Israels Luftangriffe im Zentrum Beiruts haben nach libanesischen Angaben mindestens sechs Menschen getötet und 24 weitere verletzt. Parallel wurden ein Hochhaus, das Israel als Hisbollah-Kommandozentrale bezeichnete, Ziele nahe dem Atomkraftwerk Buschehr sowie die US-Botschaft in Bagdad zum Schauplatz neuer Angriffe. Innerhalb weniger Stunden wurden zudem Vorfälle im Libanon, Iran, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Irak gemeldet.
Mindestens 6 Tote in Beirut
Bei israelischen Luftangriffen auf das Zentrum Beiruts wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 6 Menschen getötet und 24 weitere verletzt.
Gebäude als Hisbollah-Zentrale bezeichnet
Die IDF sprengte ein 15-stöckiges Gebäude in Beirut und erklärte, es habe als Kommandozentrale der Hisbollah gedient.
Vorfall nahe Buschehr ohne Schäden
Iran und Russland bestätigten einen Einschlag nahe dem Atomkraftwerk Buschehr, meldeten jedoch weder Schäden noch eine Freisetzung von Strahlung.
Weitere Angriffe in den Emiraten und in Bagdad
Australien meldete einen Einschlag auf einem Luftwaffenstützpunkt in den Vereinigten Arabischen Emiraten, zudem wurde die US-Botschaft in Bagdad von einer Drohne angegriffen.
Berichte über Angriff auf Esmail Khatib unbestätigt
Nach Medienberichten, auf die sich ANSA berief, könnte Irans Geheimdienstminister Esmail Khatib Ziel eines israelischen Angriffs in Beirut gewesen sein. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht.
Israelische Luftangriffe auf das Zentrum Beiruts haben am 18. März 2026 nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 6 Menschen getötet und 24 weitere verletzt. Zugleich sprengten israelische Streitkräfte ein 15-stöckiges Gebäude, das sie als Hisbollah-Hauptquartier ein. Außerdem schlug ein weiteres Projektil in der Nähe des iranischen Atomkraftwerks Buschehr ein, und eine Drohne nahm die Botschaft der Vereinigten Staaten in Bagdad ins Visier. Das israelische Militär hatte nach Angaben von Reuters vor den Angriffen eine Evakuierungswarnung für das Zentrum Beiruts ausgegeben. Medienberichte, auf die sich ANSA berief, deuteten darauf hin, dass Irans Geheimdienstminister Esmail Khatib Ziel eines nächtlichen israelischen Angriffs in Beirut gewesen sei. Eine Bestätigung zu seinem Schicksal lag zunächst nicht vor. Die Vorfälle bedeuteten eine deutliche Zuspitzung an mehreren Fronten zugleich. Innerhalb weniger Stunden wurden Zwischenfälle im Libanon, im Iran, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Irak gemeldet. Die IDF erklärte, das zerstörte Gebäude in Beirut habe als Kommandozentrale der Hisbollah gedient. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete nach Angaben von ANSA 6 Tote und 24 Verletzte infolge der Angriffe auf Beirut.
Treffer nahe Atomkraftwerk Buschehr, Iran und Russland melden keine Schäden In der Nacht vom 17. auf den 18. März traf ein Projektil ein Gebiet nahe des iranischen Atomkraftwerks Buschehr. Sowohl Iran als auch Russland bestätigten den Vorfall und erklärten nach Angaben von Reuters, es habe weder Schäden noch eine Freisetzung von Strahlung gegeben. Die iranische Atomenergieorganisation bestätigte laut der Nachrichtenagentur Tasnim, dass ein Projektil in der Nähe der Anlage eingeschlagen sei. In Suchergebnissen aus dem Internet zitierte Satellitenbilder zeigten Schäden an Marineeinrichtungen in Buschehr. Dass sowohl Teheran als auch Moskau den Vorfall bestätigten, galt auch wegen der russischen Rolle beim Bau und Betrieb der Anlage als bemerkenswert. Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu dem Angriff nahe Buschehr. Der Vorfall weitete das Konfliktgeschehen weiter aus, das sich inzwischen vom Libanon bis an den Persischen Golf erstreckt.
