US-Präsident Donald Trump stellt eine Reduzierung der Angriffe auf Iran in Aussicht und erklärt die amerikanischen Kriegsziele für nahezu erreicht. Zugleich entsendet das Pentagon weitere Kriegsschiffe und zusätzliche Marines in den Nahen Osten. Während Natanz angegriffen wurde, ist der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus infolge des Konflikts und iranischer Drohungen stark eingebrochen.

Trump stellt weniger Angriffe in Aussicht

Der US-Präsident erklärte, die Kriegsziele in Iran seien nahezu erreicht, und brachte eine Reduzierung der Militärangriffe ins Spiel. Zugleich lehnte er Gespräche über eine Waffenruhe ausdrücklich ab.

Pentagon verstärkt Präsenz in der Region

Nach Berichten entsendet das Pentagon drei Kriegsschiffe sowie zwischen 2.200 und 2.500 zusätzliche Marines in den Nahen Osten und bereitet möglicherweise auch Optionen für Bodentruppen vor.

Natanz angegriffen, keine Radioaktivität gemeldet

Iran bestätigte den Angriff auf die Urananreicherungsanlage Natanz. Nach iranischen Angaben wurde keine Radioaktivität freigesetzt; die IAEA bestätigte den Angriff am 3. März 2026.

Kharg Island als Druckmittel im Blick

Laut Axios erwägt die Trump-Regierung, Kharg Island zu besetzen oder zu blockieren, um Iran zur Wiederöffnung der Straße von Hormus zu bewegen.

Schiffsverkehr in Hormus stark eingebrochen

Seit Beginn des Konflikts ist der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus um 95 Prozent gesunken. Das belastet die Ölmärkte und führte zu befristeten Sanktionserleichterungen für Öl auf Schiffen.

Präsident Donald Trump hat am Freitag erklärt, die Vereinigten Staaten erwögen, ihre Militärangriffe auf Iran zurückzufahren. Er sagte, die Kriegsziele des Landes seien nahezu erreicht. Gleichzeitig teilte das Pentagon mit, es verlege zusätzliche Truppen und Kriegsschiffe in die Region. Trump äußerte sich vor dem Weißen Haus und bekräftigte seine Position anschließend auf seiner Plattform Truth Social. Verhandlungen über eine Waffenruhe wies er zurück. Die Vereinigten Staaten schlössen keine Waffenruhe, wenn sie die Gegenseite, so Trump, „buchstäblich auslöschen“. Diese widersprüchlichen Signale – rhetorische Hinweise auf Deeskalation bei gleichzeitigem militärischem Ausbau – kamen zu einem Zeitpunkt, als die Vereinigten Staaten und Israel die Urananreicherungsanlage Natanz angriffen und der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus infolge des Konflikts und iranischer Drohungen um 95 (%) — Rückgang des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus seit Beginn des Konflikts zurückging.

Angriff auf Natanz, Blockade von Kharg Island wird erwogen Die iranischen Behörden bestätigten, dass die Vereinigten Staaten und Israel die Urananreicherungsanlage Natanz angegriffen hätten. Nach iranischen Angaben wurde bei dem Angriff keine Radioaktivität freigesetzt. Satellitenbilder vom 2. März 2026 zeigten Schäden an Eingangsgebäuden des Standorts. Die IAEA bestätigte den Angriff am 3. März 2026, wie aus Websuchergebnissen hervorgeht. Unabhängig davon bombardierte das US-Militär etwa eine Woche vor dem 21. März 2026 Dutzende militärische Ziele auf Kharg Island. Nach Angaben des US-Nachrichtenportals Axios prüft die Trump-Regierung nun Pläne, Kharg Island zu besetzen oder zu blockieren. Die Insel ist ein wichtiger iranischer Ölknotenpunkt und liegt 25 Kilometer vor der iranischen Küste im Persischen Golf. Ziel wäre demnach, Iran unter Druck zu setzen, die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Das Wall Street Journal berichtete, das Pentagon entsende drei Kriegsschiffe sowie zwischen 2.200 und 2.500 zusätzliche Marines in den Nahen Osten. CBS News meldete unter Berufung auf anonyme Quellen, das Pentagon treffe außerdem Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz von Bodentruppen auf iranischem Territorium. Unter welchen Umständen Trump einen solchen Einsatz genehmigen würde, blieb dem Bericht zufolge offen.

