Regierung · Berlin

Bayerns stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger tot in Berliner Hotel aufgefunden – Todesursache unklar

Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft haben Ermittlungen zum Tod von Hubert Aiwanger aufgenommen. Der 55-jährige Chef der Freien Wähler war am Abend des 4. November tot in seinem Hotelzimmer in Berlin aufgefunden worden. Die Ursache und die Umstände seines Todes sind bislang nicht geklärt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von H Kαθημερινή, iefimerida.gr, Ειδήσεις und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: © Raimond Spekking, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)

Tot in einem Berliner Hotel aufgefunden

Hubert Aiwanger, 55, der bayerische stellvertretende Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, ist nach Berichten deutscher Medien am Abend des 4. November tot in seinem Hotelzimmer in Berlin aufgefunden worden. Mehrere Medien bezeichneten den Tod als plötzlich. Er war in die Hauptstadt gereist, um an der Eröffnung eines Büros seiner Partei, der Freien Wähler, teilzunehmen, erschien dort jedoch nicht. Das Magazin Focus berichtete, er habe seinen Auftritt unter Verweis auf gesundheitliche Gründe abgesagt und einen Ersatz organisiert. Bild berichtete, er habe sich an diesem Tag unwohl gefühlt, und Polizeibeamte hätten später seinen Leichnam in dem Hotel gefunden, das Bild als „Neuer Fritz“ in der Friedrichstraße in Berlin-Mitte benannte. Kontakt zu ihm war nicht mehr möglich, bevor der Leichnam gefunden wurde.

Ermittlungen

Die Berliner Polizei, die Staatsanwaltschaft und die Mordkommission haben Ermittlungen zu seinem Tod aufgenommen. Nach Angaben der Polizei soll die Untersuchung die genaue Todesursache und die Umstände des Todes klären und eine Beteiligung Dritter ausschließen. Die Behörden haben keine Todesursache mitgeteilt und keine weiteren Einzelheiten genannt. Bis die Ermittlungen Ergebnisse liefern, gilt die Ursache seines Todes als nicht geklärt.

Karriere und Partei

Aiwanger führte seit 2006 den bayerischen Landesverband der Freien Wähler und war zudem Bundesvorsitzender der Partei. 2008 wurde er in den Bayerischen Landtag gewählt, wo er die Fraktion der Freien Wähler leitete. 2018 trat die Partei unter seiner Führung erstmals als Juniorpartner der Christlich-Sozialen Union (CSU) in die bayerische Staatsregierung ein. Trotz dieses regionalen Erfolgs errangen die Freien Wähler nie genügend Sitze für den Einzug in den Bundestag. Er galt als kämpferisch, und er hinterlässt zwei Kinder.

Die Flugblatt-Affäre 2023

Vor der Landtagswahl 2023 berichtete die Süddeutsche Zeitung, Aiwanger habe in seiner Schulzeit in den 1980er Jahren ein antisemitisches Flugblatt verfasst. Das Flugblatt habe Auschwitz dem Bericht zufolge als Ort der Unterhaltung beschrieben, und er sei damals 17 Jahre alt gewesen. Aiwanger bestritt, es geschrieben zu haben, räumte aber ein, ein oder einige Exemplare in seiner Schultasche gehabt zu haben. Er entschuldigte sich für die Affäre und weigerte sich, von seinem Amt zurückzutreten; der Vorgang wurde zu einem bundesweiten Politikum.

Reaktionen

Bayerns Ministerpräsident nannte den Tod eine absolute Tragödie und erklärte, seine Gedanken seien zuerst bei der Familie und den Kindern. Auch andere Politiker sprachen ihr Beileid aus, darunter Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, Karin Prien, Bundesbildungsministerin, und Alice Weidel, Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD). Die Kondolenzen kamen von Politikern mehrerer Parteien, was die Reichweite seiner Rolle in der bayerischen Koalition widerspiegelt.

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Quellen und Kontext

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