Waldbrand in Segovia zwingt acht Dörfer zur Evakuierung – Flammen breiten sich 11 km aus
Ein Waldbrand, der am Montagnachmittag in Brieva (Segovia) ausbrach, zwang acht Dörfer zur Evakuierung und führte zur Sperrung von drei Straßen. Die Flammen wurden durch Böen von 46 km/h angefacht.
Brand bricht aus und breitet sich schnell aus
Das Feuer brach am Montag um 15:29 Uhr in Brieva (Segovia) in einem Weidegebiet aus. Windböen von 46 km/h trieben die Flammen rasch voran; innerhalb weniger Stunden hatte sich der Brand in einer geraden Linie 11 km ausgebreitet, verlief parallel zur N-110 und näherte sich dem Nationalpark Sierra de Guadarrama auf wenige Kilometer. Die Regionalregierung erklärte um 15:30 Uhr die Stufe 2 des Índice de Gravedad Potencial (IGP), was eine ernsthafte Bedrohung für besiedelte Gebiete anzeigt. Die Brandursache wird noch untersucht.
- Brand bricht in Brieva (Segovia) aus
- Schweregrad-Index Stufe 2 wegen Bedrohung der Bevölkerung erklärt
- Koordinierungszentrum Cecopi unter Vorsitz von Raquel Alonso eingerichtet
- Acht Dörfer evakuiert; drei Straßen gesperrt
- ES-Alert-System zur Warnung der Bewohner aktiviert
- Löscheinsatz erreicht fast 40 Einheiten
Acht Dörfer evakuiert
Am frühen Abend ordnete das Koordinierungszentrum Cecopi die Evakuierung von acht Dörfern an: Tenzuela, Losana de Pirón, Carrascal de la Cuesta, La Cuesta, Aldeasaz, Berrocal, Caballar und Santo Domingo de Pirón. Die Bewohner wurden zu drei Aufnahmepunkten geleitet: Torreiglesias (für Tenzuela, Losana de Pirón, Santo Domingo de Pirón und Carrascal de la Cuesta), Sotosalbos (für La Cuesta, Aldeasaz und Berrocal) und Turégano (für Caballar). Drei Provinzstraßen wurden gesperrt: die SG-P-2222 zwischen Turégano und Torrecaballeros sowie die SG-V-2362 und SG-V-2366.
Notfallmaßnahmen und Koordination
Das Integrierte Operative Koordinierungszentrum (Cecopi) wurde um 19:00 Uhr in der Gebietsvertretung der Junta in Segovia unter dem Vorsitz der Gebietsdelegierten Raquel Alonso eingerichtet. An der Sitzung nahmen Vertreter des Provinzrats, der Unterdelegation der Zentralregierung, der Guardia Civil und der betroffenen Gemeinden teil. Die Guardia Civil empfahl die Aktivierung des ES-Alert-Systems, um Bewohner in isolierten Gebäuden zu erreichen und sie aufzufordern, den offiziellen Anweisungen Folge zu leisten und die Entwicklung des Feuers aufmerksam zu verfolgen.
Löscheinsatz wächst
Der anfängliche Einsatz umfasste 22 bis 29 Einheiten, darunter zwei Techniker, vier bis fünf Umweltbeauftragte, fünf Bodentrupps, vier Wasserfahrzeuge, zwei bis fünf hubschraubergestützte Brigaden, vier bis fünf Flugzeuge und ein bis drei Feuerwehrzüge des Provinzrats von Segovia. Im Verlauf des Feuers wuchs der Einsatz auf fast 40 Einheiten an, mit zusätzlichen Bodentrupps, Pumpen und drei Bulldozern. Die Alarmstufe 2 blieb am Montagabend bestehen, während die Behörden den Wind und die Nähe des Feuers zum Nationalpark überwachten.

