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Mannschaftssport·vor 2 Std.

Olympiacos-Besitzer feiern ‚schicksalhaftestes Jahr‘ nach Basket-League-Titel und europäischem Double

Nach dem 89:85-Sieg gegen Panathinaikos um die griechische Basket-League-Krone lobten Georgios und Panagiotis Angelopoulos die zwölf Titel in fünf Jahren und Trainer Georgios Bartzokas, während sie das ‚toxische‘ Klima im griechischen Basketball scharf kritisierten.

Olympiacos Piräus vollendete am Freitagabend ein historisches Double aus Euroleague und Basket League, besiegte den Erzrivalen Panathinaikos mit 89:85 und holte sich die 16. griechische Meisterschaft. Der Sieg, der nur wenige Wochen nach dem Gewinn der Euroleague-Trophäe gelang, löste eine emotionale Pressekonferenz der Co-Präsidenten, der Angelopoulos-Brüder, aus, die die Saison als die symbolträchtigste in der langen Vereinsgeschichte bezeichneten.

Eine goldene Fünfjahresspanne

Sowohl Georgios als auch Panagiotis Angelopoulos kamen immer wieder auf die Zahlen zurück, die ihrer Ansicht nach die nationale und europäische Dominanz von Olympiacos unterstreichen. Sie stellten fest, dass die Mannschaft in den fünf Jahren seit dem Versprechen „bis zum Ende“ zwölf Titel gesammelt hat – eine Bilanz, die ihrer Meinung nach den Klub aus Piräus zum größten Verein Griechenlands macht.

Dieser Fünfjahreszyklus nach ‚bis zum Ende‘ spricht Bände: Wir haben zwölf Trophäen gewonnen, was zeigt, dass wir die größte Mannschaft Griechenlands sind, und wenn man die letzten 15 Jahre betrachtet, vielleicht die beste Mannschaft Europas.

Triumph ohne neue Arena

Die Besitzer betonten immer wieder, dass das Double gelang, während der Klub noch im alternden Friedens- und Freundschaftsstadion (SEF) spielt, während die Pläne für eine neue Arena noch nicht in Angriff genommen wurden.

Die Tatsache, dass uns dies ohne neues Stadion gelungen ist, verleiht unserem Erfolg eine noch größere Dimension. Ich weiß nicht, ob es eine andere Mannschaft gibt, die das ohne moderne Arenen geschafft hat.

Sie unterstrichen, dass die Einschränkungen der aktuellen Spielstätte die sportlichen Erfolge umso bemerkenswerter machen, und versprachen, dass der Traum von einem neuen SEF weiterhin lebendig sei.

Lob für Bartzokas und seinen ‚Ball‘

Die Brüder fanden besondere Worte für Cheftrainer Georgios Bartzokas, dessen System in einem Artikel als „Bartzokas-Ball“ bezeichnet wurde. Sie dankten dem Trainer, seinem Stab und den Spielern für die Bewältigung einer anstrengenden Saison, in der sie eine Panathinaikos-Mannschaft abwehrten, die nach den Worten eines Bruders über das „größte Budget ihrer Geschichte“ verfügte.

Toxizität und Rechtsstreitigkeiten abseits des Spielfelds

Der feierliche Ton wurde durch scharfe Kritik am Umfeld des griechischen Basketballs getrübt. Die Angelopoulos-Brüder behaupteten, die Vorfälle der letzten Saison hätten sportliche und rechtliche Grenzen überschritten und sie zu täglichen Krisensitzungen von mehr als 16 Stunden über 12–13 Tage gezwungen.

Letztes Jahr hat sich bei vielen Dingen der Schalter umgelegt. Das waren Handlungen außerhalb des Sports, außerhalb des Rahmens, außerhalb des Gesetzes. Alle rechtlichen Schritte sind eingeleitet.

Sie stellten die Disziplinarbilanz von Olympiacos der ihrer Rivalen gegenüber und argumentierten, dass während andere mit Einlasssperren von mehreren Monaten belegt worden seien, ihr eigener Club keine Sperren erhalten habe. Die Besitzer forderten klare Grenzen und eine andere Mentalität im griechischen Sport und betonten, dass sie Provokationen nun über institutionelle und rechtliche Kanäle und nicht mehr spontan beantworten würden.

Piräus

3 Quellen

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