Fußball · Toronto

Einwechselspieler Cyle Larin beschert Kanada ersten WM-Punkt beim 1:1 gegen Bosnien

Cyle Larin kam von der Bank und erzielte in der 78. Minute den Ausgleich, der Kanada den ersten Punkt bei einer Weltmeisterschaft sicherte – nach sechs Niederlagen in allen vorherigen Spielen bei zwei Turnieren.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von France 24, EL MUNDO, EL PAÍS und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Bryan Berlin / WikiPortraits, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 12.06.Richie Laryeas Schuss von Kolašinac auf der Linie und an die Latte geklärt
  2. 12.06.Cyle Larin gleicht mit abgefälschtem Schuss aus (1:1)
  3. 12.06.VAR-Überprüfung bestätigt Larins Treffer

Ein nervöses Debüt für die Co-Gastgeber

Kanada ging mit der Last von sechs Niederlagen in Folge bei Weltmeisterschaften ins Turnier, eine Bürde, die noch schwerer zu wiegen schien, als Bosnien und Herzegowina in Führung ging. Vor dem Gegentreffer zeigten die Co-Gastgeber Ansätze von Angriffslust. Jonathan David feuerte in der 17. Minute einen harmlosen Schuss aus zwölf Metern direkt auf Torhüter Nikola Vasilj, und Tani Oluwaseyi setzte eine klare Chance später über die Latte. Diese vergebenen Gelegenheiten sollten sich als kostspielig erweisen.

In der 21. Minute nutzte Bosnien einen Standard. Ivan Basics Eckball wurde von Sead Kolašinac am kurzen Pfosten verlängert, und Stürmer Jovo Lukic stieg auf und köpfte aus kurzer Distanz sein erstes Länderspieltor. Die Gäste hatten mit ihrer ersten echten Chance getroffen, und die über 45.000 Zuschauer in Toronto verstummten.

Bosniens Abwehrwall und Kanadas Druck

Das Tor zwang Bosnien zu einer kompakten Defensivformation mit zwei Viererketten vor Vasiljs Strafraum. Kanada dominierte den Ballbesitz – nahezu 60 % – und erspielte sich vor der Pause acht Ecken, doch die Gäste kamen mit den meisten Flanken problemlos zurecht. In der zweiten Hälfte steigerte Jesse Marschs Team die Dringlichkeit noch. Richie Laryea glaubte in der 53. Minute, den Ausgleich erzielt zu haben, als sein flacher Schuss von Kolašinac an die Latte gelenkt wurde – der Bosnier klärte auf der Linie mit einer spektakulären Rettungstat. Wenige Augenblicke später köpfte Innenverteidiger Nikola Katić einen aufs Tor gerichteten Schuss von Oluwaseyi weg.

Kanada drängte weiter nach vorne und machte sich damit anfällig für Konter. Ermedin Demirović vergab die Chance auf das 0:2, und Maxime Crépeau musste nach einem Abwehrfehler gegen Amar Memić im Eins-gegen-Eins retten. Die Partie entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch, bei dem die Gastgeber immer mehr Angreifer aufs Feld brachten.

Larin schreibt das Drehbuch um

Marsch wechselte 14 Minuten vor Schluss Stürmer Cyle Larin ein. Zwei Minuten später zahlte sich die Einwechslung aus. Larin nahm einen Abpraller von Promise David auf, drehte sich im Strafraum und hämmerte einen Schuss, der abgefälscht an Vasilj vorbei ins Tor rollte. Der Treffer wurde vom VAR auf mögliches Abseits überprüft und bestätigt, was wilde Jubelszenen auslöste. Larins Tor war Kanadas erstes WM-Tor auf heimischem Boden und der erste Punkt der Nation nach sieben Endrundenspielen.

In der Nachspielzeit hatte Promise David die Chance auf den Sieg, doch Bosnien hielt stand. Der Schlusspfiff besiegelte das 1:1, das die Gruppe B offen hält – die Schweiz und Katar haben ihre Auftaktspiele noch vor sich.

Ein Fluch gebannt, aber Arbeit bleibt

Kanada vermied es, der erste Gastgeber zu werden, der ein siebtes WM-Spiel in Folge verliert. Das Ergebnis tilgte die Null aus der Punktepalette des Teams, doch die Leistung offenbarte die altbekannten Probleme beim Abschluss – aus 17 Schüssen resultierte nur ein Tor, klare Chancen wurden vergeben. Marschs Mannschaft wird in den kommenden Spielen eine bessere Chancenverwertung benötigen, wenn sie erstmals die K.o.-Runde erreichen will.

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Quellen und Kontext

Toronto · Kanada

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