
Antonelli auf dem Podium in Singapur, Wolffs Kissen-Scherz wegen Track Limits
Antonelli beendete am Sonntag, dem 11. Oktober 2026, den Großen Preis von Singapur auf dem Podium, während Mercedes bei den Track Limits eine Bilanz verwaltete, die ihn fünf Sekunden hätte kosten können. Die Quellen widersprechen sich, ob er Zweiter oder Dritter wurde, und der Titel könnte in Austin entschieden werden.
Podium in Singapur und die Führung in der WM
Andrea Kimi Antonelli, der 20-jährige Mercedes-Fahrer, beendete am Sonntag, dem 11. Oktober 2026, den Großen Preis von Singapur auf dem Podium. Die Quellen sind sich über den genauen Platz uneins: Il Fatto Quotidiano berichtet von einem dritten Platz im Rennen, während Fanpage von einem zweiten Platz schreibt, der seine Punktebilanz verbesserte. Il Fatto Quotidiano zufolge startete er im Sprint-Qualifying von Platz sieben und machte daraus ein stärkeres Rennergebnis, wobei die Fahrt als Reifeprüfung bezeichnet wurde. Sein Teamkollege George Russell wurde Neunter, nachdem er vom Ende des Feldes gestartet war – eine Fahrt, die Il Fatto Quotidiano als farblos beschrieb.
Track Limits und der Kissen-Scherz
Fahrer dürfen an bestimmten Stellen bis zu dreimal die Strecke verlassen, und beim vierten Verstoß gibt es eine Fünf-Sekunden-Strafe. Antonelli hatte eine solche Strafe bereits früher in diesem Jahr erhalten. In Singapur wurden vier Verstöße gegen ihn vermerkt, doch nach einer Überprüfung der FIA wurde einer als nicht zählbar eingestuft, sodass drei übrig blieben, und er beendete das Rennen mit drei. Toto Wolff scherzte nach dem Rennen, er werde ein Hotelkissen unter Antonellis Sitz legen, damit er die Straße besser sehen könne, und sagte dann, das Ziel sei einfach gewesen, ihn höher zu setzen. Wolff sagte, der Fahrer sei lange mit drei Verwarnungen gefahren, was zusätzlichen Stress bedeutet, aber auch gezeigt habe, wie hart er pushte. Wolff lobte zudem die Fahrweise als reif und solide und nannte den Umgang mit einem schwierigen Auto nach dem jüngsten Update ein gutes Zeichen.
- In Singapur vermerkt
- 4 Verstöße
- Nach FIA-Überprüfung gezählt
- 3 Verstöße
Titelkampf
Beide Medien berichten, dass die Meisterschaft beim nächsten Rennen in Austin entschieden werden könnte. Fanpage beschreibt Antonelli als WM-Führenden und als den 20-Jährigen, der in diesem Alter Weltmeister würde. Il Fatto Quotidiano sieht seine Reife als Schlüssel im Umgang mit der Nervosität eines Titels, der nun sehr nahe ist. Zudem wird das Auto nach dem jüngsten Update-Paket als sensibel und unberechenbar beschrieben, was den Umgang mit den Track Limits erschwert.
Aus dem Fahrerlager ausgesperrt
Fanpage berichtet, dass Antonelli in Singapur aus dem Fahrerlager ausgesperrt wurde, als er mit einem Mercedes-Teammitglied zurückkehren wollte. Das Sicherheitspersonal erkannte ihn nicht, und sein Versuch, sich als Formel-1-Fahrer auszuweisen, scheiterte. Das Tor öffnete sich erst, als Max Verstappen wenige Minuten später eintraf, und die Sicherheit ließ Antonelli hinter ihm hinein. Fanpage zufolge amüsierte die Episode die Fans, die sie surreal fanden.
Ein Mercedes-Kart-Talent
Il Giornale porträtiert einen 11-Jährigen in der Mercedes Junior Academy, der am selben Sonntag wie das Rennen in Singapur den FIA-Karting-Weltcup in der Kategorie OK-N in Viterbo gewann. Der Junge gewann jeden Lauf und sicherte sich das Finale mit mehr als fünf Sekunden Vorsprung. Er fährt für Kart Republic mit Dino Chiesa, und sein Vater Alessandro, ein Rallyefahrer, setzte ihn mit drei Jahren ans Steuer. Il Giornale sieht in ihm das nächste junge Talent von Mercedes nach Antonelli.


