Die Eisbären Berlin haben das Halbfinale gegen die Kölner Haie mit 4:2 Siegen für sich entschieden und treffen ab Freitag auf Mannheim. Im entscheidenden sechsten Spiel am Montag setzten sich die Berliner mit 4:1 durch, obwohl Stammtorhüter Jake Hildebrand verletzungsbedingt fehlte. Während Berlin nach dem sechsten Tabellenplatz der Hauptrunde zum dritten Mal in Folge im Finale steht, warten die Kölner Haie seit nunmehr 24 Jahren auf ihren neunten Meistertitel.

Finaleinzug für Berlin

Die Eisbären gewinnen die Serie gegen Köln mit 4:2 und stehen zum dritten Mal in Folge im Finale.

Personalnot im Tor

Trotz des Ausfalls von Stammtorhüter Jake Hildebrand sicherte Ersatzmann Jonas Stettmer den Sieg in Spiel 6.

Strukturelle Nachteile für Köln

Belegte Hallentermine verhinderten einen regulären Heimvorteil für die als Tabellenerste gesetzten Kölner Haie.

Finale gegen Mannheim

Die Endspielserie zwischen Rekordmeister Berlin und den Adler Mannheim beginnt am 24. April.

Die Eisbären Berlin gewannen am Montag mit 4:1 gegen die Kölner Haie und entschieden die Halbfinalserie mit 4:2 für sich. Damit sicherte sich die Mannschaft von Trainer Serge Aubin, die die reguläre Saison als Sechster beendet hatte, den dritten Einzug ins DEL-Finale in Folge. Durch Tore von Jonas Müller, Frederik Tiffels, Yannick Veilleux und Markus Vikingstad schalteten die Berliner den Hauptrundensieger aus. Im Finale, das am Freitag, den 24. April 2026, um 19:30 Uhr in Mannheim beginnt, trifft Berlin auf die Adler Mannheim. Für die Kölner Haie, die die Tabelle nach der regulären Saison angeführt hatten, setzt sich die seit 24 Jahren andauernde Durststrecke ohne neunten Meistertitel fort.

Stettmer überzeugt als Ersatz für verletzten Hildebrand Der Sieg gelang unter erschwerten Bedingungen, da Berlin im sechsten Spiel auf Stammtorhüter Jake Hildebrand verzichten musste. Dieser fällt aufgrund einer Beinverletzung aus dem vierten Spiel für den Rest der Saison aus. Jonas Stettmer übernahm seinen Platz und lieferte eine Leistung ab, die der Tagesspiegel als eine der besten in einem Eisbären-Trikot bezeichnete. Stettmer parierte dabei auf Augenhöhe mit Kölns Schlussmann Janne Juvonen, dem besten Spieler der DEL-Hauptrunde. Berlin ging früh in Führung: Verteidiger Jonas Müller traf in der siebten Minute, und der gebürtige Kölner Frederik Tiffels erhöhte in der zehnten Minute auf 2:0. Parker Tuomie verkürzte in der 16. Minute für Köln, was den Gastgebern Hoffnung gab und zu anhaltendem Druck im zweiten Drittel führte. Beide Teams ließen doppelte Überzahlmöglichkeiten ungenutzt, und die Torhüter verhinderten mehrfach klare Torchancen, sodass es mit 1:2 ins Schlussdrittel ging. Als Kölns Trainer Kari Jalonen Juvonen in den Schlussminuten für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis nahm, besiegelten Yannick Veilleux und Markus Vikingstad mit Empty-Net-Toren in der 59. und 60. Minute den Endstand.

„„Wir haben unsere Ziele nicht erreicht. Natürlich wollten wir in den Playoffs mehr Erfolg haben.“” — Parker Tuomie via Der Tagesspiegel

Arena-Termine kosten Köln den Heimvorteil Tuomie verwies auf einen strukturellen Nachteil im Spielplan als wesentlichen Faktor für das Ausscheiden Kölns. Da die Heimarena der Haie Monate im Voraus für Konzerte und andere Veranstaltungen gebucht ist, kann der Verein kurzfristige Playoff-Heimspiele nicht zuverlässig planen. Infolgedessen beginnt Köln jede Playoff-Serie mit einem Auswärtsspiel, ungeachtet der Platzierung in der Hauptrunde. Als Hauptrundensieger hätten die Haie normalerweise durchgehend Heimrecht gehabt, doch diese Regelung kehrte den Vorteil faktisch um.

„„Ich glaube, dass das ein Problem ist. Natürlich wäre es anders gewesen, wenn wir zu Hause angefangen hätten.“” — Parker Tuomie via Der Tagesspiegel

In der Halbfinalserie gewannen beide Teams in den ersten fünf Begegnungen jeweils ihre Heimspiele. Berlin ging dadurch mit 3:2 in Führung, was für Köln einen erheblichen Druck für das Heimspiel bedeutete, wie Tuomie einräumte.

„„Wenn man zu Hause anfängt, ist das auch mental eine andere Sache. Das ist nicht mein Job. Aber jetzt, wo die Serie nach Berlin geht, ist es natürlich ein Thema.“” — Parker Tuomie via Der Tagesspiegel

Hildebrands Ausfall verschärft Personalsituation in Berlin Die Eisbären Berlin und die Kölner Haie sind Gründungsmitglieder der DEL aus dem Jahr 1994. Köln hat in seiner Geschichte acht Meistertitel gewonnen, wartet aber seit 24 Jahren auf den neunten Erfolg. In sieben Anläufen gelang es den Haien laut Tagesspiegel nur ein einziges Mal (2016), die Eisbären in einer Playoff-Serie zu besiegen; damals war Uwe Krupp Cheftrainer in Berlin.

Das Fehlen von Hildebrand verdeutlichte die angespannte Personallage, die Berlin bereits die gesamte Saison begleitete. Laut N-tv ist der 32-jährige US-Amerikaner bereits der fünfte Eisbären-Spieler, der die Saison vorzeitig beenden muss. Er reiht sich ein neben Nationalverteidiger Korbinian Geibel sowie den Stürmern Lean Bergmann, Blaine Byron und Patrick Khodorenko. Hildebrand war erst kurz vor seiner Beinverletzung von einer mehrwöchigen Zwangspause zurückgekehrt. Kölns Trainer Kari Jalonen, ein ehemaliger NHL-Spieler, der den Club im Mai 2024 übernahm, wird die Haie laut Tagesspiegel zum Saisonende verlassen. Berlin trifft im Finale nun auf die Adler Mannheim – einen Gegner, gegen den die Rekordmeister laut Tagesspiegel seit 2022 keine Playoff-Serie mehr verloren haben.

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24 (Jahre) — Warten der Kölner Haie auf den neunten DEL-Titel

Eisbären Berlin, Kölner Haie, Adler Mannheim

Mentioned People

  • Serge Aubin — Kanadyjski trener i były hokeista, od 2019 roku główny trener Eisbären Berlin.
  • Parker Tuomie — Niemiecko-amerykański hokeista, grający na prawym skrzydle w Kölner Haie od lipca 2024 roku.
  • Kari Jalonen — Fiński trener i były hokeista, główny trener Kölner Haie od maja 2024 roku.
  • Jake Hildebrand — Amerykański bramkarz Eisbären Berlin, wykluczony z gry do końca sezonu 2026 z powodu kontuzji.

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