Mehrere militärische Zwischenfälle in Iran, Irak und den Vereinigten Arabischen Emiraten haben den Konflikt zwischen Iran, den USA und Israel weiter ausgeweitet. In der Nähe des US-Botschaftsgeländes in Bagdad detonierte eine Drohne, unweit des Atomkraftwerks Buschehr ging ein Geschoss nieder und nahe einer Luftwaffenbasis in den Emiraten mit australischem Personal schlug ein weiteres Projektil ein. Zugleich stiegen nach Berichten über Angriffe auf iranische Energieanlagen die Ölpreise.
Mehrere Vorfälle am 18. März 2026
Angriffe und Einschläge in Iran, Irak und den Vereinigten Arabischen Emiraten haben den Konflikt regional ausgeweitet.
Australisches Personal in den Emiraten blieb unverletzt
Nahe der Al Minhad Air Base schlug ein iranisches Projektil ein. Nach Angaben von Reuters gab es unter australischen Kräften keine Opfer.
Atomkraftwerk Buschehr ohne Schäden
Reuters zufolge ging ein Geschoss nahe der Anlage nieder, ohne Schäden oder Verletzte zu verursachen.
Bagdad erneut Ziel eines Angriffs
Eine Drohne griff das US-Botschaftsgelände in Bagdad an. Explosionen waren auf dem Gelände zu hören.
Drohungen gegen Energieanlagen im Golf
Die Revolutionsgarden bedrohten laut ANSA petrochemische Standorte in Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten; zugleich stiegen die Ölpreise.
Angriffe auf iranische Öl- und Gasanlagen im Persischen Golf haben am 18. März 2026 eine Kette militärischer Zwischenfälle in der Region ausgelöst. In der Nähe der Botschaft der Vereinigten Staaten in Bagdad schlug eine Drohne ein, ein iranisches Geschoss ging unweit des Atomkraftwerks Buschehr nieder, und ein weiteres iranisches Projektil traf nahe der Al Minhad Air Base in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo australische Streitkräfte stationiert sind. Nach Berichten über die Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur stiegen die Ölpreise, meldete ANSA. Die Vorfälle markieren eine deutliche Ausweitung des Konflikts, der begann, als die Vereinigten Staaten und Israel am 28. Februar 2026 Operation Epic Fury begonnen hatten. Die geografische Breite der Zwischenfälle von Iran über Irak bis in die Vereinigten Arabischen Emirate deutet darauf hin, dass der Konflikt den ursprünglichen Operationsraum inzwischen deutlich überschritten hat. Die Regierung Katars bezeichnete die Angriffe auf die iranische Gasinfrastruktur laut ANSA als „gefährlich und unverantwortlich".
Iranisches Projektil schlägt nahe emiratischer Basis mit Australiern ein Der australische Premierminister Anthony Albanese bestätigte laut Reuters, dass am Mittwoch, 18. März 2026, ein iranisches Projektil nahe der Al Minhad Air Base in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingeschlagen sei. Sämtliche australischen Kräfte auf dem Stützpunkt seien nach dem Angriff in Sicherheit gewesen. Die Al Minhad Air Base liegt etwa 15 Meilen südlich von Dubai und dient derzeit als Hauptquartier für die Operationen der Australian Defence Force in der Region. Die Bestätigung durch Albanese war ein seltener Fall, in dem ein Geschoss aus dem Iran-Konflikt unmittelbar einen Stützpunkt mit Personal eines verbündeten, nicht aktiv am Krieg beteiligten Staates betraf. Der Vorfall löste umgehend Sorgen aus, der Konflikt könne weitere Länder hineinziehen, die Truppen in den Golfstaaten stationiert haben. Unter den australischen Soldaten habe es keine Opfer gegeben, berichtete Reuters.
Nahe Buschehr Einschlag, US-Botschaft in Bagdad Ziel eines Angriffs Am 18. März 2026 ging ein Geschoss in der Nähe des iranischen Atomkraftwerks Buschehr nieder. Reuters berichtete, an der Anlage habe es weder Schäden noch Verletzte gegeben. Die Nähe des Einschlags zu einer nuklearen Einrichtung rief wegen möglicher Folgen für die Reaktorinfrastruktur sofort internationale Aufmerksamkeit hervor. Unabhängig davon zielte am selben Tag ein Drohnenangriff auf das Botschaftsgelände der Vereinigten Staaten in Bagdad; auf dem Areal waren laut Reuters Explosionen zu hören. Der Angriff in Bagdad passt zu einer Reihe von Attacken bewaffneter Gruppen im Irak auf amerikanische Ziele seit Beginn von Operation Epic Fury. Ergebnisse von Websuchen deuten zudem darauf hin, dass früher im Verlauf des Konflikts ein US-Militärflugzeug im Irak abgestürzt war, das als Tankflugzeug vom Typ KC-135 beschrieben wurde; die Islamische Widerstandsbewegung im Irak reklamierte diesen Vorfall für sich. Die Islamische Widerstandsbewegung im Irak hat seit Beginn des übergreifenden Konflikts wiederholt amerikanische Kräfte und Einrichtungen ins Visier genommen.
Revolutionsgarden drohen Anlagen im Golf, Ölpreise steigen weiter Die Islamischen Revolutionsgarden drohten laut ANSA nach den Angriffen auf iranische Energieanlagen petrochemischen Standorten in Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Fokus standen einige der wirtschaftlich bedeutendsten Industrieanlagen der Golfregion, darunter Einrichtungen, die einen erheblichen Anteil am weltweiten Angebot an verflüssigtem Erdgas bereitstellen. Die staatliche katarische Erdölgesellschaft meldete laut Ergebnissen von Websuchen erhebliche Schäden durch Raketenangriffe auf den Industriekomplex Ras Laffan. Eine solche Entwicklung würde die globalen Energiemärkte unmittelbar berühren. Nach den Berichten über die Angriffe auf iranische Anlagen stiegen die Ölpreise erneut, berichtete ANSA, was die Nervosität der Märkte hinsichtlich der Sicherheit der Energielieferwege im Persischen Golf widerspiegele. Die Zuspitzung vom 18. März erfolgte weniger als drei Wochen nach dem Beginn von Operation Epic Fury durch die Vereinigten Staaten und Israel am 28. Februar 2026. Bei den ersten Angriffen der Kampagne war der Oberste Führer Ali Khamenei getötet worden. Mojtaba Khamenei, der Sohn Ali Khameneis, wurde am 9. März 2026 zum Obersten Führer ernannt; unter der neuen Führung haben sich die iranischen Vergeltungsaktionen in der Region ausgeweitet.
Die US-israelische Militärkampagne gegen Iran mit der Bezeichnung Operation Epic Fury begann am 28. Februar 2026. Bei den ersten Angriffen wurde der Oberste Führer Ali Khamenei getötet. Zu seinem Nachfolger wurde am 9. März 2026 sein Sohn Mojtaba Khamenei ernannt. Der Konflikt entfaltet sich vor dem Hintergrund langjähriger Spannungen um das iranische Atomprogramm und das Netz regionaler Stellvertreterkräfte in Irak, Jemen, Libanon und Syrien.
18. März 2026 — Zentrale Vorfälle: — ; — ; — ; — ; —
Mentioned People
- Anthony Albanese — 31. premier Australii od 2022 roku