FIFA-Präsident Gianni Infantino hat betont, dass es für Irans Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 keinen „Plan B, C oder D“ gebe. Trotz der angespannten Lage zwischen den USA, Israel und Iran halte der Verband daran fest, dass die Mannschaft antreten solle. Zugleich bleibt offen, wie die Reise- und Sicherheitsfragen für die Spiele in den USA geklärt werden sollen.

Infantino hält an Irans Teilnahme fest

Der FIFA-Präsident sagte, es gebe für Iran keinen Plan B, C oder D. Iran müsse bei der Weltmeisterschaft 2026 antreten.

Trump signalisiert Zustimmung

Donald Trump erklärte gegenüber Infantino, Iran sei zur Teilnahme in den USA willkommen. Das fiel in die Phase des militärischen Konflikts.

Teheran prüft eine Verlegung der Spiele

Der iranische Verband soll bei der FIFA eine Verlegung der Gruppenspiele nach Mexiko angesprochen haben. Ein solcher Antrag wurde bisher nicht genehmigt.

Gruppe G mit politischem Sprengstoff

Iran trifft auf Belgien, Ägypten und Neuseeland. Alle Gruppenspiele sind in Los Angeles und Seattle geplant.

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat am 31. März erklärt, dass es für Irans Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 keinen „Plan B, C oder D“ gebe. Das Land müsse antreten, sagte Infantino, obwohl die politische Lage als „äußerst heikel“ gilt. Er verwies darauf, dass die iranische Nationalmannschaft nicht nur die Menschen im Land vertrete, sondern auch die iranische Diaspora weltweit. Die Gruppenspiele Irans sind für Los Angeles und Seattle angesetzt, also für zwei Städte in den Vereinigten Staaten, einem der drei Gastgeberländer. Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 soll am 11. Juni 2026 beginnen, womit für die Streitfrage nur noch rund zehn Wochen bleiben. Infantinos Stellungnahme ist die bislang deutlichste öffentliche Linie des Verbandes zu Irans Teilnahme. Trump sagte Infantino, Iran sei willkommenUS-Präsident Donald Trump habe Infantino bei einem Treffen gesagt, dass die iranische Mannschaft auf amerikanischem Boden „willkommen“ sei, berichtete Reuters am 10. März. Das Gespräch fand Wochen nach den Angriffen der Vereinigten Staaten und Israels auf Iran am 28. Februar 2026 statt, die unter dem Namen Operation Epic Fury liefen. Trumps öffentliche Zusage verschaffte Infantino Spielraum, an seiner Linie festzuhalten, dass am Turnierformat nichts geändert werde. Der FIFA-Präsident hat bislang keine Bereitschaft erkennen lassen, Irans Teilnahme oder den Austragungsort der Spiele zu verändern. Nach Berichten vom 20. März bekräftigte er zudem, dass der Verband nicht in Richtung einer Verlegung arbeite. Die Übereinstimmung zwischen dem FIFA-Präsidenten und dem US-Staatschef hat einen naheliegenden diplomatischen Ausweg für die iranischen Funktionäre praktisch versperrt. Iranischer Minister hielt Teilnahme für unmöglichIrans Sportminister Ahmad Donyamali hatte im März erklärt, eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft könne nach den US- und israelischen Luftangriffen unmöglich sein, berichtete Reuters. Der iranische Fußballverband unter Präsident Mehdi Taj habe nach Angaben aus Verbandskreisen mit der FIFA über eine Verlegung der drei Gruppenspiele von Iran aus den Vereinigten Staaten nach Mexiko gesprochen, einem der anderen Gastgeberländer. Die FIFA habe diesen Antrag nicht genehmigt. Damit bleibt die Lage ungeklärt. Konkrete Angaben dazu, ob weitere Gespräche geplant sind, liegen nicht vor. Donyamalis Warnung und Tajs Bemühungen spiegeln den Druck wider, unter dem die iranischen Sportfunktionäre angesichts der politischen und militärischen Lage stehen. Iran trifft in Gruppe G auf Belgien, Ägypten und NeuseelandIran wurde der Gruppe G mit Belgien, Ägypten und Neuseeland zugelost. Alle drei Gruppenspiele sollen in den Vereinigten Staaten ausgetragen werden, in Los Angeles und Seattle. Infantino machte die Haltung des Weltverbands deutlich. „Wir wollen, dass Iran spielt. Es gibt keinen Plan B, C oder D. Es gibt nur Plan A.” — Gianni Infantino via G4Media Der FIFA-Präsident verwies außerdem auf die symbolische Bedeutung der Teilnahme. „Iran muss unter den bestmöglichen Bedingungen teilnehmen. Die Mannschaft vertritt die Menschen, die in Iran leben, aber auch jene in der Diaspora.” — Gianni Infantino via G4Media Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist die 23. Ausgabe des Turniers und wird vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 in 16 Städten in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko ausgetragen. Die Vereinigten Staaten und Israel begannen am 28. Februar 2026 mit Militärschlägen gegen Iran. Ali Khamenei wurde bei den ersten Angriffen getötet. Mojtaba Khamenei wurde am 9. März 2026 zum Obersten Führer ernannt. Ob FIFAs Beharren auf Plan A ausreicht, damit Irans Auswahl bis Juni tatsächlich auf amerikanischem Boden antritt, bleibt damit die zentrale offene Frage.

Mentioned People

  • Gianni Infantino — działacz piłkarski i prezydent FIFA od 2016 roku
  • Donald Trump — amerykański polityk, osobowość medialna i biznesmen, 47. prezydent Stanów Zjednoczonych
  • Mehdi Taj — prezes Iranskiej Federacji Piłkarskiej (FFIRI) od sierpnia 2022 roku
  • Ahmad Donyamali — minister sportu Iranu

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