Das FBI hat nach einem Bericht von Semafor, auf den sich Reuters beruft, Ermittlungen gegen Joe Kent aufgenommen. Dem früheren Leiter des National Counterterrorism Center wird vorgeworfen, geheime Informationen weitergegeben zu haben. Kent war im März 2026 nach einem Konflikt über den US-Krieg gegen Iran zurückgetreten.
Esmail Khatib in Beirut getötet
Der iranische Geheimdienstminister kam am 18. März 2026 bei einem israelischen Luftangriff in der libanesischen Hauptstadt ums Leben.
Zweite Tötung eines Spitzenfunktionärs binnen zwei Tagen
Khatibs Tod folgte einen Tag auf die Tötung Ali Larijanis, des Sekretärs des Supreme National Security Council.
Konflikt verändert Irans Machtstruktur
Seit Beginn der Operation Epic Fury am 28. Februar 2026 wurden mehrere Schlüsselfiguren getötet, darunter Ali Khamenei.
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Nach der Hinrichtung eines schwedischen Staatsbürgers in Iran bestellte Stockholm den iranischen Botschafter ein.
Analysten sehen bisher keine entscheidende Destabilisierung
Trotz der Serie gezielter Tötungen bleibt die institutionelle Kontinuität der Islamischen Republik nach Einschätzung mehrerer Beobachter gewahrt.
Das FBI hat Ermittlungen gegen Joe Kent aufgenommen, den früheren Direktor des National Counterterrorism Center. Ihm wird nach einem Bericht von Semafor, den Reuters aufgriff, vorgeworfen, als geheim eingestufte Informationen weitergegeben zu haben. Kent trat im März 2026 von dem Posten zurück, nachdem es Streit über den US-Krieg gegen Iran gegeben hatte. Dieser hatte am 28. Februar 2026 unter der Bezeichnung Operation Epic Fury begonnen. Präsident Donald Trump griff seinen früheren Mitarbeiter öffentlich an und bezeichnete Kent als „very weak on security“. Der Rücktritt und die anschließenden FBI-Ermittlungen lenken den Blick auf interne Spannungen innerhalb des US-Sicherheitsapparats über Begründung und Führung des Krieges gegen Iran. Vor seiner Ernennung an die Spitze des Terrorabwehrzentrums hatte Kent als Stabschef von Tulsi Gabbard gearbeitet, der Direktorin der Nationalen Nachrichtendienste.
Kent sah keine Hinweise auf iranische Angriffspläne gegen die USA Im Zentrum der Affäre steht Kents erklärte Position, es habe keine Belege dafür gegeben, dass Iran einen Angriff auf die Vereinigten Staaten vorbereitet habe. Damit geriet er in offenen Widerspruch zur Begründung der Regierung für den Beginn der Militäraktionen. Sein Ausscheiden aus dem National Counterterrorism Center fiel in eine Phase, die Quellen als grundlegenden Konflikt über den Krieg beschrieben. Die FBI-Ermittlungen, über die Semafor berichtete und die Reuters weiterverbreitete, konzentrieren sich auf die Frage, ob Kent geheimes Material unzulässig offengelegt hat. Trumps Einordnung Kents als „very weak on security“ zeigt, dass das Weiße Haus dessen Widerspruch nicht als zulässige geheimdienstliche Bewertung, sondern als Pflichtversäumnis betrachtet. Der Fall wirft aus Sicht von Beobachtern die Frage auf, wie mit Regierungsvertretern umgegangen wird, die die offizielle Darstellung zum Konflikt mit Iran infrage stellen. Kent, früher Warrant Officer der US Army und CIA paramilitary officer, war 2025 zum Leiter des Terrorabwehrzentrums ernannt worden.
Pentagon verlangt vom Kongress 200 Milliarden Dollar für den Iran-Krieg Unabhängig davon bemüht sich das Pentagon Berichten zufolge um mehr als 200 (billion USD) — vom Pentagon beim Kongress beantragte Kriegsfinanzierung beim Kongress, um die Fortsetzung des Krieges gegen Iran zu finanzieren. Das berichtete die Washington Post; mehrere Medien, darunter Gazeta.pl und ANSA, griffen dies auf. Laut Libertatea wurde die als dringlich beschriebene Forderung an das Weiße Haus gerichtet und birgt das Risiko eines erheblichen politischen Streits in den Vereinigten Staaten. Die Größenordnung des Antrags zeigt, wie stark sich die Militäraktionen seit Beginn der Kampagne Ende Februar 2026 ausgeweitet haben. Präsident Trump erwägt nach einem Bericht von ANSA unter Berufung auf Medienberichte zudem, zusätzlich Tausende Soldaten in den Nahen Osten zu entsenden. Die Verbindung aus einem außergewöhnlich hohen Nachtragshaushalt und einer möglichen Truppenverstärkung deutet darauf hin, dass sich die Regierung auf ein längeres militärisches Engagement einstellt. Die politischen Folgen eines solchen Antrags könnten erheblich sein, vor allem bei fiskalisch konservativen Republikanern, die sich in der Vergangenheit häufig gegen große Notbewilligungen gestellt haben.
Interner Widerspruch wird sichtbar, während der Krieg in die vierte Woche geht Die Affäre um Kent und der Finanzierungsantrag des Pentagons zeichnen gemeinsam das Bild einer Regierung, die zugleich internen Widerspruch und die praktischen Anforderungen einer großen Militärkampagne bewältigen muss. Kents Rücktritt ist eine der sichtbarsten öffentlichen Trennlinien innerhalb der US-Geheimdienste seit Beginn des Krieges. Die FBI-Ermittlungen verleihen einem zunächst politischen Konflikt nun auch eine strafrechtliche Dimension. Der Ausgang des Verfahrens könnte Folgen dafür haben, wie andere Regierungsvertreter künftig abwägen, ob sie Positionen der Regierung öffentlich widersprechen. Die militärische Kampagne der USA und Israels gegen Iran mit der Bezeichnung Operation Epic Fury begann am 28. Februar 2026. Bei den ersten Angriffen wurde der Oberste Führer Ali Khamenei getötet. Sein Sohn Mojtaba Khamenei wurde am 9. März 2026 zum Obersten Führer ernannt. Der Konflikt bedeutete eine deutliche Verschärfung der langjährigen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und Iran um das iranische Atomprogramm und den regionalen Einfluss des Landes. Sollte sich der vorgeschlagene Nachtragsantrag über 200 Milliarden Dollar bestätigen, würde er zu den größten einzelnen Kriegspaketen der jüngeren US-Geschichte zählen. Dass Trump die Entsendung weiterer Tausender Soldaten in die Region prüft, deutet darauf hin, dass sich mögliche Bodeneinsätze über die anfängliche Phase von Luftangriffen hinaus ausweiten könnten. Das Zusammentreffen der Ermittlungen gegen Kent, der Debatte über die Finanzierung und möglicher Truppenverlegungen zeigt, wie weitreichend die Entscheidungen sind, vor denen die Regierung steht, während der Konflikt in seine vierte Woche geht.
Mentioned People
- Esmail Khatib — minister wywiadu od sierpnia 2021 r. do zabójstwa w marcu 2026 r.
- Ali Larijani — sekretarz Najwyższej Rady Bezpieczeństwa Narodowego od 2025 r. do zabójstwa w 2026 r.
- Ali Khamenei — drugi najwyższy przywódca Iranu od 1989 r. do zabójstwa w czasie wojny z Iranem w 2026 r.