Die US-Schauspielerin Valerie Perrine ist am Montag, 23. März 2026, in ihrem Haus in Beverly Hills gestorben. Sie wurde 82 Jahre alt. Die Nachricht veröffentlichte der Filmemacher und enge Freund Stacey Souther auf Perrines offiziellem Facebook-Auftritt. Perrine war durch „Lenny“ und die ersten beiden „Superman“-Filme international bekannt geworden.

Tod in Beverly Hills bestätigt

Valerie Perrine starb am 23. März 2026 in ihrem Haus in Beverly Hills. Sie wurde 82 Jahre alt. Die Mitteilung kam von Stacey Souther über Perrines offizielles Facebook-Profil.

Spendenaktion für die Beisetzung

Souther startete eine GoFundMe-Kampagne, um Perrines Bestattung auf dem Forest Lawn Cemetery in Los Angeles zu finanzieren. Perrines letzter Wunsch sei die Beisetzung dort gewesen.

Lange Krankheit beendete die Karriere

Perrine kämpfte nach Angaben von Souther mehr als 15 Jahre gegen Parkinson. Die Diagnose erhielt sie 2015, erste Anzeichen sollen bereits 2011 aufgetreten sein.

Erfolg mit „Lenny“ und „Superman“

Perrine erhielt für „Lenny“ die Auszeichnung in Cannes und einen BAFTA. Weltweit bekannt wurde sie später als Eve Teschmacher in „Superman“ und „Superman II“.

Vom Las-Vegas-Showbusiness nach Hollywood

Geboren wurde Perrine 1943 in Galveston, Texas. Vor ihrer Filmkarriere arbeitete sie als Tänzerin in Las Vegas und erhielt über einen Zufall ihre ersten Rollen in Hollywood.

Valerie Perrine, die für einen Oscar nominierte Schauspielerin, die in Bob Fosses Filmbiografie „Lenny“ von 1974 Honey Bruce spielte und später als Eve Teschmacher in den ersten beiden „Superman“-Filmen breite Bekanntheit erlangte, ist am Montag, 23. März 2026, in ihrem Haus in Beverly Hills gestorben. Sie wurde 82 Jahre alt. Den Tod gab der Filmemacher und enge Freund Stacey Souther mit einem Eintrag auf Perrines offiziellem Facebook-Profil bekannt. Souther, der in Perrines letzten Lebensjahren auch eine pflegende Rolle übernommen hatte, schrieb, die Schauspielerin habe mehr als 15 Jahre lang mit bemerkenswerter Fassung gegen Parkinson-Krankheit gekämpft. Perrine sei 2015 mit der Erkrankung diagnostiziert worden, auch wenn nach einer Quelle die ersten Anzeichen bereits 2011 aufgetreten seien. Die Krankheit beendete schließlich ihre Schauspielkarriere und brachte ihre Finanzen in den letzten Lebensjahren vollständig zum Erliegen.

GoFundMe soll letzten Begräbniswunsch erfüllen Parallel zur Mitteilung über ihren Tod stellte Souther eine GoFundMe-Spendenaktion vor, mit der die Kosten für Perrines Beisetzung auf dem Forest Lawn Cemetery in Los Angeles gedeckt werden sollen. Souther schrieb, Perrines letzter Wunsch sei es gewesen, dort beigesetzt zu werden, doch mehr als 15 Jahre des Kampfes gegen Parkinson hätten ihre Mittel erschöpft. „Her final wish is to be laid to rest at Forest Lawn Cemetery, but after more than 15 years of fighting Parkinson's, her finances are exhausted. Let's come together to make her last wish a reality - she truly deserves it.” — Stacey Souther via The Guardian Souther beschrieb in der Mitteilung auch Perrines Umgang mit ihrer Krankheit. „She faced Parkinson's disease with incredible courage and compassion, never once complaining. She was a true inspiration who lived life to the fullest — and what a magnificent life it was. The world feels less beautiful without her in it. I love you, Valerie. I'll see you on the other side.” — Stacey Souther via The Independent Souther hatte zuvor einen Dokumentarfilm über Perrines Leben und Karriere mit dem Titel „Valerie“ gedreht, der nach Angaben von The Guardian 2019 und nach Angaben von The Independent 2022 Premiere hatte und sowohl ihre Laufbahn als auch ihren Umgang mit der Erkrankung nachzeichnete.

