Die 79. Internationalen Filmfestspiele von Cannes werden am 12. Mai 2026 mit der historischen Liebeskomödie „La Vénus électrique“ von Pierre Salvadori eröffnet. Die Weltpremiere findet unmittelbar nach der von Eye Haïdara moderierten Eröffnungszeremonie im Grand Théâtre Lumière statt. Parallel zum Festivalstart läuft das Werk landesweit in den französischen Kinos an.

Festivaleröffnung 2026

Pierre Salvadoris Komödie „La Vénus électrique“ eröffnet am 12. Mai die 79. Filmfestspiele von Cannes.

Inhalt des Films

Die Handlung ist im Paris des Jahres 1928 angesiedelt und thematisiert Identitätstäuschung und Inspiration im Umfeld eines depressiven Malers.

Prominente Darsteller

Der Film vereint bekannte französische Schauspieler wie Pio Marmaï, Anaïs Demoustier und Gilles Lellouche.

Ehrenpreise

Neben Claire Denis (Carrosse d'Or) sollen Peter Jackson und Barbra Streisand mit der Ehrenpalme ausgezeichnet werden.

Pierre Salvadoris historische Liebeskomödie „La Vénus électrique“ wird am 12. Mai 2026 die 79. Filmfestspiele von Cannes eröffnen, wie die Festivalverantwortlichen am Mittwoch, dem 1. April, bekannt gaben. Nach der Eröffnungszeremonie unter der Leitung der franko-malischen Schauspielerin Eye Haïdara wird der Film seine Weltpremiere im Grand Théâtre Lumière feiern. Zeitgleich mit der Premiere an der Croisette startet der Film am selben Abend in den französischen Kinos. Das Festival findet vom 12. bis zum 23. Mai 2026 statt.

Ein Maler, eine Hochstaplerin und fingierte Séancen im Paris von 1928 „La Vénus électrique“ spielt im Jahr 1928 in Paris und rückt Antoine Balestro in den Fokus, einen gefragten jungen Maler, der seit dem Tod seiner Frau künstlerisch gelähmt ist – zum Leidwesen seines Galeristen Armand. In einer alkoholisierten Nacht versucht Antoine über ein Medium Kontakt zu seiner verstorbenen Frau aufzunehmen. Er ahnt nicht, dass er in Wahrheit mit Suzanne spricht, einer einfachen Jahrmarktsmitarbeiterin, die sich in den Wohnwagen des Mediums geschlichen hat, um Essen zu stehlen. Suzanne, eine talentierte Betrügerin, spannt bald Armand für ihre Zwecke ein und inszeniert eine Reihe vorgetäuschter Séancen. Während Antoine allmählich seine kreative Inspiration zurückgewinnt, gerät Suzanne in einen moralischen Konflikt, als sie beginnt, Gefühle für den Mann zu entwickeln, den sie täuscht. Das Festival beschreibt das Werk als eine „delikat burleske Liebeskomödie“, die in der Ästhetik der Goldenen Zwanziger verwurzelt ist. Laut Presseunterlagen orientiert sich der Film an der anspruchsvollen Hollywood-Komödie in der Tradition von Ernst Lubitsch, Billy Wilder und Blake Edwards.

„Cannes feiert alles, was ich am Kino liebe: Regie, Kühnheit, Freiheit und die Filmschaffenden. Cannes entdeckt, unterstützt und ehrt sie. Mein Film verkörpert auf seine Weise all den Glauben und die Liebe, die ich für mein Handwerk empfinde. Ich bin stolz und glücklich, dass er das Festival eröffnen darf.” — Pierre Salvadori via The Hollywood Reporter

Salvadoris elfter Film vereint Stars des französischen Kinos „La Vénus électrique“ ist das elfte Werk in der 34-jährigen Karriere Salvadoris und sein erster Historienfilm. In der Hauptrolle ist Pio Marmaï zu sehen, der bereits zum vierten Mal mit dem Regisseur zusammenarbeitet. Zum Ensemble gehören ferner Anaïs Demoustier, Gilles Lellouche, Vimala Pons und Gustave Kervern. Produziert wurde der Film von Philippe Martin für Les Films Pelléas. Es handelt sich um eine französisch-belgische Koproduktion unter Beteiligung von Versus Production, RTBF, Be TV und Proximus. Das Projekt wurde durch das Centre du Cinéma et de l'Audiovisuel der Fédération Wallonie-Bruxelles sowie den Tax Shelter der belgischen Bundesregierung gefördert. Den internationalen Vertrieb übernimmt Goodfellas. Salvadori ist bekannt für Filme wie „Liebe um jeden Preis“ (2006) und „Lieber Antoine als gar keinen Ärger“ (2018). Sein Film folgt auf Amélie Bonnins Debüt „Leave One Day“, das die 78. Ausgabe des Festivals eröffnete.

Die Filmfestspiele von Cannes blicken auf eine lange Tradition zurück, das Festival mit einem Film außerhalb des Wettbewerbs zu eröffnen, um den atmosphärischen Rahmen der Veranstaltung vorzugeben. Die Sektion Quinzaine des cinéastes (ehemals Quinzaine des Réalisateurs) verleiht seit 2002 den Carrosse d'Or als Ehrenpreis des Verbandes französischer Regisseure an verdiente Kollegen. Pierre Salvadori wurde am 8. November 1964 in Tunesien geboren; seine Arbeit als Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor zeichnet sich durch eine Mischung aus Melancholie und Humor aus.

Claire Denis wird mit dem Carrosse d'Or geehrt Neben der Ankündigung des Eröffnungsfilms bestätigten die Organisatoren, dass die französische Regisseurin Claire Denis während des Festivals den Carrosse d'Or (Goldene Kutsche) erhalten wird. Denis ist für Werke wie „High Life“ und „White Material“ bekannt. Das Programm der offiziellen Auswahl soll am 9. April in Paris vorgestellt werden. Den Vorsitz der Jury, die über die Vergabe der Goldenen Palme entscheidet, führt laut La Vanguardia der südkoreanische Regisseur Park Chan-wook. Demnach sollen zudem der neuseeländische Filmemacher Peter Jackson sowie die US-amerikanische Künstlerin Barbra Streisand in diesem Jahr mit einer Ehrenpalme ausgezeichnet werden.

Mentioned People

  • Pierre Salvadori — Francuski aktor, reżyser i scenarzysta urodzony w Tunezji
  • Eye Haïdara — Aktorka francusko-malijska
  • Pio Marmaï — Francuski aktor znany z filmu „Dzień, który odmienił twoje życie”
  • Anaïs Demoustier — Francuska aktorka, laureatka Cezara
  • Gilles Lellouche — Francuski aktor i reżyser
  • Claire Denis — Uznana francuska twórczyni filmowa, znana z filmu „Piękna praca”
  • Vimala Pons — Francuska aktorka i artystka cyrkowa
  • Gustave Kervern — Francuski aktor, reżyser i scenarzysta

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