Mannschaftssport · Dakar, Diamniadio und Saly

Dakar richtet vom 31. Oktober an die ersten Jugendspiele in Afrika aus – russische Athleten wieder dabei

Die Olympischen Jugendspiele werden am Samstag, 31. Oktober, in Dakar, Diamniadio und Saly eröffnet und dauern bis zum 13. November. Rund 2.700 Athletinnen und Athleten treten in 25 Sportarten an, und 13 russische Athleten kehren unter eigener Flagge in den olympischen Wettkampf zurück.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTBF, Le Monde.fr, Neue Zürcher Zeitung und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Dakar, Diamniadio, Saly · Senegal
Wie es dazu kam
  1. 12.09.Olympisches Feuer in Dakar von Präsident Bassirou Diomaye Faye empfangen
  2. 31.10.Eröffnungsfeier für 18.30 Uhr Ortszeit angesetzt
  3. 13.11.Wettbewerbe sollen enden

Ein Novum auf afrikanischem Boden

Die vierte Auflage der Olympischen Jugendspiele wird am Samstag, 31. Oktober, in Dakar eröffnet und dauert bis zum 13. November. Es ist die erste olympische Veranstaltung auf afrikanischem Boden. Rund 2.700 Athletinnen und Athleten werden in 25 Sportarten in drei Städten erwartet: Dakar, Diamniadio, etwa 30 Kilometer von der Hauptstadt entfernt, und Saly, eine Küstenstadt rund 80 Kilometer entfernt. Die Deutsche Welle zählt 153 Wettbewerbe an acht Austragungsorten, und Senegal wird 136 Athletinnen und Athleten stellen. Die Eröffnungsfeier ist für Samstag, 18.30 Uhr Ortszeit, angesetzt. Baseball5, Kung Fu und Beach Wrestling, eine senegalesische Spezialität, feiern ihr Debüt im Programm.

Russische Athleten kehren zurück

Das Internationale Olympische Komitee hob im Juli die Sperre des Russischen Olympischen Komitees auf. Diese Spiele sind der erste olympische Wettkampf seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine Anfang 2022, bei dem russische Athleten wieder mit eigener Flagge, eigenen Farben und eigener Hymne antreten können, wobei Flagge und Hymne nur zum Einsatz kommen, wenn eine russische Athletin oder ein russischer Athlet gewinnt. Das ROK teilt mit, dass 13 russische Athleten in den Sportarten Radsport, Judo, Reitsport, Schwimmen, Skateboard, Kunstturnen, Taekwondo, Wushu und Fechten teilnehmen. Menschenrechtsverteidiger sind laut Deutscher Welle die schärfsten Kritiker ihrer Teilnahme.

Gemeldete Athletinnen und Athleten aus Senegal und RusslandAthleten
Senegal
136 Athleten
Russland
13 Athleten

Daten aus dem Artikeltext

Schulden, Wut und eine skeptische Öffentlichkeit

Senegal eröffnet die Spiele mit einem hoch verschuldeten Staat und einer wirtschaftlichen und sozialen Krise, berichtet RTBF. Die NZZ schreibt, eine Prüfung habe ergeben, dass die frühere Regierung unter Macky Sall die öffentliche Verschuldung systematisch zu niedrig angegeben habe; danach hätten Ratingagenturen das Land herabgestuft und der Internationale Währungsfonds ein Kreditprogramm eingefroren. Die Jugendarbeitslosigkeit sei gestiegen und die Lebenshaltungskosten seien schnell gewachsen, ergänzt die NZZ. Le Monde berichtet von wachsender Wut vor der Eröffnung, da das Land viel für die Vorbereitung ausgegeben habe. Laut RTBF ist es den Spielen schwergefallen, die Mehrheit der Senegalesinnen und Senegalesen für sich zu gewinnen, deren Sorgen die Lebenshaltungskosten und Arbeitsplätze seien. Die Deutsche Welle berichtet, viele von ihnen sähen die Spiele als sinnlose Ausgabe.

Organisatoren und Behörden werben für die Spiele

Ibrahima Wade, Leiter des Organisationskomitees und ehemaliger senegalesischer Minister, sagt, die Spiele bedeuteten dem Land sehr viel.

„Diese Spiele bedeuten uns sehr viel.“

Ibrahima Wade, Leiter des Organisationskomitees

Wade sagt, ein Schulprogramm umfasse 11.000 Schulen und solle 900.000 Kinder und Jugendliche mit dem Thema Sport erreichen. Die Behörden betrachten die Spiele als langfristige Investition in junge Menschen und Infrastruktur und hoffen, dass sie Dakar zu einem führenden Touristenziel machen. Bassirou Diomaye Faye, der das olympische Feuer am 12. September in Dakar empfing, wandte sich direkt an die Bürgerinnen und Bürger Senegals.

„Die gesamte afrikanische Jugend blickt voller Vertrauen und Stolz auf euch.“

Bassirou Diomaye Faye, Präsident des Senegal

Die Flamme legte anschließend 3.600 Kilometer bei einer Rundreise durch die 14 Regionen Senegals zurück. IOC-Präsidentin Kirsty Coventry erwartet mit Blick auf die Eröffnungsfeier eine außergewöhnliche Show und sagt, die Infrastruktur sei beeindruckend.

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