Klima · Peschici

Adriatischer Waldbrand zwingt über 400 Menschen in Apulien zur Evakuierung per Schiff – Flammen blockieren Landwege

Ein Waldbrand in der süditalienischen Region Apulien hat am Sonntag die Evakuierung von mehr als 400 Touristen und Strandbesuchern per Schiff erzwungen, nachdem Flammen die einzigen Landwege aus der Küstenstadt Peschici blockiert hatten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Der Tagesspiegel, Digi24, Notícias ao Minuto und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Peschici · Italien
Wie es dazu kam
  1. BrandausbruchWaldbrand bricht in der Küstenstadt Peschici in Apulien aus, blockiert Landwege.
  2. SeevakuierungKüstenwache rettet mehr als 400 Touristen und Strandbesucher per Schiff, der einzig gangbare Weg.
  3. Stellungnahme des BürgermeistersBürgermeister Luigi d’Arenzo erklärt die Lage für unter Kontrolle, erwartet Canadair aus Rom.
  4. Laufende EinsätzeRund 300 weitere Menschen sollen evakuiert werden; Löscharbeiten dauern bis zum Abend an.

Brand und Evakuierung

Mehr als 400 Touristen und Strandbesucher wurden am Sonntag per Schiff aus der Küstengemeinde Peschici in der süditalienischen Region Apulien evakuiert, nachdem ein Vegetationsbrand ausgebrochen war. Die italienische Küstenwache erklärte in einer Stellungnahme, der Seeweg sei der „einzig mögliche Evakuierungsweg“ gewesen, da die Flammen die Landstraßen blockiert hatten. Die Rettungsaktion war am Sonntagabend noch im Gange, und ein Sprecher sagte gegenüber AFP, dass voraussichtlich weitere rund 300 Menschen evakuiert werden müssten.

„Mehr als 400 Touristen und Badegäste wurden per Schiff evakuiert, der einzig mögliche Evakuierungsweg.“

Italienische Küstenwache

Einzelheiten der Rettungsaktion

Sechs Schiffe der Küstenwache, drei Boote der italienischen Finanzpolizei (Guardia di Finanza) und etwa zehn private Schiffe wurden eingesetzt, um die Passagiere in Sicherheit zu bringen, fügte die Küstenwache hinzu. Die Schiffe unterstützten auch die Löscharbeiten. Aufnahmen vom Ort des Geschehens zeigten Feuerwehrleute und Canadair-Löschflugzeuge im Kampf gegen die Flammen, während eine dichte Rauchwolke Dutzende Kilometer weit zu sehen war. Die Behörden erklärten, das Feuer habe zunächst keine Häuser in der Stadt bedroht.

Lokale Reaktion

Bürgermeister Luigi d’Arenzo sagte der Lokalzeitung La Gazzetta del Mezzogiorno, die Lage sei unter Kontrolle und ein Canadair-Flugzeug werde aus Rom erwartet, um die Löscharbeiten zu verstärken.

„Die Lage ist derzeit unter Kontrolle.“

Luigi d’Arenzo

Die Einschätzung des Bürgermeisters, die mit den laufenden Evakuierungen übereinstimmte, deutete darauf hin, dass die Rettungsdienste die unmittelbare Gefahr für besiedelte Gebiete eingedämmt hatten, obwohl die Einsatzkräfte bis zum Abend weiterarbeiteten.

Europäischer Waldbrandkontext

Das Feuer in Peschici reiht sich in eine Saison intensiver Waldbrände in ganz Europa ein. In Frankreich hat einer der schlimmsten Brände seit Jahrzehnten etwa 42.000 Hektar im Département Gironde verbrannt, die Evakuierung von mehr als 220.000 Menschen erzwungen und sich bis auf 15 Kilometer an Bordeaux genähert. Die Behörden dort warnten, das Verhalten des Feuers sei weiterhin unberechenbar und eine vollständige Eindämmung könne mehrere Tage dauern. Die Mittelmeerregion leidet unter anhaltenden Hitzewellen und Dürre, was zu einer extremen Brandgefahr in Italien, Griechenland, Spanien und Frankreich beiträgt.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen