Die genannten Zahlen weichen voneinander ab: AGI und SAPO nennen etwa 3.800 Stellen, Handelsblatt, The Telegraph und RTBF etwa 3.500 der 78.000 Beschäftigten.
Der Nettogewinn im dritten Quartal stieg um 28 Prozent auf 3,71 Milliarden Dollar, die Prognose für das Ergebnis je Aktie 2026 liegt nun bei 18,30 bis 18,60 Dollar.
Der Stellenabbau verursachte im dritten Quartal Belastungen von 336 Millionen Dollar, teilweise finanziert aus den Erlösen des Verkaufs der Beteiligung an der Global Business Travel Group, den AGI auf 6,3 Milliarden Dollar beziffert.
Barclays kündigte in der Woche ab dem 19. Oktober 2026 den Abbau von 5.000 Stellen an, laut RTBF reduzieren auch HSBC und Citigroup ihre Belegschaft.
Am Freitag, dem 23. Oktober 2026, kündigte American Express an, rund 5 Prozent der weltweiten Belegschaft zu streichen. Der Konzern begründet dies mit einer Umstrukturierung, die die Effizienz erhöhen und die Einführung künstlicher Intelligenz beschleunigen soll. Die genannten Zahlen unterscheiden sich je nach Medium. AGI und SAPO beziffern den Abbau auf rund 3.800 Stellen, während Handelsblatt, The Telegraph, N-tv, RTBF und Der Standard etwa 3.500 nennen, was laut Handelsblatt fünf Prozent von 78.000 Beschäftigten entspricht. Vorstandschef Steve Squeri äußerte sich laut Handelsblatt und Der Standard im Bloomberg-TV zu dem Schritt. In einer Telefonkonferenz mit Analysten sagte er laut N-tv, der Abbau sei Teil eines Plans, die Organisation zu verschlanken und in strategische Geschäftsfelder zu investieren. Das Unternehmen stellt den Schritt laut SAPO als interne Reorganisation und Effizienzmaßnahme dar, nicht als plötzlichen Geschäftseinbruch.
Daten aus dem Artikeltext
Der Stellenabbau fiel mit einem starken Quartal zusammen. Der Umsatz erreichte laut AGI 20,06 Milliarden Dollar, ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Nettogewinn stieg laut SAPO um 28 Prozent auf 3,71 Milliarden Dollar, verglichen mit 2,9 Milliarden Dollar im gleichen Zeitraum 2025; das Ergebnis je Aktie lag bei 5,42 Dollar nach 4,14 Dollar im Vorjahr. Laut Handelsblatt übertraf der Gewinn die Erwartungen der Analysten auch ohne den Sondergewinn aus dem Verkauf der Beteiligung an der Global Business Travel Group, der nach Steuern mehr als 750 Millionen Dollar einbrachte. AGI beziffert den Verkauf auf 6,3 Milliarden Dollar und verzeichnet für das Quartal 336 Millionen Dollar an Belastungen, die teilweise aus diesen Erlösen finanziert wurden. Squeri hob laut Handelsblatt die Prognose für das Ergebnis je Aktie 2026 auf 18,30 bis 18,60 Dollar an, mindestens 40 Cent über der bisherigen Obergrenze der Spanne.
Daten aus dem Artikeltext
Die Aktie fiel nach den Zahlen. Handelsblatt meldet einen Rückgang von etwa 3 Prozent kurz nach Handelsbeginn in New York, AGI verzeichnet ein Minus von 3,54 Prozent. Laut Handelsblatt hatten Analysten stärkere Kartenausgaben der Kunden erwartet. American Express ist mit dem Stellenabbau nicht allein. Barclays kündigte in der Woche ab dem 19. Oktober 2026 den Abbau von 5.000 Stellen an, und laut RTBF reduzieren auch HSBC und Citigroup ihre Belegschaft. RTBF ergänzt, einige Banken hätten den Aufstieg der künstlichen Intelligenz als Begründung für ihre Einschnitte angeführt. Anders als Visa und Mastercard vergibt American Express auch selbst Kredite und richtet sich laut Handelsblatt mit Reiserabatten und Zugang zu Flughafenlounges an ausgabenfreudigere Kunden.
Im vergangenen Jahr erhöhte das Unternehmen laut SAPO die Jahresgebühr für seine Platinum-Karte von 695 auf 895 Dollar und fügte zugleich Leistungen hinzu. SAPO berichtet unter Berufung auf die Associated Press, dass nahezu alle Kunden, die auf Platinum umstiegen, die Karte trotz der höheren Gebühr behielten. Die Nettoerlöse aus Kartengebühren wie der für Platinum stiegen gegenüber dem Vorjahr um mehr als 400 Millionen Dollar. Der durchschnittliche Kunde gab laut SAPO zwischen Juli und September 6.735 Dollar aus, ein Anstieg von etwa 5 Prozent.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützenWirtschaft · New York
American Express streicht rund 5 Prozent der weltweiten Belegschaft, um effizienter zu werden und KI schneller einzuführen – obwohl der Nettogewinn im dritten Quartal um 28 Prozent gestiegen ist.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von AGI, Handelsblatt, The Telegraph und weiteren Medien. Veröffentlicht .