Präsident Abdel Fattah al-Sisi erklärte am 17. Oktober, Ägypten sei bereit, Saudi-Arabien zu helfen; die Hilfe ziele auf den Schutz saudischen Territoriums, ein Angriff auf den Jemen sei nicht vorgesehen.
Die Abgeordneten debattierten am Sonntag, 18. Oktober, mehr als zwei Stunden, bevor sie die Abstimmung verschoben; ein Bericht nennt den 26. Oktober als neuen Termin für die Plenarsitzung.
Außenminister Abbas Araghchi sagte, Ägypten habe genug Erfahrung, um sich nicht in den Jemen verwickeln zu lassen; Irans Vermittlungsangebot wurde von der jemenitischen Regierung abgelehnt und von Riad nicht beantwortet.
Yahya Ali al-Raai, Chef des von den Houthis kontrollierten Parlaments, warnte in einem dringenden Brief, eine ägyptische Intervention stelle eine große Gefahr für Ägyptens nationale Sicherheit und innere Stabilität dar.
Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi erklärte am Samstag, 17. Oktober, Kairo sei bereit, Saudi-Arabien zu helfen, und beschränkte die vorgeschlagene Unterstützung auf die Verteidigung. Staatsnahe ägyptische Medien berichteten unter Berufung auf seine Äußerungen, Ziel sei der Schutz saudischen Territoriums, ein Angriff auf den Jemen sei nicht vorgesehen. Al-Sisi ordnete zudem die Stabilität der Golfstaaten der nationalen Sicherheit Ägyptens zu. Außenminister Badr Abdelatty und der Chef des ägyptischen Geheimdienstes reisten nach Riad, wo sie nach Angaben der saudischen staatlichen Nachrichtenagentur ein Schreiben al-Sisis an Kronprinz Mohammed bin Salman übergaben. Der Sender Al-Qahera News, der den staatlichen Geheimdiensten nahesteht, sollte eine Rede des Präsidenten ausstrahlen; zum Zeitpunkt der Berichte war sie noch nicht gelaufen.
Al-Sisi bat das ägyptische Parlament, Militärhilfe für Saudi-Arabien gegen die Houthis zu genehmigen. Die Abgeordneten hielten am Sonntag, 18. Oktober, eine Plenarsitzung ab, debattierten mehr als zwei Stunden und verschoben dann die für diesen Tag erwartete Abstimmung. Die Berichte über den neuen Termin gehen auseinander: Einer nennt die folgende Woche, ein anderer den 26. Oktober für die Plenarsitzung. Das Parlament wird von Hisham Badawi geleitet. Yahya Ali al-Raai, der das von den Houthis kontrollierte Parlament in Sanaa führt, schickte einen dringenden Brief, in dem er Ägypten vor jeder militärischen Intervention im Jemen warnt.
Irans Außenminister Abbas Araghchi warnte vor jeder Intervention Ägyptens oder eines anderen Landes im Jemen-Konflikt. In einem am Sonntag aufgezeichneten und am Dienstagabend, 20. Oktober, ausgestrahlten Interview mit dem irakischen Staatssender Al-Iraqiya sagte er, Ägypten habe genug Erfahrung, um nicht in einen derart komplexen Konflikt hineingezogen zu werden. Jede ausländische Präsenz oder Einmischung mache das Problem nur schwerer lösbar. Araghchi sagte zudem, Ägypten habe erklärt, nicht in den Jemen einzumarschieren und keinen Krieg gegen das Land zu führen. Iran habe eine Vermittlung angeboten, doch die jemenitische Regierung habe das Angebot abgelehnt, und Riad habe nicht reagiert. Araghchi hatte zuvor in der Woche auch Kontakt zu seinem ägyptischen Amtskollegen.
Der Krieg zwischen den Houthis und einer von Saudi-Arabien geführten Koalition, die die international anerkannte Regierung des Jemen unterstützt, dauert seit mehr als einem Jahrzehnt an. Im Juli flammte er nach Jahren relativer Ruhe wieder auf. Im September eroberten die pro-iranischen Kämpfer weite Teile der jemenitischen Küste am Roten Meer, und seit Anfang Oktober haben sie ihre Angriffe auf Saudi-Arabien verstärkt, darunter auf Ölanlagen und Flughäfen. Bei Angriffen auf saudische Energie- und zivile Einrichtungen, darunter Flughäfen, wurden binnen weniger Wochen Dutzende Menschen getötet oder verletzt. Ägyptens Armee war ab 2015 an der von Saudi-Arabien geführten Koalition beteiligt – ein Punkt, den das Houthi-Parlament angeführt hat.
Kairo präsentiert sich als regionaler Vermittler mit offenen Kanälen zu Hamas, Israel und Iran. Eine militärische Rolle wäre ein Bruch mit der diplomatischen Zurückhaltung, die Ägypten in den vergangenen Jahren bevorzugt hat, als es sich auf den Schutz der eigenen nationalen Sicherheit konzentrierte. Al-Sisi hat die Mission bislang ausschließlich als defensiv beschrieben. Die Abstimmung im Parlament steht noch aus, ihr Termin ist zwischen der Woche nach dem 18. Oktober und dem 26. Oktober umstritten.
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Pollar unterstützenSicherheit · Kairo, Riad und Sanaa
Sisi sagt, Ägypten würde saudisches Territorium verteidigen, ohne den Jemen anzugreifen, während Irans Außenminister Kairo vor jeder Intervention warnt. Das ägyptische Parlament hat seine Abstimmung über die Hilfe verschoben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Libre.be, Notícias ao Minuto, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht .