Regierung · Rostock und Klein Upahl
Zweiter Zeuge sagt aus: Angeklagte besuchte Fabians Leiche in der Nacht vor der Meldung; aufgezeichneter Anruf offenbart Alibi-Absprache
Ein Nachbar sagte dem Rostocker Landgericht, dass Gina H. ihn in der Nacht zum 13. Oktober 2025 zu dem Teich führte, in dem der achtjährige Fabian lag – einen Tag bevor sie die Polizei rief. Ein im Gerichtssaal abgespieltes Telefonat zeigte, wie sie mit demselben Zeugen Alibis abstimmte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, N-tv, DIE WELT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Olaf K. sagte aus, dass Gina H. ihn bat, in der Nacht zum 13. Oktober zum Teich zu fahren, wo sie den Leichnam des Jungen sahen.
Sie sagte, der Leichnam sei 'zu 100 Prozent Fabian', zeigte keine Emotionen und lachte später auf der Rückfahrt.
Ein aufgezeichnetes Telefonat vom 21. Oktober hielt fest, wie Gina H. und der Zeuge ihre Aussagen für den 10. Oktober, den Todestag Fabians, abstimmten.
Ein 37-jähriger Zeuge sagte, er sei noch am selben Abend mit Gina H. am Teich gewesen und habe das Gefühl gehabt, sie habe ihn benutzt, um seine Spuren dort zu hinterlassen.
Fabians Mutter Dorina L. verließ den Gerichtssaal während der Schilderung der Leichenentdeckung, begleitet von psychologischer Betreuung.
- April 2026Prozess beginnt am Landgericht Rostock
- 12.06.Erster Zeuge sagt aus
- 16.06.Zweiter Zeuge sagt aus; Alibi-Anruf abgespielt
Zweiter Zeuge schildert nächtlichen Besuch
Olaf K. sagte aus, dass Gina H. ihn am Abend des 13. Oktober 2025 anrief und bat, sie zu einem Teich bei Klein Upahl zu fahren. Das Paar sei gegen Mitternacht angekommen, so seine Aussage, und habe den Leichnam des Jungen gesehen.
„Das ist zu 100 Prozent Fabian.“
„Was willst du der Polizei sagen? Niemand wird uns glauben.“
Ein früherer Besuch am selben Abend
Bereits am Tag zuvor hatte ein anderer Zeuge dem Gericht berichtet, dass er noch am selben Abend mit Gina H. am Teich gewesen sei. Der 37-Jährige hatte das Gefühl, sie habe ihn absichtlich dorthin geführt.
„Sie hat ihn benutzt, um seine Spuren am Teich zu hinterlassen.“
Alibi-Abstimmung auf Band
Der Prozess hörte auch ein aufgezeichnetes Telefonat vom 21. Oktober 2025, in dem Gina H. und der zweite Zeuge ihre Aussagen für den 10. Oktober, den Todestag Fabians, abstimmten. In der Aufnahme äußerte die Angeklagte Angst vor einer Verhaftung, falls der Zeuge der Polizei etwas sage, das nicht übereinstimme. Das Gespräch wurde in einem voll besetzten Gerichtssaal abgespielt, während die Staatsanwaltschaft zu beweisen versucht, dass die Angeklagte versuchte, ihre Taten zu vertuschen.
Mutter verlässt Gerichtssaal
Fabians Mutter Dorina L. verließ den Gerichtssaal, während die Entdeckung der Leiche beschrieben wurde, begleitet von psychologischen Betreuern, wie die Bild berichtete. Die Szene unterstrich die emotionale Belastung der Aussage für die Familie des Opfers.
Anklage und Prozessstand
Gina H. wird wegen heimtückischen Mordes angeklagt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, Fabian aus seinem Haus in Güstrow gelockt, sechsmal erstochen und seinen Leichnam angezündet zu haben. Sie vermuten, dass die Angeklagte glaubte, der Junge stehe einer Wiederbelebung ihrer Beziehung zu seinem Vater im Wege, von dem sie sich im August 2025 getrennt hatte. Sie befindet sich seit dem 7. November 2025 in Untersuchungshaft und hat sich im Prozess, der im April begann und voraussichtlich bis September dauern wird, nicht geäußert. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Süddeutsche ZeitungZeuge: Angeklagte erkannte Fabians Leichnam zu "100 Prozent
- N-tvMecklenburg-Vorpommern: Fall Fabian: Sprach die Angeklagte ein Alibi ab?
- DIE WELTMordfall Fabian: Angeklagte Gina H. "lachte" laut Zeugen bei Leiche - Mutter muss Saal verlassen
- RP OnlineProzess in Rostock: Mordfall Fabian - Zweiter Zeuge belastet Angeklagte schwer
- Orte
- Rostock, Klein Upahl
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