Die griechische Lebensmittelschutzbehörde EFET hat am 9. April 2026 den sofortigen Rückruf einer Charge im Fass gereiften Feta-Käses angeordnet. Bei Laboranalysen wurde das pathogene Bakterium Listeria monocytogenes in dem betroffenen Produkt nachgewiesen. Der betroffene Käse wurde unter dem Markennamen „Feta Vytinas g.U. Fass“ vertrieben und von der Firma Nikolaos Tsatsoulis & Sons G.P. produziert.

Sofortiger Rückruf

Die Charge „Feta Vytinas g.U. Fass“ mit der Losnummer 24/07/2027 (FE-2751) ist mit Listerien belastet.

Hohes Gesundheitsrisiko

Listeria monocytogenes kann schwere Infektionen auslösen und ist besonders für Risikogruppen wie Schwangere und Senioren gefährlich.

Keine sichtbaren Anzeichen

Kontaminierter Käse verändert weder Geschmack noch Geruch und Listerien vermehren sich auch im Kühlschrank.

Die griechische Lebensmittelschutzbehörde hat am 9. April 2026 den sofortigen Rückruf einer Charge im Fass gereiften Feta-Käses angeordnet, nachdem Laboranalysen das Vorhandensein des pathogenen Bakteriums Listeria monocytogenes bestätigt hatten. Das betroffene Produkt, das unter dem Handelsnamen „Feta Vytinas g.U. Fass“ vertrieben wird, wurde am 24. Januar 2026 von der Firma Nikolaos Tsatsoulis & Sons G.P. hergestellt und weist ein Mindesthaltbarkeitsdatum bis zum 24. Juli 2027 auf. Der Rückruf umfasst die gesamte Charge mit der Losnummer 24/07/2027 (FE-2751). Die EFET forderte alle Verbraucher, die diese spezifische Charge erworben haben, nachdrücklich auf, das Produkt unter keinen Umständen zu verzehren. Entsprechende Kontrollen im Zusammenhang mit dem Rückruf wurden zum Zeitpunkt der Bekanntgabe bereits eingeleitet. Epidemiologische Untersuchung löste Sonderprüfung ausDer Rückruf erfolgte nach einer außerordentlichen Inspektion durch die Regionaldirektion Attika der EFET, nachdem die Behörde eine Benachrichtigung der griechischen Nationalen Organisation für öffentliche Gesundheit (EODY) erhalten hatte. Die Prüfung wurde im Rahmen einer laufenden epidemiologischen Untersuchung durchgeführt, wobei in der Mitteilung keine spezifischen Details zu bestätigten Erkrankungsfällen oder der Anzahl der betroffenen Personen genannt wurden. Proben des Feta-Käses wurden während der Sonderprüfung entnommen und zur Laboruntersuchung weitergeleitet. Die Analyse wurde von den Laboren für Lebensmittelprüfung und Forschung der EFET in Athen durchgeführt, welche das Vorhandensein von Listeria monocytogenes bestätigten. Daraufhin forderte die EFET die sofortige Rücknahme der gesamten Charge aus dem Verkehr. Die Bekanntgabe erfolgte am Gründonnerstag, dem 9. April 2026, einem bedeutenden Feiertag im griechisch-orthodoxen Kalender.„„Die EFET hat den sofortigen Rückruf der gesamten betroffenen Charge des fraglichen Produkts gefordert; entsprechende Kontrollen sind bereits im Gange. Verbraucher, die das oben genannte Produkt erworben haben, werden aufgefordert, es nicht zu verzehren.“” — EFET via iefimerida.gr Listerien überleben Kühlung und sind nicht sichtbarListeria monocytogenes ist ein Bakterium, das laut Berichten von „To Vima“ in Böden, Grundwasser, verrottender Vegetation und tierischen Exkrementen vorkommt; die meisten Infektionen beim Menschen resultieren aus dem Verzehr kontaminierter Lebensmittel. Die Inkubationszeit für Listeriose beträgt in der Regel ein bis zwei Wochen, kann jedoch bis zu drei Monate andauern. Eine der gefährlichsten Eigenschaften des Bakteriums ist seine Fähigkeit, selbst bei sehr niedrigen Temperaturen – auch in Kühl- und Gefrierschränken – zu überleben und sich zu vermehren. Kontaminierte Lebensmittel zeigen keine Veränderungen in Geruch, Geschmack oder Textur, was eine Erkennung ohne Labortests unmöglich macht. Zu den am häufigsten betroffenen Lebensmitteln gehören Aufschnitt, Würste, frische Erzeugnisse und nicht pasteurisierte Milchprodukte. Während für gesunde Personen mit robustem Immunsystem ein geringeres Risiko besteht, sind Schwangere, Föten, Personen ab 65 Jahren sowie Menschen mit geschwächtem Immunsystem – etwa Krebspatienten oder Personen, die immunsuppressive Medikamente einnehmen – der größten Gefahr schwerer Erkrankungen oder tödlicher Verläufe ausgesetzt.Feta-Käse genießt nach dem Recht der Europäischen Union den Status einer geschützten Ursprungsbezeichnung (g.U.), was bedeutet, dass nur Käse, der in bestimmten Regionen Griechenlands nach traditionellen Methoden hergestellt wurde, rechtlich diesen Namen tragen darf. G.U.-Feta wird üblicherweise aus Schafmilch oder einer Mischung aus Schaf- und Ziegenmilch hergestellt und in Salzlake gereift. Verunreinigungen durch Listeria monocytogenes in Milchprodukten haben in Europa wiederholt Lebensmittelrückrufe ausgelöst, da das Bakterium besondere Risiken für gefährdete Bevölkerungsgruppen darstellt. Die EFET fungiert als nationale Lebensmittelsicherheitsbehörde Griechenlands und führt sowohl Routine- als auch Sonderkontrollen von auf dem Markt befindlichen Lebensmitteln durch. Verbraucher zur Prüfung der Chargennummern vor dem Osterfest aufgerufenDer Zeitpunkt des Rückrufs am Gründonnerstag – einem der umsatzstärksten Einkaufstage der griechisch-orthodoxen Osterzeit – erhöht die Dringlichkeit für Verbraucher, bereits gekauften Feta zu überprüfen. Die betroffene Charge ist an der Losnummer 24/07/2027 (FE-2751), dem Produktionsdatum 24. Januar 2026 und dem Haltbarkeitsdatum 24. Juli 2027 erkennbar. Verbrauchern wird geraten, das Produkt unabhängig vom äußeren Anschein nicht zu konsumieren, da Listerien keine erkennbaren Veränderungen an Aussehen, Geruch oder Geschmack bewirken. Die EFET bestätigte, dass die Kontrollen zum Rückruf bereits eingeleitet wurden. Offizielle Angaben zur geografischen Verteilung der Charge oder zur Stückzahl liegen nicht vor. Der Rückruf wurde am Morgen des 9. April 2026 durch mehrere griechische Medienhäuser bestätigt.

Mentioned People

  • Nikolaos Tsatsoulis & Sons G.P. — Producent wycofanej partii sera feta.

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