Sicherheit · Casas de Millán und Grimaldo

Waldbrand in Cáceres nach Verbrennung von 1.352 Hektar und Evakuierung von 800 Personen stabilisiert

Der Waldbrand, der am Samstag auf der Autobahn A-66 in Casas de Millán ausbrach, verbrannte 1.352 Hektar und bedrohte den Nationalpark Monfragüe, bevor Einsatzkräfte ihn am Sonntagabend unter Kontrolle brachten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, europa press, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Casas de Millán, Grimaldo · Spanien
Wie es dazu kam
  1. Sonntag MorgenFeuer zu 70 % eingedämmt; Evakuierung aufgehoben, aber Ausgangssperre verhängt.
  2. Sonntag 14:00 UhrDritte Cecop-Sitzung hält an der Ausgangssperre fest.
  3. Sonntag AbendVierte Cecop-Sitzung hebt Ausgangssperre auf; Feuer bei 1.352 ha verbrannt als stabilisiert erklärt.

Brandausbruch und Ausbreitung

Das Feuer brach aus, als am Samstagmittag auf der Autobahn A-66 (Autovía de la Plata) ein Lastwagen Feuer fing und einen Waldbrand in der Gemeinde Casas de Millán in der Provinz Cáceres, Extremadura, entzündete. Die Flammen breiteten sich schnell durch trockene Vegetation aus und verbrannten bis Sonntagmorgen schätzungsweise 1.500 Hektar bei einem Umfang von 20 Kilometern. Später, nachdem das Feuer stabilisiert war, gab die Regionalregierung eine genaue verbrannte Fläche von 1.352,22 Hektar an. Rund 800 Anwohner wurden aus Casas de Millán und dem Weiler Grimaldo, einer Pedanía von Cañaveral, evakuiert.

Eine Nacht mit starken Winden

Die Feuerwehrleute sahen sich einer von den Behörden als „sehr hart“ bezeichneten Nacht gegenüber, da unerwartet starke Winde das Feuer antrieben, bis sie nach 3:00 Uhr morgens am Sonntag nachließen. Abel Bautista, Vizepräsident und Präsidialrat der Junta de Extremadura, sagte, der Wind habe erst nach 3:00 Uhr nachgelassen, was es den Einsatzkräften ermöglichte, die in Richtung Serradilla und des Nationalparks Monfragüe, einem der ökologisch wertvollsten Gebiete der Region, vorrückende Brandfront abzuschneiden.

„Der Wind ließ nach, das erlaubte uns, das Feuer anzugreifen und seine Spitze abzuschneiden, die auf Serradilla und den Nationalpark Monfragüe zusteuerte.“

Abel Bautista, Vizepräsident und Präsidialrat

Am Sonntagmorgen wurde das Feuer als „en vías de estabilización“ (auf dem Weg zur Stabilisierung) erklärt, wobei 70 % seines Umfangs eingedämmt waren. Es waren 81 Einsatzkräfte und bis zu 12 Flugzeuge im Einsatz. Die restlichen 30 % des nicht eingedämmten Umfangs lagen in einem felsigen, schwer zugänglichen Gebiet, das den Einsatz von schwerem Gerät behinderte.

Ausgangssperre und Rückkehr

Die erste Cecop-Sitzung am Samstagabend hielt an der Evakuierungsanordnung fest. Die zweite am Sonntagmorgen hob die Evakuierung auf, verhängte jedoch eine Ausgangssperre für beide Orte, um die Straßen für Einsatzfahrzeuge freizuhalten und zu verhindern, dass Anwohner ihre Obstgärten oder Olivenhaine kontrollieren. Bautista warnte, dass die Brandgefahr in weiten Teilen Extremaduras „sehr hoch oder extrem“ bleibe. Die Ausgangssperre wurde durch eine dritte operative Sitzung um 14:00 Uhr aufrechterhalten und schließlich am Sonntagabend nach der vierten Sitzung des Centro de Coordinación Operativa (Cecop) aufgehoben. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Feuer als stabilisiert erklärt und die Alarmstufe 1 der Pläne Infocaex und Infoex deaktiviert. Alle Straßen- und Schienenverbindungen, einschließlich der Strecke Monfragüe-Cáceres, wurden wieder geöffnet. Nach der Stabilisierung blieb eine reduzierte Truppe von 46 Einsatzkräften vor Ort: sieben bodengestützte Waldbrandeinheiten, zwei Naturumweltagenten und zwei Löschtechniker, unterstützt von der Guardia Civil und dem Cruz Roja.

Wasser und Strom

Die Stromversorgung wurde in beiden Orten wiederhergestellt, aber das Trinkwasser blieb unterbrochen, da Löschflugzeuge lokale Wasserquellen für Abwürfe nutzten. Zwei autorisierte Tankwagen mit 11.000 und 25.000 Litern, bereitgestellt vom Consorcio MásMedio der Diputación de Cáceres, wurden in Casas de Millán (Avenida de la Constitución) und in der Nähe des Seniorenheims in Mirabel stationiert. Die Tankwagen sollten dort bleiben, bis die öffentliche Wasserversorgung wiederhergestellt und die Wasserqualität garantiert ist. Das Ayuntamiento de Cañaveral bestätigte, dass Grimaldo Wasser hatte. Techniker von MásMedio sollten am Montag das Gebiet besuchen, um die von Aqualia betriebene Wasseraufbereitungsanlage (ETAP) zu inspizieren, die Casas de Millán, Grimaldo und Serradilla versorgt.

Ermittlungen wegen möglicher Brandstiftung

Bautista sagte, jemand habe „freiwillig und vorsätzlich“ drei Brandherde gelegt, möglicherweise um einen Olivenhain oder ein Grundstück zu schützen. Er nannte die Tat „unverantwortlich“, da sie den gesamten Löscheinsatz gefährdet habe. Die Guardia Civil ermittelt zu den Ursprungsorten.

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