Konflikte · Hangu und Tank
Milizionäre töten bei Drohnen- und Hinterhaltangriff auf pakistanischen Kontrollpunkt mindestens zehn Polizisten
Der nächtliche Angriff im Distrikt Hangu nahe der afghanischen Grenze forderte laut Polizei auch 15 Tote unter den Angreifern und mehr als zwei Dutzend verletzte Beamte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Reuters, AP NEWS, France 24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Milizionäre setzten Quadrocopter-IEDs und schwere Waffen ein, um den Kontrollpunkt Khazina in Hangu am späten Mittwoch anzugreifen, und überfielen dann Verstärkungskräfte, wobei mindestens 10 Beamte und 15 Angreifer getötet wurden.
Erste Berichte sprachen von 7 Polizisten und 8 getöteten Milizionären; bis Donnerstag meldeten die Behörden 10–11 Beamte und 15 getötete Angreifer, sowie über 22 Verletzte.
Der Anschlag folgt auf einen Selbstmordanschlag am 24. Juli im Distrikt Tank, bei dem 15 Menschen getötet wurden, darunter 12 Soldaten, zu dem sich die TTP bekannte.
Pakistan macht Afghanistan dafür verantwortlich, TTP-Milizionäre zu beherbergen; grenzüberschreitende Luftangriffe im Februar und Juni töteten Hunderte, und die Zunahme droht den Konflikt neu zu entfachen.
Diyar Khan, der die Verstärkung zum Ort des Geschehens führte, wurde bei dem Hinterhalt getötet, so eine Erklärung der Provinzpolizei.
- Februar 2026Pakistan und Afghanistan liefern sich die schwersten Kämpfe seit Jahren; Pakistan führt Luftangriffe innerhalb Afghanistans durch.
- Juni 2026Pakistanische Luftangriffe in Ostafghanistan töten Dutzende Zivilisten, so die Taliban und die UNO.
- 24.07.Selbstmordanschlag im Distrikt Tank fordert 15 Tote, darunter 12 Soldaten; TTP bekennt sich zu der Tat.
- 29.07.Milizionäre greifen den Polizeiposten in Hangu mit Drohnen und schweren Waffen an, töten mindestens 10 Polizisten und 15 Angreifer.
Der Angriff
Am späten Mittwoch griffen islamistische Milizionäre, bewaffnet mit Quadrocopter-IEDs und schweren Waffen, den Polizeiposten Khazina im Distrikt Hangu in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa nahe der afghanischen Grenze an. Dem ersten Schlag folgte ein Hinterhalt auf Polizeiverstärkung, die zum Ort des Geschehens eilte, bei dem ein gepanzerter Mannschaftstransportwagen beschädigt wurde, bevor sich die Beamten zur Wehr setzten. Das Feuergefecht dauerte mehrere Stunden, so der Polizeichef der Provinz, Zulfikar Hameed. Am Donnerstagmorgen belief sich die Zahl der Toten auf zehn Polizisten, obwohl die Associated Press elf Todesopfer meldete, während 15 Angreifer getötet wurden. Mehr als zwei Dutzend Beamte wurden verwundet, wobei lokale Beamte von 22 Verletzten sprachen. Diyar Khan, ein hochrangiger Beamter, der die Verstärkungskolonne anführte, gehörte zu den Toten.
Widersprüchliche Opferzahlen
Frühere Berichte von Geo News unter Berufung auf den Kreispolizeibeamten Tariq Habib bezifferten die Zahl der Toten auf sieben Polizisten und acht mutmaßliche Milizionäre. Als die Säuberungsoperation fortschritt, sagte Hameed gegenüber Reuters, dass zehn Beamte und 15 Angreifer gestorben seien. Die AP bestätigte später elf tote Polizisten. Die unterschiedlichen Zahlen spiegeln die unklare Lage vor Ort und die Schwierigkeit wider, Opferzahlen während einer laufenden Operation zu überprüfen. Keine Gruppe hat die Verantwortung für den Angriff übernommen.
Zweiter Anschlag innerhalb einer Woche
Der Angriff in Hangu folgt auf einen Selbstmordanschlag am 24. Juli im Distrikt Tank, ebenfalls in Khyber Pakhtunkhwa. Milizionäre rammten ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug in einen Sicherheitskontrollpunkt und töteten 15 Menschen, darunter 12 Armeesoldaten, Polizisten und Regierungsangestellte. Sicherheitskräfte töteten 12 Angreifer, und die Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP) übernahm die Verantwortung. Die beiden Anschläge markieren eine starke Eskalation der Milizgewalt gegen pakistanische Sicherheitskräfte.
Grenzüberschreitende Schuldzuweisungen und bewaffneter Konflikt
Pakistan hat der Taliban-Regierung in Afghanistan wiederholt vorgeworfen, TTP-Milizionäre zu beherbergen, die nach Angaben Islamabads afghanisches Territorium nutzen, um Angriffe zu planen und zu trainieren. Kabul weist die Anschuldigung zurück und besteht darauf, dass die Milizgewalt ein innerpakistanisches Problem sei. Der Streit hat bereits zu bewaffneten Zusammenstößen geführt: Im Februar 2026 lieferten sich die beiden Nachbarn ihre schwersten Kämpfe seit Jahren, als Pakistan Luftangriffe innerhalb Afghanistans startete, bei denen Hunderte getötet wurden. Im Juni töteten weitere pakistanische Angriffe in Ostafghanistan Dutzende Zivilisten, so die Taliban und die Vereinten Nationen. Der Anstieg der Anschläge könnte einen umfassenden Kampf zwischen den beiden Ländern neu entfachen.
Eine sich verändernde Milizbedrohung
Die TTP, ein enger Verbündeter der afghanischen Taliban, führt seit 2007 einen Aufstand gegen den pakistanischen Staat mit dem Ziel, die Regierung zu stürzen und eine strenge islamische Herrschaft durchzusetzen. In den letzten Monaten hat die Gruppe zunehmend Quadrocopter-IEDs eingesetzt, um Sicherheitskräfte anzugreifen, eine Taktik, die auch beim Anschlag in Hangu zum Einsatz kam. Obwohl sich keine Gruppe zu dem jüngsten Angriff bekannt hat, fällt der Verdacht stark auf die TTP, die ihre Operationen in der Grenzregion verstärkt hat. Die pakistanischen Behörden haben eine Säuberungsoperation in Hangu eingeleitet und geschworen, die Verantwortlichen zu verfolgen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ReutersIslamist militants kill 10 police officers in northwest Pakistan, say police
- AP NEWSDeadly overnight raid on a Pakistani police post leaves 11 officers and 15 attackers dead
- France 24Deadly attack on Pakistan checkpoint leaves 15 dead as militant violence surges
- La Libre.bePakistan: 15 morts dans l'attaque d'un poste de contrôle
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