15 (stories) — Von der IDF zerstörtes Gebäude in Beirut, das als Hisbollah-Hauptquartier bezeichnet wurde
Iranisches Projektil trifft Luftwaffenstützpunkt in den Emiraten, Drohne zielt auf Botschaft in Bagdad Australien meldete nach Angaben von Reuters, ein iranisches Projektil habe einen Luftwaffenstützpunkt in den Vereinigten Arabischen Emiraten getroffen. Alle dort eingesetzten Angehörigen seien in Sicherheit, hieß es. Dem Bericht der australischen Behörden zufolge gab es unter den an der Anlage stationierten Personen keine Opfer. Unabhängig davon richtete sich ein Drohnenangriff gegen den Botschaftskomplex der Vereinigten Staaten in Bagdad. In dem Gebiet seien Explosionen zu hören gewesen, meldete Reuters. Der Angriff in Bagdad fügte sich in eine Serie von Attacken gegen amerikanische Interessen in der Region ein, die den umfassenderen Konflikt begleitet haben. Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu dem Drohnenangriff auf die Botschaft. Die nahezu zeitgleichen Vorfälle im Libanon, im Iran, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Irak deuteten auf eine koordinierte oder sich kaskadenartig ausweitende Eskalation in der Region hin.
March 18, 2026 — Regional Escalation: — ; — ; — ; — ; —
Neue iranische Führung vor ihrer schwersten Bewährungsprobe seit der Revolution Die Eskalation fiel in eine Phase, in der die neue Führung im Iran nach einer Zeit schneller und gewaltsamer Veränderungen an der Spitze der Islamischen Republik im Amt war. Ali Khamenei, der seit 1989 als Oberster Führer des Iran amtierte, wurde am 28. Februar 2026 bei amerikanischen und israelischen Angriffen getötet, die unter der Bezeichnung Operation Epic Fury geführt wurden. Sein Sohn Mojtaba Khamenei wurde nach Suchergebnissen aus dem Internet unter Berufung auf Reuters am 8. oder 9. März 2026 von der Expertenversammlung zum dritten Obersten Führer der Islamischen Republik ernannt. Mojtaba Khamenei, zum Zeitpunkt seiner Ernennung 56 Jahre alt, übernahm die Macht in einer Lage, die als schwerste Krise des Landes beschrieben wurde. Sicherheitschef Ali Larijani wurde Suchergebnissen aus dem Internet zufolge im selben Zeitraum ebenfalls getötet. Als es am 18. März zu den Angriffen kam, war Mojtaba Khamenei noch keine zwei Wochen im Amt. Irans Geheimdienstminister Esmail Khatib, dessen mögliche gezielte Tötung in Beirut von Medien gemeldet wurde, auf die sich ANSA berief, wurde in Suchergebnissen aus dem Internet als einer der ranghohen iranischen Funktionäre genannt, zu denen die Vereinigten Staaten Informationen suchten. Die Angriffe auf Beirut erfolgten, während israelische Streitkräfte ihre Operationen im Libanon fortsetzten, einem Land, das bereits durch Jahre des Konflikts stark belastet ist. Die Zerstörung des 15-stöckigen Gebäudes, das die IDF als Hauptquartier der Hisbollah bezeichnete, war nach Angaben von La Repubblica einer der sichtbarsten Einzelangriffe im Zentrum Beiruts in der laufenden Eskalationsphase. Die Breite der zeitgleichen Vorfälle — vom Libanon über den Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate bis in den Irak — verdeutlichte, wie weit sich der Konflikt, der am 28. Februar begonnen hatte, über sein ursprüngliches Gebiet hinaus ausgedehnt hat.
Mentioned People
- Esmail Khatib — minister wywiadu Islamskiej Republiki Iranu
- Mojtaba Khamenei — najwyższy przywódca Iranu od marca 2026 r.
- Ali Khamenei — były najwyższy przywódca Iranu, zmarły w lutym 2026 r.