Vom Showgirl in Las Vegas zur Cannes-Preisträgerin Valerie Ritchie Perrine wurde am 3. September 1943 in Galveston im US-Bundesstaat Texas geboren. Sie war die Tochter eines Oberstleutnants der US-Armee und einer Tänzerin. Wegen der militärischen Versetzungen ihres Vaters zog die Familie häufig um, unter anderem nach Japan und Paris. Perrine studierte kurzzeitig Psychologie an der University of Arizona, verließ die Hochschule aber, um in Las Vegas als Tänzerin zu arbeiten. Dort trat sie fünf Jahre lang auf und wurde schließlich Solotänzerin in der Show „Lido de Paris“ im Stardust Hotel. Der Weg nach Hollywood begann mit einer zufälligen Begegnung bei einer Dinnerparty, bei der ein Talentscout sie entdeckte und für die Filmadaption von Kurt Vonneguts „Slaughterhouse-Five“ aus dem Jahr 1972 besetzte. 1973 folgte eine Rolle an der Seite von Jeff Bridges in „The Last American Hero“. Im selben Jahr wurde sie die erste Frau, die im US-Fernsehen bewusst nackt auftrat, und zwar in einer Theateradaption von PBS mit dem Titel „Steambath“. Der entscheidende Wendepunkt ihrer Karriere kam 1974 mit „Lenny“, Bob Fosses Biopic über den Komiker Lenny Bruce. Dort spielte sie an der Seite von Dustin Hoffman Honey Bruce. Für diese Rolle erhielt sie bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes die Auszeichnung als beste Schauspielerin, einen BAFTA als bester Nachwuchs und Nominierungen für einen Oscar sowie einen Golden Globe als beste Hauptdarstellerin.

Die Rolle in „Superman“ machte sie weltbekannt Trotz der Kritikerlobes für „Lenny“ wurde Perrine einem weltweiten Publikum vor allem durch ihre Rolle als Miss Eve Teschmacher bekannt, der Begleiterin von Gene Hackmans Lex Luthor in „Superman“ (1978) und der Fortsetzung „Superman II“ von 1980. Nach einer Quelle war sie das letzte noch lebende Mitglied der Hauptbesetzung beider Filme. Zu ihrer weiteren Laufbahn gehörten Rollen in „The Electric Horseman“ (1979) an der Seite von Robert Redford und Jane Fonda sowie ein Part an der Seite von Jack Nicholson in „Border Patrol“ (1982). Sie war außerdem 2002 in der Komödie „What Women Want“ mit Mel Gibson zu sehen und wirkte in Fernsehproduktionen mit, darunter Auftritte in „ER“. Ihre letzte Filmrolle hatte sie 2014 in „Silver Skies“. Die Parkinson-Diagnose von 2015 beendete ihre öffentliche Karriere, und ein Profil des Hollywood Reporter aus dem Jahr 2023 beschrieb, dass Souther die Pflege sowohl für Perrine als auch für ihren Bruder Ken übernommen hatte, der ebenfalls an Parkinson erkrankt ist.

Valerie Perrine — key moments: — ; — ; — ; — ; — ; —

Valerie Perrines Karriere umspannte eine prägende Phase der Hollywood-Geschichte, von der New-Hollywood-Bewegung der frühen 1970er Jahre bis zur Blockbuster-Ära, die mit Filmen wie „Superman“ einsetzte. Bob Fosses „Lenny“, in dem sie ihre meistgelobte Rolle spielte, war 1975 selbst für sechs Oscars nominiert. Der Preis als beste Schauspielerin beim Filmfestival von Cannes, den sie für diese Rolle erhielt, machte sie zu einer der bekanntesten Darstellerinnen ihrer Generation. Das „Superman“-Franchise, das 1978 unter der Regie von Richard Donner begann, wurde zu einer der prägenden Superhelden-Reihen des 20. Jahrhunderts. Der Forest Lawn Cemetery in Los Angeles, auf dem Perrine bestattet werden wollte, ist die Ruhestätte zahlreicher Figuren aus der Hollywood-Geschichte.

Mentioned People

  • Valerie Perrine — Amerykańska aktorka znana z filmów „Lenny” i „Superman”, która zmarła 23 marca 2026 roku
  • Stacey Souther — Producent i reżyser dokumentu „Valerie”, który opiekował się Perrine podczas jej choroby
  • Gene Hackman — Aktor, który zagrał Lexa Luthora u boku Perrine w filmie „Superman”
  • Dustin Hoffman — Aktor, który wystąpił z Perrine w filmie „Lenny”
  • Robert Redford — Aktor, który wystąpił z Perrine w filmie „The Electric Horseman”