US-Präsident Donald Trump hat Teheran am Sonntag aufgefordert, die strategisch bedeutsame Schifffahrtsroute bis Dienstagnacht freizugeben. Andernfalls drohen großflächige Angriffe auf Kraftwerke und Brücken im gesamten iranischen Staatsgebiet. Diese Eskalation folgt auf die erfolgreiche Rettung eines zweiten US-Piloten aus iranischem Territorium.
Ultimatum zur See-Blockade
Trump fordert die Öffnung der Straße von Hormus bis Dienstagnacht und droht bei Nichterfüllung mit der Zerstörung iranischer Kraftwerke und Brücken.
Rettungsaktion abgeschlossen
Ein zweites Besatzungsmitglied einer abgeschossenen F-15E wurde aus iranischem Gebiet gerettet; Trump korrigierte den Status des Piloten auf schwer verletzt.
Widersprüchliche Signale zu Verhandlungen
Während Trump von fortschreitenden Gesprächen und Amnestie für Unterhändler spricht, dementiert Teheran jegliche formelle Verhandlung.
Internationale Kritik
Die iranische Botschaft fordert Trumps Amtsenthebung, während US-Demokraten und Amnesty International vor möglichen Kriegsverbrechen durch Angriffe auf zivile Ziele warnen.
US-Präsident Donald Trump hat Teheran am Sonntag, dem 5. April 2026, sein bisher deutlichstes Ultimatum gestellt und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus bis Dienstagnacht gefordert; andernfalls müsse das Land mit massiven Angriffen auf Kraftwerke und Brücken rechnen. Trump veröffentlichte die Forderung auf seiner Plattform Truth Social in einer an die iranische Führung gerichteten, mit Kraftausdrücken versehenen Nachricht. „Macht die verdammte Meerenge auf, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben. IHR WERDET SEHEN!” — Donald Trump via AP News Trump beendete den Post mit der Phrase „Praise be to Allah“ (Gepriesen sei Gott). Das Ultimatum erfolgte wenige Stunden, nachdem US-Streitkräfte die dramatische Rettung eines zweiten amerikanischen Fliegers abgeschlossen hatten, dessen F-15E Strike Eagle am Freitag über iranischem Gebiet abgeschossen worden war. Trump beschrieb das gerettete Besatzungsmitglied auf Truth Social als „schwer verletzt“, nachdem er ihn in früheren Erklärungen zunächst als „verletzt“ sowie „wohlbehalten“ bezeichnet hatte. Ein erstes Mitglied der Besatzung desselben Flugzeugs war bereits vor der Operation am Sonntag gerettet worden. Trump erwägt Beschlagnahmung von iranischem Öl bei Scheitern der GesprächeIn einem separaten Interview mit Fox News am Sonntag drohte Trump zeitgleich mit einer weiteren Eskalation und äußerte Optimismus, dass bereits am Montag eine Einigung erzielt werden könnte. „Ich denke, es besteht eine gute Chance, dass morgen eine Einigung erzielt wird; sie verhandeln gerade.” — Donald Trump via eldiario.es Im selben Interview sagte Trump jedoch, er ziehe in Erwägung, „alles in die Luft zu jagen“ und iranisches Öl zu beschlagnahmen, sollte Teheran nicht schnell genug auf ein Abkommen hinarbeiten. Das Weiße Haus verlängerte die ursprüngliche Frist bis Dienstagnacht und erklärte, die Verlängerung erfolge „auf Ersuchen der iranischen Regierung“. In einer im sozialen Netzwerk X veröffentlichten Erklärung des Weißen Hauses hieß es zudem: „Die Gespräche dauern an und kommen trotz gegenteiliger fälschlicher Behauptungen der Fake-News-Medien und anderer sehr gut voran.“ Trump erklärte gegenüber dem Wall Street Journal zudem, der Iran werde „bei viel Glück 20 Jahre für den Wiederaufbau benötigen, sofern überhaupt noch ein Land übrig ist“, sollte die Frist am Dienstag ohne Einigung verstreichen. Trump behauptete, dass die an den Gesprächen beteiligten iranischen Unterhändler „Amnestie“ erhalten hätten, um sie vor US-Angriffen zu schützen, obwohl der Iran strikt bestreitet, dass formelle Verhandlungen stattfinden. Trump kündigte an, am Montag eine Pressekonferenz mit Militärvertretern im Oval Office abzuhalten. Iran bestreitet Verhandlungen, greift Nachbastaaten an und meldet AbschüsseDer Iran zeigte am Sonntag keinerlei Anzeichen von Nachgiebigkeit, griff Wirtschafts- und Infrastrukturziele in benachbarten arabischen Golfstaaten an und hielt die Beschränkungen für den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus aufrecht. Das iranische Staatsfernsehen zeigte Aufnahmen, die angeblich Trümmerteile abgeschossener US-Flugzeuge darstellten, und berichtete, iranische Kräfte hätten ein US-Transportflugzeug sowie zwei an der Rettungsoperation beteiligte