Regierung · Athen und Kolonaki

Gaskanister-Anschlag auf das Athener Büro des griechischen Migrationsministers Thanos Plevris

Zwei als improvisierter Sprengsatz präparierte Gaskanister sind am Sonntag, 1. November, gegen 02:15 Uhr im Athener Büro des Migrations- und Asylministers Thanos Plevris im Stadtteil Kolonaki explodiert. Plevris machte „Unterstützer illegaler Migranten“ für den Anschlag verantwortlich.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ειδήσεις, NewsIT, H Kαθημερινή und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Athen, Kolonaki · Griechenland

Der Anschlag

Am Sonntag, 1. November, ging gegen 02:15 Uhr ein improvisierter Sprengsatz aus zwei Gaskanistern am Eingang eines Gebäudes in der Alexandrou-Soutsou-Straße in Kolonaki im Zentrum Athens los, in dem das politische Büro des Migrations- und Asylministers Thanos Plevris untergebracht ist. Die Explosion beschädigte die Haupttür des Gebäudes und zerstörte Fenster, Glassplitter lagen im weiteren Umfeld verstreut. Am Eingang wurden Warnhinweise angebracht, um Passanten auf die Verletzungsgefahr durch Glasscherben hinzuweisen. Polizei und ein Entschärfungskommando (TEEM) begaben sich an den Tatort, um die Überreste des Sprengsatzes zu untersuchen und Beweise zu sichern, die zur Identifizierung der Täter beitragen könnten.

Plevris' Reaktion

Plevris reagierte mit einem Beitrag in den sozialen Medien, in dem er die Angreifer als „Unterstützer illegaler Migranten“ bezeichnete und den Anschlag mit der Migrationsfrage in Verbindung brachte. Er schrieb, er habe das Büro kurz vor der Detonation verlassen. Im selben Beitrag erklärte er, die Art der Platzierung der Sprengsätze zeige Tötungsabsicht, und der Anschlag hätte Menschenleben gefährden können. Abschließend richtete er eine trotzige Botschaft an die Angreifer.

„Diese speziellen Bastarde zähle ich nicht. Ich mache ihnen Angst, und sie machen mir keine Angst.“

Thanos Plevris, Griechischer Minister für Migration und Asyl

Der Beitrag enthielt zudem den folgenden Satz, der in dieselbe Richtung argumentiert.

„Die Art, wie sie die Sprengsätze platziert haben, belegt Tötungsabsicht.“

Thanos Plevris, Griechischer Minister für Migration und Asyl

Frühere Anschläge auf Funktionäre der Nea Dimokratia

NewsIT berichtete, der Anschlag sei der jüngste in einer langen Reihe von Brand- und Sprengstoffanschlägen gegen Funktionäre der Nea Dimokratia. Ende September 2026 hätten Unbekannte auch die politischen Büros von Nikos Lovérdos und Nikos Papathanasis sowie die 6. Stadtteilorganisation der Nea Dimokratia angegriffen. Zudem habe ein Brandanschlag auf ein Wohnhaus in Thessaloniki die Mutter einer dort lebenden Frau getötet; die Wunden aus diesem Anschlag seien laut den Berichten noch immer offen.

Ermittlungen

Die Polizei sammelt Zeugenaussagen und sichtet Überwachungskameramaterial, um die Hintermänner des Anschlags zu ermitteln. Die Identität der Angreifer und ihre Motive sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen, Festnahmen werden in den Quellen nicht gemeldet.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Orte
Athen

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen