familie im Mittelpunkt politisch sensibler Ermittlungen steht.
- David Sánchez
- Bruder des Premierministers, Gegenstand einer gerichtlichen Untersuchung in Badajoz.
- Begoña Gómez
- Ehefrau von Pedro Sánchez, ebenfalls Gegenstand einer gerichtlichen Untersuchung.
- Antonio Balas
- Oberstleutnant und Leiter der DIECAN-Wirtschafts- und Korruptionsbekämpfungseinheit, Hauptziel der angeblichen Sabotage.
- Pablo Lucas
- Präsident des Dritten Senats des Obersten Gerichtshofs, der vor einer Erosion der institutionellen Loyalität warnte.
- Ana Fernández-Tresguerres
- Generalsekretärin der Königlichen Akademie für Rechtswissenschaft und Gesetzgebung, Verteidigerin der richterlichen Unabhängigkeit.
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