
Schütze eröffnet Feuer vor Turgutlu-Gymnasium in der Türkei – mindestens fünf Verletzte
Ein bewaffneter Angreifer eröffnete am Dienstagmorgen vor der İnci-Üzmez-Gymnasium in der Provinz Manisa das Feuer und floh anschließend zu Fuß. Die Polizei leitete eine großangelegte Fahndung in der Region ein.
Angriff am Morgen vor der İnci-Üzmez-Gymnasium
Ein bewaffneter Einzeltäter eröffnete am Dienstagmorgen, dem 22. September 2026, vor einer weiterführenden Schule im Bezirk Turgutlu der westtürkischen Provinz Manisa das Feuer. Der Vorfall ereignete sich gegen 08:00 Uhr Ortszeit im Stadtteil Albayrak, direkt vor dem İnci-Üzmez-Berufs- und Technischen Anatolischen Gymnasium. Ersten Berichten zufolge näherte sich der unbekannte Täter dem Gelände der Bildungseinrichtung und feuerte wahllos mit einer Schusswaffe auf die Straße. Die Schüsse fielen, als Schüler, Lehrkräfte und Anwohner zum morgendlichen Unterrichtsbeginn eintrafen. Es kam zu Chaos und weit verbreiteter Panik, als die Menschen Schutz in nahegelegenen Gebäuden suchten.
Opferzahlen und Krankenhausverlegungen
Rettungskräfte rückten in den Stadtteil Albayrak aus, nachdem Meldungen über mehrere Verletzte vor den Schultoren eingingen. Ersten lokalen Quellen zufolge wurden mindestens vier Schüler durch die Schüsse verletzt; spätere Berichte sprachen von mindestens fünf Personen, die notärztlich versorgt und in Krankenhäuser gebracht werden mussten. Einige türkische Medien berichteten, ein Schüler sei seinen Verletzungen erlegen, doch die Regionalregierung und Sicherheitsbehörden haben dies offiziell nicht bestätigt. Die Einsatzkräfte schickten einen großen Fuhrpark an Krankenwagen zum Tatort, um Erste Hilfe zu leisten und die Verletzten in nahegelegene medizinische Zentren der Provinz Manisa zu transportieren. Krankenhauspersonal und regionale Notfallkoordinatoren leiteten die Triage der Patienten, während medizinische Teams die Stabilisierung der Schussverletzten übernahmen.
Polizeieinsatz und Suche nach flüchtigem Täter
Polizeikräfte trafen kurz nach Beginn der Schießerei auf dem Campus der İnci-Üzmez-Schule ein und riegelten das unmittelbare Schulgelände sowie die umliegenden Straßen ab. Die Beamten sperrten den Stadtteil Albayrak für den Fahrzeugverkehr und sicherten den Außenbereich des Schulkomplexes für die Spurensicherung. Der Schütze floh unmittelbar nach der Tat zu Fuß und entging den ersten Zugriffsversuchen der eintreffenden Einheiten. Die türkischen Sicherheitskräfte leiteten daraufhin eine großangelegte Fahndung in Turgutlu und den angrenzenden Bezirken der Provinz Manisa ein, um den flüchtigen Schützen zu stellen. Spezialisierte Einsatzteams und uniformierte Beamte durchkämmten die umliegenden Stadtteile und errichteten Kontrollpunkte entlang der wichtigsten Ausfallstraßen aus Turgutlu.
- Ein bewaffneter Einzeltäter eröffnet vor dem İnci-Üzmez-Gymnasium im Stadtteil Albayrak das Feuer.
- Die Polizei riegelt das Schulgelände ab, während Krankenwagen mindestens fünf Verletzte in Krankenhäuser transportieren.
- Die türkischen Sicherheitskräfte leiten eine Suchaktion in der Provinz Manisa nach dem zu Fuß geflüchteten Verdächtigen ein.
Laufende Ermittlungen und Sicherheitsmaßnahmen
Sicherheitsbeamte und Staatsanwälte leiteten Ermittlungen ein, um die Motive des Angriffs zu klären und die Identität des unbekannten Täters festzustellen. Forensiker sicherten am Dienstagmorgen ballistische Beweise, Patronenhülsen und Spuren vor dem Eingang des Berufsgymnasiums. Die Polizei begann zudem mit der Sichtung und Analyse von Videoaufzeichnungen der Schulüberwachungskameras und benachbarter Geschäfte, um die Bewegungen des Verdächtigen vor und nach der Tat nachzuvollziehen. Die örtlichen Bildungsbehörden im Bezirk Turgutlu arbeiteten mit den kommunalen Notfallkoordinatoren zusammen, um das Schulgelände zu beaufsichtigen und betroffene Schüler und Lehrkräfte zu unterstützen, während bewaffnete Polizeistreifen in der Gegend stationiert blieben.