Wichtige Ereignisse im US-Iran-Konflikt: — ; — ; — ; — ; — ; —

Trump nennt NATO-Verbündete wegen Untätigkeit in Hormus „Feiglinge“ In seinem Truth-Social-Beitrag übte Trump scharfe Kritik an den NATO-Verbündeten. Er nannte sie „Feiglinge“, weil sie den Vereinigten Staaten nicht dabei helfen wollten, die Straße von Hormus zu sichern. „Ohne die USA ist das Verteidigungsbündnis ein zahnloser Tiger. Jetzt, da der Kampf militärisch „GEWONNEN“ wurde, beklagten sie hohe Ölpreise, wollten aber nicht helfen, die Straße von Hormus zu öffnen. Das wäre für sie so einfach und nur mit geringem Risiko verbunden. FEIGLINGE, wir werden uns daran ERINNERN!” — Donald Trump via Der Tagesspiegel Trump schrieb, andere Staaten müssten künftig Verantwortung für den Schutz der Meerenge übernehmen. Die Vereinigten Staaten würden auf Anfrage helfen. Zugleich fügte er hinzu, solche Hilfe dürfte nicht mehr erforderlich sein, sobald die Bedrohung durch Iran beseitigt sei. Das Handelsblatt wies darauf hin, dass Trump den Krieg bereits mehrfach für nahezu beendet erklärt habe, woraufhin sich die US-Angriffe später jeweils verstärkt hätten. Mehreren vom Handelsblatt zitierten US-Medien zufolge intensivieren amerikanische Kampfjets und Angriffshubschrauber derzeit ihre Einsätze gegen iranische Drohnen und Kriegsschiffe in der Straße von Hormus.

Die Straße von Hormus gilt seit langem als einer der wichtigsten Engpässe des weltweiten Öltransports, da ein erheblicher Anteil der globalen Erdölexporte diese Route passiert. Iran hat im Laufe der Jahrzehnte wiederholt damit gedroht, die Meerenge als Reaktion auf militärischen Druck oder Sanktionen zu schließen. Der aktuelle Konflikt begann am 28. Februar 2026, als die Vereinigten Staaten und Israel die Operation Epic Fury starteten und bei den ersten Angriffen den Obersten Führer Ali Khamenei töteten. Mojtaba Khamenei, sein Sohn, wurde am 9. März 2026 zum Obersten Führer ernannt. Die Atomanlage Natanz, eine der wichtigsten iranischen Urananreicherungsstätten, wurde am 2. März 2026 angegriffen; die IAEA bestätigte den Angriff am folgenden Tag.

Sanktionen für Öllieferungen gelockert, um steigende Preise zu dämpfen Der nahezu vollständige Stillstand des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus hat den Aufwärtsdruck auf die globalen Ölmärkte deutlich erhöht und die Vereinigten Staaten zu wirtschaftlichen Sofortmaßnahmen veranlasst. Das US-Finanzministerium kündigte eine befristete Lockerung der Sanktionen für bereits auf Schiffe verladenes iranisches Öl an. Dessen Verkauf und Auslieferung sind demnach bis zum 19. April 2026 erlaubt. Nach Angaben des Tagesspiegel hatten die Vereinigten Staaten zudem kürzlich mitgeteilt, dass bereits auf Schiffen befindliches russisches Öl vorübergehend wieder ohne Sanktionen verkauft werden dürfe. Trump erklärte, zu seinen Kriegszielen gehörten die Zerstörung der iranischen Raketenfähigkeiten und der Rüstungsindustrie, die Ausschaltung von Marine und Luftwaffe einschließlich der Luftverteidigungssysteme sowie die Gewährleistung, dass Iran niemals auch nur in die Nähe des Besitzes von Atomwaffen komme. Als weiteres Ziel nannte er den Schutz der US-Verbündeten im Nahen Osten. US-Sanktionserleichterungen bei Öllieferungen: Iranisches Öl auf Schiffen (before: Vollständig von US-Sanktionen erfasst, after: Verkauf und Auslieferung bis zum 19. April 2026 erlaubt); Russisches Öl auf Schiffen (before: Von US-Sanktionen erfasst, after: Vorübergehend sanktionsfrei zum Verkauf zugelassen)

Mentioned People

  • Donald Trump — 47. prezydent Stanów Zjednoczonych