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Kurz gefasst

  • Die AfD bestätigt, dass bei einem Hackerangriff auf einen Hosting-Anbieter im September 2026 Teile weniger Postfächer kopiert wurden, die meisten davon seit Jahren ungenutzt.

  • Bild meldete rund 421.000 Mails im Netz, Die Welt nennt mehr als 421.000, die Süddeutsche Zeitung etwa 420.000. Die Echtheit ist nicht bestätigt.

  • Die Urheber geben an, zehn Postfächer seien betroffen gewesen, darunter eines im Namen des früheren Parteichefs Alexander Gauland. Der Spiegel berichtet über Mails, die Alice Weidel zugeschrieben werden, obwohl ihr eigenes Konto offenbar nicht gehackt wurde.

  • Bild beschreibt Fotos von Ausweisdokumenten, Kontoauszügen, Diplomen und Mitgliederlisten von AfD-Kreisverbänden in Nordrhein-Westfalen unter dem Material.

Berlin
Berlin · Deutschland
Wie es dazu kam
  1. September 2026Hackerangriff auf den Hosting-Anbieter der AfD nach Angaben der Partei
  2. Mitte Oktober 2026Mails, die aus AfD-Konten stammen sollen, tauchen im Netz auf; Echtheit nicht bestätigt

Der Angriff und die Darstellung der Partei

Die Alternative für Deutschland (AfD) bestätigt, dass es im September 2026 einen Hackerangriff auf einen von der Partei genutzten Hosting-Anbieter gegeben hat. Gegenüber Die Zeit und Bild erklärte die Partei, Teile weniger Postfächer seien rechtswidrig kopiert worden, die meisten dieser Konten seien seit Jahren nicht mehr genutzt worden. In einer auf Anfrage übermittelten Stellungnahme beschrieb die Partei den Vorfall so:

„Im September 2026 kam es zu einem Hackerangriff auf einen Hosting-Anbieter unserer Partei, bei dem Teile weniger, zumeist seit Jahren ungenutzter Postfächer kopiert wurden.“

AfD

Nach Angaben der Partei waren die aktuell genutzten E-Mail-Postfächer ihres Bundesverbands nicht betroffen. Der Angriff sei binnen kurzer Zeit erkannt und gestoppt worden, alle Betroffenen seien informiert worden.

Was im Netz auftauchte

Unbekannte wollen nach Angaben von Die Welt mehr als 421.000 AfD-Mails im Internet veröffentlicht haben, die Süddeutsche Zeitung nennt eine Zahl von etwa 420.000. Bild hatte die Zahl von rund 421.000 zuerst gemeldet. Die Urheber geben demnach an, die Nachrichten stammten aus zehn Postfächern, darunter eines im Namen des früheren AfD-Parteichefs Alexander Gauland und eine weitere Adresse, die die Partei einst als Kontakt für ihre Bundesgeschäftsstelle angegeben hatte.

Der Spiegel berichtet, unter dem Material seien auch Mails, die von Parteichefin Alice Weidel stammen sollen, obwohl ihr eigenes Konto offenbar nicht gehackt wurde. RP Online nennt Korrespondenz von Weidel, Gauland und Leif-Erik Holm und schreibt, auch ein Ausweisdokument von Markus Frohnmaier, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, sei veröffentlicht worden. Telegraaf berichtet, die Website habe KI-generierte Zusammenfassungen der Mails veröffentlicht statt der Mails selbst.

Bild, die Teile des Materials einsehen konnte, beschreibt Fotos von Ausweisdokumenten, Rechnungen, Kontoauszügen, Diplomen, Mitgliedsanträgen und Mitgliederlisten von AfD-Kreisverbänden in Nordrhein-Westfalen.

Echtheit und Prüfung

Ob das veröffentlichte Material echt ist, bleibt unklar, und es ist bislang nicht belegt, ob alles davon aus dem Angriff im September stammt. Die Partei erklärt, die Veröffentlichung mutmaßlich eines Teils der Daten werde derzeit geprüft:

„Die Veröffentlichung mutmaßlich eines Teils dieser Daten wird derzeit geprüft; eine erste Einschätzung kann erst nach Abschluss dieser Prüfung abgegeben werden.“

AfD

Die genauen Umstände des Angriffs und das Ausmaß des Datenabflusses sind nicht geklärt. Bis zur Aufklärung des Vorfalls bleiben Echtheit und Herkunft aller veröffentlichten Daten ungewiss.

Größere Bedenken

Mediafax ordnet den Fall als Erinnerung an die Cybersicherheitsrisiken ein, denen politische Parteien ausgesetzt sind, insbesondere mit Blick auf E-Mail-Konten und interne Informationen. Die Darstellung der Partei von älteren, kaum genutzten Postfächern ist bislang ihr zentrales Verteidigungsargument, die veröffentlichten Zusammenfassungen und Dokumente sind der zentrale Anlass zur Sorge für die darin Genannten. Alexander Gauland und Alice Weidel werden in den Berichten als Absender oder Kontoinhaber genannt, doch die Berichte belegen nicht, dass eine der veröffentlichten Nachrichten echt ist.

Weiter in der heutigen Ausgabe

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Quellen und Kontext

  • Mediafax.rovor 6 Std.Cyberangriff auf AfD: Etwa 421.000 E-Mails angeblich online veröffentlichtAtac cibernetic asupra AfD: aproximativ 421.000 de e-mailuri ar fi fost publicate online · Original auf Rumänisch
  • Süddeutsche Zeitungvor 6 Std.Hackerangriff auf AfD: Hunderttausende interne Mails könnten abgeflossen sein
  • Spiegel Onlinevor 6 Std.AfD bestätigt Hackerangriff auf E-Mail-Konten
  • DIE WELTvor 6 Std.Hackerangriff auf die AfD - mehr als 421.000 Mails im Internet veröffentlicht
Alice Weidel
AfD-Parteichefin, deren Mails laut Berichten unter dem veröffentlichten Material sind
Alexander Gauland
Früherer AfD-Parteichef, dessen Konto laut Berichten zu den zehn Postfächern gehört
Leif-Erik Holm
AfD-Politiker, dessen Korrespondenz laut Berichten unter den veröffentlichten Mails ist
Markus Frohnmaier
Stellvertretender Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, dessen Ausweisdokument laut Berichten veröffentlicht wurde

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Veröffentlicht heute um 13:33.

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Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

In diesem Text

  1. 1Der Angriff und die Darstellung der ParteiDer Angriff und die Darstellung der Partei
  2. 2Was im Netz auftauchteWas im Netz auftauchte
  3. 3Echtheit und PrüfungEchtheit und Prüfung
  4. 4Größere BedenkenGrößere Bedenken

Auf Grundlage von Berichten von

Mediafax.ro, Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, DIE WELT, RP Online, Telegraaf

Liste der Quellen

Regierung · Berlin

AfD bestätigt Hackerangriff – rund 421.000 mutmaßliche Parteimails online aufgetaucht

Die Partei erklärt, ein Angriff im September 2026 auf ihren Hosting-Anbieter habe Teile weniger Postfächer kopiert; die Echtheit der veröffentlichten Mails ist bislang nicht bestätigt. Betroffen sein sollen unter anderem Konten im Zusammenhang mit Alexander Gauland und der Bundesgeschäftsstelle.

Berlin

Fragen zu diesem Text

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediafax.ro, Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 13:33.

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Wann fand der Hackerangriff auf den Hosting-Anbieter statt?
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