Hubschrauber abgeschossen. Ein US-Vertreter bestritt diese Angaben laut AP News. Der Iran hatte zuvor eine Belohnung für jeden ausgesetzt, der den „feindlichen Piloten“ des am Freitag abgeschossenen F-15E übergibt. Der Krieg hat seit seinem Beginn am 28. Februar 2026 bereits tausende Menschenleben gefordert, die globalen Märkte erschüttert, wichtige Handelsrouten unterbrochen und die Kraftstoffpreise drastisch steigen lassen. Zwei Tage nachdem Trump letzte Woche erklärt hatte, die USA hätten den Iran „dezimiert“ und würden den Krieg „sehr schnell“ beenden, schoss der Iran zwei US-Militärflugzeuge ab – die F-15E Strike Eagle und ein A-10-Erdkampfflugzeug. Der Status der A-10-Besatzung und der genaue Ort des Absturzes waren bis Sonntag unbekannt. In einem Kontextbericht wird darauf verwiesen, dass der US-israelische Krieg gegen den Iran am 28. Februar 2026 mit einem gemeinsamen Bombardement auf die iranische Führung und Militärinfrastruktur begann. Irans Oberster Führer Ali Chamenei wurde bei den ersten Angriffen getötet; sein Tod wurde von der iranischen Regierung am 1. März 2026 bestätigt. Sein Sohn, Mojtaba Chamenei, wurde daraufhin am 9. März 2026 zum Obersten Führer ernannt. Die Straße von Hormus, durch die fast ein Fünftel des weltweiten Öls fließt, ist zu einem zentralen Brennpunkt des Konflikts geworden, da der Iran den Schiffsverkehr als Druckmittel gegen die USA und ihre Verbündeten einschränkt. Iranische Botschaft fordert Amtsenthebung Trumps; US-Opposition schließt sich Kritik anDie diplomatische Reaktion des Irans auf Trumps Drohungen erfolgte über die iranische Botschaft in Pakistan, die die US-Behörden aufforderte, ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten einzuleiten. „DJ Trump muss wegen seines unausgewogenen Verhaltens und seiner Unfähigkeit, hochrangige Staatsämter zu bekleiden, abgesetzt werden.” — Iranian Embassy in Pakistan via La Razón Die Erklärung der Botschaft fügte hinzu, dass „die Verantwortung beim Kongress und bei denjenigen liegt, die ihn gewählt haben, sowie beim Kabinett, das Hochverrat begeht, indem es den 25. Zusatzartikel nicht anwendet“. Der demokratische Minderheitsführer im US-Senat, Chuck Schumer, stellte Trumps Verhalten ebenfalls infrage und erklärte, Trump fasele am Ostersonntag „wie ein unausgeglichener Wahnsinniger in den sozialen Medien“, während er gleichzeitig davor warnte, dass die Androhung von Angriffen auf zivile Infrastruktur ein potenzielles Kriegsverbrechen darstelle. Rechtsexperten und Menschenrechtsorganisationen äußerten ähnliche Bedenken. Die Generalsekretärin von Amnesty International, Agnès Callamard, kommentierte Trumps Drohungen gegen die zivile Infrastruktur ebenfalls. Das humanitäre Völkerrecht verbietet Angriffe auf zivile Ziele, sofern keine direkte, klare und verhältnismäßige militärische Rechtfertigung vorliegt; von ABC zitierte Rechtsanalysten merkten an, dass die vorsätzliche Zerstörung von Kraftwerken und Brücken den Tatbestand von Kriegsverbrechen erfüllen könnte. Wichtigste Ereignisse: Eskalation des US-Iran-Krieges: — ; — ; — ; — ; —
Mentioned People
- Donald Trump — 47. prezydent Stanów Zjednoczonych
- Ali Khamenei — Były Najwyższy Przywódca Iranu, zabity 28 lutego 2026 roku
Sources: 15 articles
- Trump aplaza por tercera vez el ultimátum a Irán para la reapertura... (europa press)
- Trump vuelve a posponer ultimátum a Irán para reabrir Ormuz (Deutsche Welle)
- Trump da señales de descontrol ante los reveses militares en Irán y la crisis global por el bloqueo del estrecho de Ormuz (eldiario.es)
- Trump ordena a Irán abrir "el puto estrecho" de Ormuz aunque confía en un acuerdo inminente (RTVE.es)
- Políticos de EE.UU. llaman a Trump "loco desquiciado" por su lenguaje sobre Irán (LaVanguardia)
- Trump extiende ahora su ultimátum contra las centrales eléctricas de Irán hasta el martes por la noche (eldiario.es)
- Rescatan al aviador de EEUU cuyo caza fue derribado en Irán; Trump lanza nuevas amenazas contra Irán (AP NEWS)
- Trump amenaza a Irán con destruir los puentes y centrales eléctricas (ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL)
- Donald Trump, a Irán: "Abrid el puto estrecho, locos cabrones, o vais a vivir en el infierno" (La Razón)
- De la ira a la diplomacia en minutos: Trump llama "locos cabrones" a los líderes de Irán pero ve factible un pacto este lunes (LaSexta)