Regierung · Madrid und Urda

Abascal sagt, er würde nicht in den AVE steigen – Feijóo schon

Der Vox-Vorsitzende Santiago Abascal erklärte am 4. November, er werde aus Verantwortungsbewusstsein nicht in einen Hochgeschwindigkeitszug steigen, während der PP-Vorsitzende Alberto Núñez Feijóo sagte, er würde es tun. Der Zwist folgt auf die Bahnunglücke von Urda und Adamuz.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaSexta, eldiario.es, EL PAÍS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid, Urda · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Puente kündigt seinen Rücktritt an; Feijóo sagt bei La Sexta, er würde den AVE nehmen
  2. 4.11.Abascal sagt bei Onda Cero, er würde den AVE nicht nehmen
  3. 4. November, abendsAbascal trifft Javier Milei persönlich

Ein Streit darüber, ob Spanierinnen und Spanier den Hochgeschwindigkeitszug AVE besteigen sollten, wurde am 4. November 2026 zum öffentlichen Zerwürfnis. Der Vox-Vorsitzende Santiago Abascal sagte, er werde aus Verantwortungsbewusstsein nicht einsteigen, und widersprach damit Alberto Núñez Feijóo, dem Vorsitzenden der PP, der erklärt hatte, er würde es tun. Der Schlagabtausch folgt auf die Bahnunglücke von Urda und Adamuz und hat inzwischen auch Regionalpräsidenten, den Madrider Bürgermeister und den Verkehrsminister erfasst, der inzwischen zurückgetreten ist.

Parteichefs beziehen entgegengesetzte Positionen

Feijóo sagte am Dienstag, dem 3. November, bei La Sexta, er würde wieder den AVE nehmen, wenn ihm kein anderes Verkehrsmittel zur Verfügung stünde, und argumentierte, ein Politiker dürfe den Bürgerinnen und Bürgern nicht sagen, das gesamte Hochgeschwindigkeitssystem sei unsicher. In einem Interview bei Antena 3 fügte er eine Warnung zum Ansehen des Landes hinzu:

„Wenn ich die Botschaft sende, niemand solle einsteigen, trage ich zur Diskreditierung unseres Landes bei.“

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender

Abascal antwortete am Mittwoch, dem 4. November, bei Onda Cero, ihm fehlten die Daten zum Zustand des Netzes, deshalb würde er anders handeln.

„Aus Verantwortungsbewusstsein würde ich das Gegenteil von dem tun, was Herr Feijóo tut.“

Santiago Abascal, Vorsitzender von Vox und Kandidat für

Er sagte, den Menschen zu erklären, das System verdiene ihr Vertrauen, obwohl es das nicht tue, sei der unverantwortliche Weg. Er verglich den Einstieg in einen Zug zudem mit dem Baden in Palomares, dem Dorf in Almería, in dem Manuel Fraga nach dem Unglück von 1966 schwamm, und sagte, er ziehe Vorsicht vor.

Moreno und Almeida distanzieren sich vom AVE

Juan Manuel Moreno, Präsident Andalusiens, war der erste, der die Sicherheit der Bahn infrage stellte. Am 29. Oktober, einen Tag nach dem Unglück von Urda in Toledo mit 69 Toten, sagte er, er werde die Strecke von Madrid nach Andalusien nicht befahren, bis die gesamte Route überprüft sei. In denselben Äußerungen forderte er die Regierung auf, die Preise der Alternativen zum Zug zu deckeln, solange die Strecke gesperrt bleibt – ein Gesetzentwurf, den PP, Vox und Junts im Kongress bereits abgelehnt hatten. Zwei Tage nach dem Unglück erklärte Madrids Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida, auch er werde nicht in einen AVE steigen, und verwies darauf, dass die Strecke Madrid–Andalusien die meisten Probleme gehabt habe. Verkehrsminister Óscar Puente nannte Morenos Äußerungen auf einer Pressekonferenz nach dem Ministerrat am Dienstag zutiefst unverantwortlich und kündigte noch am selben Tag bei der Diputación Permanente seinen Rücktritt an. Er wird nicht auf den PSOE-Listen für die Parlamentswahl am 29. November stehen.

Prüfung, Unfallbilanz und Angst

Abascal sagte, zuerst müsse eine vollständige Prüfung der Bahninfrastruktur erfolgen, einschließlich der in den kommenden Jahren nötigen Investitionen, damit die Ursachen der Unglücke von Adamuz und Urda geklärt werden könnten. Er warf der Regierung vor, Menschen ohne technische Ausbildung auf technische Posten zu setzen, und nannte Ábalos und Koldo, die nach seinen Worten einen Posten bei ADIF innegehabt hätten. Der Journalist José Enrique Monrosi sagte bei LaSexta, es sei zutiefst unverantwortlich, wenn Politiker eine allgemeine Angstbotschaft über Züge aussendeten. Er wies darauf hin, dass die Strecke Madrid–Sevilla seit 35 Jahren keinen Unfall verzeichnet habe, in zehn Monaten aber 115 Menschen gestorben seien, und er erwarte größere Auswirkungen, wenn diese Strecke für zurückkehrende Fahrgäste wieder geöffnet werde.

Abascals Rundumschlag und ein Treffen mit Milei

Abascal verknüpfte den Abgang des Ministers mit Pedro Sánchez und sagte, das Einzige, was zähle, sei, dass Sánchez zurücktrete; er warf dem Regierungschef vor, sich hinter Puente zu verstecken, um Verantwortung zu vermeiden. Er nannte Cerdán, Ábalos, Koldo, den Generalstaatsanwalt, den Regierungsdelegierten in Madrid und den Regierungsdelegierten in Ceuta unter den in Korruptionsfälle verwickelten Personen, die Sánchez nach seinen Worten stets als Schutzschild benutze. Er sagte, die PP helfe nicht länger dabei, Angst vor Vox zu verbreiten, und bezeichnete die Parlamentswahl am 29. November als entscheidenden Moment. Zudem kündigte er an, am Abend des 4. November den argentinischen Präsidenten Javier Milei persönlich zu treffen – ein Treffen, das zwei Wochen zuvor beim vorherigen Spanienbesuch Mileis nicht zustande gekommen war.

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