
Griechischer Minister stellt 13,8 Mio. € für Wasserprojekte auf der Peloponnes bereit – Gesamtsumme übersteigt 66 Mio. €
Minister Stavros Papastavrou unterzeichnete am 8. Juli 2026 sechs neue Trinkwasserprojekte auf der Peloponnes im Wert von 13,8 Mio. €, als Teil einer breiteren Initiative, bei der in den letzten Wochen über 66 Mio. € für 61 Projekte in 31 Gemeinden bereitgestellt wurden.
Unterzeichnungsveranstaltung in Tripoli
Am 8. Juli 2026 unterzeichnete Umwelt- und Energieminister Stavros Papastavrou in Tripoli einen Beschluss zur Aufnahme von fünf Gemeinden und ihrer Wasser- und Abwasserbetriebe auf der Peloponnes in das Programm „Maßnahmen zur Trinkwasserversorgung und Wasserbewirtschaftung“ des Ministeriums. An der Veranstaltung nahmen regionale und lokale Amtsträger teil, darunter der Regionalgouverneur der Peloponnes, Dimitrios Ptochos, mehrere Abgeordnete sowie die Bürgermeister von Argos-Mykene, Ermionida, Monemvasia, Messini und Kalamata.
Projektumfang und Budget
Die sechs Projekte mit einem Budget von 13.797.408 € werden die Wasserversorgung von Gemeindeeinheiten, die Modernisierung von Versorgungssystemen, den Austausch veralteter Netzabschnitte sowie ergänzende Maßnahmen zur Bekämpfung von Wasserknappheit finanzieren. Diese Maßnahmen zielen auf chronische Defizite ab, die die Trinkwasserverfügbarkeit, die öffentliche Gesundheit und die Dürreresilienz beeinträchtigen.
Für uns ist der ungehinderte, erschwingliche, sichere Zugang jedes griechischen Bürgers zu Wasser nicht nur eine Pflicht des Staates, sondern eine nicht verhandelbare nationale Priorität. Denn Wasser, das wertvollste öffentliche Gut, ist in Wirklichkeit die Grundlage des Lebens und des sozialen Zusammenhalts. Daher müssen wir es schützen, nicht verschwenden, verantwortungsvoll bewirtschaften und im Wesentlichen für künftige Generationen sichern. Ich freue mich besonders, dass heute der zweite Förderzyklus des Umwelt- und Energieministeriums mit sechs Projekten mit einem Budget von rund 14 Millionen Euro in fünf Gemeinden der Peloponnes abgeschlossen wird.
Eine landesweite Initiative mit 66 Mio. €
Die heutige Unterzeichnung schließt den zweiten Zyklus einer mehrphasigen Initiative ab. Das Ministerium hat in den letzten Wochen mehr als 66 Mio. € für 61 Projekte in 31 Gemeinden bereitgestellt. Letzte Woche hatte Papastavrou Aufnahmebeschlüsse für Gemeinden in Zentralmakedonien, Epirus, Thessalien, Mittelgriechenland, Ostmakedonien sowie für 10 Projekte in 9 Inselgemeinden unterzeichnet. Der Minister bestätigte, dass ein dritter Förderzyklus in Kürze gestartet wird.
Gesetzlicher Rahmen für Wasser
Papastavrou verknüpfte die Investition mit einer bevorstehenden Gesetzesinitiative. Die Nationale Wasserstrategie befindet sich bereits in der öffentlichen Konsultation, und ein Gesetzesentwurf wird in den kommenden Tagen zur Konsultation veröffentlicht. Er wird erstmals versuchen, die Zersplitterung der griechischen Wasserbewirtschaftung zu bekämpfen, an der derzeit 735 verschiedene Stellen beteiligt sind. „Dies führt zu großer Ineffizienz, insbesondere in Gebieten, in denen Wasser nicht nur für die Wasserversorgung, sondern auch für die Bewässerung wichtig ist“, sagte er und forderte eine ganzheitliche Bewirtschaftung, die auch Abwasser und Abwässer umfasst.
- Aufnahmebeschlüsse für Gemeinden in Zentralmakedonien, Epirus, Thessalien, Mittelgriechenland, Ostmakedonien sowie für 10 Projekte in 9 Inselgemeinden unterzeichnet.
- Zweiter Förderzyklus abgeschlossen mit Unterzeichnung von 6 Projekten auf der Peloponnes, budgetiert mit 13.797.408 €.
- Dritter Förderzyklus wird laut Minister Papastavrou angekündigt.
- Nationale Wasserstrategie in öffentlicher Konsultation; Gesetzesentwurf zur Wasserbewirtschaftung wird in den kommenden Tagen zur Konsultation veröffentlicht.


