Basketball · München und Berlin
Alba Berlin schockt Bayern München mit 20-Punkte-Comeback und holt 12. deutschen Basketballtitel
Mit einem 20-Punkte-Rückstand zur Halbzeit kämpfte sich Alba Berlin zurück, besiegte den FC Bayern München im entscheidenden fünften Spiel mit 84:81 und sicherte sich am Samstag die 12. deutsche Basketballmeisterschaft.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von DIE WELT, Süddeutsche Zeitung, Berliner Zeitung und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Alba Berlin holte einen 20-Punkte-Rückstand zur Halbzeit auf und gewann Spiel 5 der BBL-Finals in München mit 84:81.
Der Titel ist Alba Berlins 12. deutsche Meisterschaftskrone, die vierte in München seit 2020.
Bayern-Trainer Svetislav Pesic beendete seine Karriere ohne Titel, nachdem seine Mannschaft zum zweiten Mal in Folge versagte.
- 20.06.Bayern baut im vierten Spiel eine 10-Punkte-Führung auf, Alba antwortet mit einem 26:2-Lauf, gewinnt 71:61 und erzwingt Spiel 5
- 21.06.Alba überwindet einen 20-Punkte-Rückstand zur Halbzeit, gewinnt Spiel 5 mit 84:81 und sichert sich die Meisterschaft
Eine atemberaubende Aufholjagd in der zweiten Halbzeit
Alba Berlin schien zur Pause erledigt. Nach einem ersten Viertel, das 25:20 für die Gastgeber endete, erzielten die Gäste im zweiten Abschnitt nur sieben Punkte, während Bayern eine 47:27-Führung zur Halbzeit aufbaute. Was folgte, war eine vollständige Rollenvertauschung. Die Berliner kämpften sich Ballbesitz für Ballbesitz heran, und sieben Minuten vor Schluss hatten Jonas Mattisseck (18 Punkte) und Justin Bean (18 Punkte) ihr Team mit 67:66 in Führung gebracht. Das Ende war knapp, aber Alba hielt dem Druck stand und gewann mit 84:81, was die Münchner Menge verstummte.
Spiel 4 bereitete die Bühne
Das entscheidende fünfte Spiel war nur nötig, weil Bayern zwei Tage zuvor in Berlin einen ebenso verblüffenden Zusammenbruch erlitten hatte. Am Freitag führten die Titelverteidiger im dritten Viertel mit zehn Punkten, nur einen Wimpernschlag davon entfernt, die Trophäe zu verteidigen, bevor Alba einen 26:2-Lauf startete, der das Spiel zu einem 71:61-Auswärtssieg machte. Bayern gelangen in jener Nacht nur 61 Punkte, eine Gesamtpunktzahl, die sie in der gesamten Saison nur einmal erreicht hatten (ebenfalls in Berlin, im Oktober). Die Niederlage erzwang eine Rückkehr nach München für ein alles entscheidendes fünftes Spiel.
Pesics Abschied wird verdorben
Das Meisterschaftsspiel war auch das letzte der langen Karriere von Trainer Svetislav Pesic. Der Veteran lief mit seiner üblichen Intensität an der Seitenlinie auf und ab, konnte seiner Mannschaft aber keinen Titel abringen.
„In meiner Zeit bei Bayern habe ich noch nie eine Situation erlebt, in der wir völlig unser Konzept verloren haben.“
„Wir haben völlig den Faden verloren. Wir haben uns in eine Abwärtsspirale hineinziehen lassen und kamen nicht mehr raus.“
Dramatik abseits des Spielfelds um Gavel
Abseits des Spielfelds wurde Bayerns Woche von einem öffentlichen Streit um Pesics Nachfolge bestimmt. Der Verein umwirbt Anton Gavel, der derzeit bei Bamberg bis 2027 unter Vertrag steht. Als Bayern sich Berichten zufolge weigerte, eine Ablösesumme zu zahlen, reichte Gavel seine Kündigung ein und berief sich auf einen Formfehler in seinem Bamberg-Vertrag, was den Mäzen des fränkischen Vereins, Michael Stoschek, erzürnte. Während des fünften Spiels sagte Mäzen Uli Hoeneß dem Sender Dyn, dass er nicht involviert sei, klang aber zuversichtlich.
„Ich persönlich glaube, dass wir Anton Gavel nächstes Jahr hier als Trainer haben werden.“
Hauptakteure
Andreas Obst war mit 24 Punkten der beste Werfer für Bayern, wurde aber im späteren Spielverlauf eingeschränkt. Für Alba erzielten Mattisseck und Bean jeweils 18 Punkte. Flügelspieler Michael Rataj, der von seiner Mannschaft gefordert hatte, "den Deckel draufzumachen", feierte mit den mitgereisten Berliner Fans. Die Meisterschaft ist Albas vierter Titel in sechs Spielzeiten (2020, 2021, 2022 und nun 2026), alle in München errungen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- DIE WELT"Nicht zu beschreiben": Alba holt nach Aufholjagd Titel
- Süddeutsche Zeitung"Nicht zu beschreiben": Alba holt nach Aufholjagd Titel
- Berliner ZeitungGegen alle Erwartungen: Alba Berlin gewinnt Meistertitel bei Bayern München
- N-tvDas Dutzend ist voll: Alba Berlin schockt die Bayern und ist deutscher Meister
- Jonas Mattisseck
- Alba Berlin Guard, erzielte 18 Punkte in Spiel 5
- Justin Bean
- Alba Berlin Forward, erzielte 18 Punkte in Spiel 5
- Andreas Obst
- FC Bayern München Guard und Welt-/Europameister, spielbestimmende 24 Punkte in Spiel 5
- Svetislav Pesic
- FC Bayern München Cheftrainer, Spiel 5 war sein letztes Spiel vor dem Ruhestand
- Justus Hollatz
- FC Bayern München Guard, beschrieb den Zusammenbruch des Teams nach Spiel 4
- Michael Rataj
- Alba Berlin Forward, forderte sein Team auf, die Serie vor Spiel 5 zu beenden
- Uli Hoeneß
- FC Bayern München Mäzen, äußerte sich während des Spiels zur Trainernachfolge
- Anton Gavel
- Bamberg Cheftrainer und Ziel von Bayern München für die nächste Saison
- Pedro Calles
- Alba Berlin Cheftrainer
- Orte
- München
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen